Lachmann oder lacht man nicht darüber?

Seit Wochen stehen die Vorwürfe von Frauke Petrys Lebensgefährten  Marcus Pretzell gegen den Journalisten Günther Lachmann im Raum.

Günther Lachmann photo
Photo by Metropolico.org

Hat er nun ein unmoralisches Angebot abgegeben oder nicht? Angeblich soll er 4000 Euro für eine Beratertätigkeit für Frauke Petry verlangt haben und wollte gleichzeitig bei der WELT weiterhin als für die AfD Berichterstattung zuständiger Journalist arbeiten.

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Stefan Aust, sein Chefredakteur, hat ihn gekündigt, wie gestern bekannt wurde.

Hinter diesem Schritt von Aust kann man nur ernsthafte Zweifel an der Loyalität von Lachmann vermuten, muss man aber nicht. Sollten die Vorwürfe stimmen und Pretzell Beweise vorlegen können, dann ließe das vielmehr Zweifel an der Professionalität von Lachmann aufkommen, was dem “Ansehen” der WELT Schaden zufügt, sofern das bei einem Blatt aus der Springerpresse noch möglich ist.

Wer sich schmieren lässt, sammelt dafür keine Belege, sondern verschleiert sie, zudem ist der Weg meist andersherum. Wer aber so naiv selber und ungefragt unsaubere Angebote abgibt, die sich im Nachhinein noch belegen lassen, ist schlichtweg entweder vollkommen übermütig oder die Geschichte stimmt doch nicht so ganz.

Warum Petry abgelehnt hat, ließe ebenso viel Spielraum für Interpretationen übrig. War es reiner Anstand oder nur der Preis zu hoch?

Nach dem Bericht der Jungen Freiheit hat sich Lachmann der AfD geradezu angebiedert, wie verschiedene Emails belegen. Pretzell sieht vor Gericht keine Chancen für Lachmann.

In der AfD vollführten Meuthen und Gauland einen Eiertanz und bezeichneten die Affäre zwischen Lachmann und Pretzell als Privatsache.

Angeschmiert ist im Moment aber nur einer, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, er muss nicht mal Lachmann dafür heißen.

 

 

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