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Foto via Flickr / EU2017EE Estonian Presidency (CC BY 2.0)

Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe) übt ÖVP-Obmann Sebastian Kurz überraschend deutlich Kritik am bisherigen Koalitionspartner FPÖ. Kurz ließ die Frage nach künftigen Koalitionen zunächst offen und erklärte, die „Frage nach Koalition stellt sich erst, wenn das Wahlergebnis vorliegt“. Auf die Frage ob er eine Neuauflage von Türkis-Blau ausschließe, antwortet Kurz so: „Die FPÖ hat jetzt eine zentrale Aufgabe, nämlich die Aufarbeitung der Vorwürfe. die hier in Raum stehen (Ibiza, Anm.) – und einen echten Reinigungsprozess innerhalb der Partei.“

Ob er in der FPÖ Anzeichen in diese Richtung erkenne? Kurz: „Ich erlebe leider Gottes von Herbert Kickl eher eine stärkere Aggressivität und ein Abgleiten in Verschwörungstheorien – aber ich hoffe, dass sich hier irgendwann ein anderer Geist in der FPÖ durchsetzt.“

Im anlaufenden Wahlkampf fühlt sich Kurz von der politischen Konkurrenz unfair behandelt: „Was ich leider erlebe, ist, dass die guten Umfragewerte anscheinend dazu führen, dass uns die politischen Mitbewerber immer mehr mit Dreck bewerfen. Ich hoffe, dass dieser Wahlkampf nicht immer schmutziger wird. Ich erlebe täglich fast nur Angriffe auf uns, teilweise mit sehr bedenklichen Methoden wie gefälschten E-Mails.“

1 KOMMENTAR

  1. Die FPÖ sollte von der AFD lernen.

    Nur wenn sie sich endlich die Zähne ziehen lassen und anständig kuschen, so wie die Vordenker und Stimmenmagneten in Helldeutschland, können sie (wieder) regierungsfähig werden.

    Ich schwlöre, dass das keine Verschwlörungstheorie ist!

    Übrigens, eine Zeit lang hätte man fast denken können, dass der immer artigere, kompromissbereite Strache und der Basti sich richtig lieb haben und demnächst zusammen bei Wiener Opernball aufschlagen würden. Kickl wirkte dagegen wie ein echter Nichttänzer.

    Wer zuletzt tanzt, tanzt am besten 🙂

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