Kurz empört: Islamische Glaubensgemeinschaft verteidigt Kopftuchzwang mit Selbstbestimmungsrecht der Frauen

Beschluss des Beratungsrates – Gilt auch für Mädchen – Kurz empört, Minister fordert Erklärung der IGGiÖ

Wien. Wenn es gegen das geplante Kopftuchverbot für Polizistinnen oder Richterinnen geht, argumentiert die Islamische Glaubensgemeinschaft IGGiÖ mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Doch im gleichen Atemzug verordnet die IGGiÖ muslimischen Frauen das Kopftuch sogar, berichtet ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe). 

Bundesminister Sebastian Kurz photo
Photo by Österreichisches Außenministerium

Mufti Mustafa Mullaoglu in einem „Beschluss“ des Beratungsrates von Mitte Februar: „Für Muslime beider Geschlechter bestehen religiöse Kleidungsgebote. Für weibliche Muslime ab der Pubertät ist in der Öffentlichkeit die Bedeckung des Körpers, mit Ausnahme von Gesicht, Händen und nach manchen Rechtsgelehrten Füßen, ein religiöses Gebot (farḍ) und damit Teil der Glaubenspraxis.“ Sogar für Mädchen ab der ersten Menstruation ist das Kopftuch also Pflicht. „Es liegt in der erzieherischen Verantwortlichkeit der Erziehungsberechtigten, ihre Kinder schon vor deren religiöser Verantwortlichkeit (taklīf), die mit der Pubertät beginnt, bereits an die islamische Glaubenspraxis heranzuführen“, heißt es.

728 x 90 (Super Banner) Goldbarren & -münzen günst

Zwar „befürwortet und unterstreicht der Rat die persönliche Freiheit der einzelnen Frau, in ihrer Religionspraxis auch hiervon abweichende Auffassungen zu wählen“. Das gilt aber auch für den Fall, dass Frauen sich gänzlich verschleiern wollen also Nikab oder Burka tragen wollen. Genau das soll ja ab 1. Juli verboten werden. Ex-Grünen-Bundesrat Efgani Dönmez sieht „den politischen Islam in der IGGiÖ im Vormarsch“: „Diese Ansichten sind durch nichts theologisch belegt. Es geht ausschließlich darum, die Frauen aus der Öffentlichkeit verschwinden zu lassen.“

Integrationsminister Sebastian Kurz zeigt sich in ÖSTERREICH alarmiert: „Ich mische mich zwar nicht in die inneren Angelegenheiten einer Religionsgemeinschaft ein, aber als Integrationsminister muss ich klar sagen, was wir für richtig halten und was für falsch: Eine Verpflichtung zum Kopftuch lehnen wir jedenfalls klar ab!“ Und weiter: „Ich fordere die IGGiÖ auf, offen zu sagen, wie sie zu der Empfehlung auf ihrer Website steht und ob sie dabei bleibt.“ (via apa ots)

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 6159 Artikel
Frisch aus der Redaktion

2 Kommentare

  1. Weibliche Muslime bei der Polizei? Es wäre doch äußerst spannend, wenn die Polizisten zu einem Großeinsatz in voller Ausrüstung geschickt werden und Musliminnen ihr Kopftuch anstelle Helm mit Visir trügen. Vermutlich würde es jeden Kravall oder jede gewalttätige Demo sofort beenden, da die Teilnehmer sich sehr schnell vor lauter Lachen auf dem Boden wälzen würden. Der Einsatz könnte schlagartig abgebrochen werden……Hat doch was, oder?

  2. Wieso das denn.
    Ich müßte mir mit der einen Hand die Nase zuhalten. Was da unter den Kohlensäcken so raus kommt ?????? Mit der anderen den Bauch vor Lachen halten. Wie soll ich da merken, wenn mit einer die Geldbörse zieht ?
    Dann haben die alle mehrheitlich Figuren wie das Merkel.
    Nein danke, das muss ich nicht haben. Auch wenn ich schon älter bin.
    Mein Frauenbild ist ein sehr westliches. Habe 3 Töchter und einen Sohn.
    Die haben Figur, Erziehung, Bildung, Benehmen und Kultur. Was hier reinmüllt von alledem nichts.

Kommentare sind deaktiviert.