Kurden fordern: Mörderstaat Türkei wird Rechenschaft ablegen

In mehreren Städten gingen gestern erneut Kurden auf die Straße, um gegen die Türkei und für einen eigenen Staat zu demonstrieren.

In Mannheim kam es nach dem Abbau eines genehmigten Informationsstandes des Kurdischen Kulturvereins Ludwigshafen auf dem Bahnhofsvorplatz zu einer Spontankundgebung in der Bahnhofsvorhalle.

Ca. 15 Kurden hielten Fahnen und Transparente mit der Aufschrift „Mörderstaat Türkei wird Rechenschaft ablegen“ hoch und skandierten lautstark Parolen in ausländischer Sprache.

Anschließend verlagerte sich die Kundgebung auf den Bahnhofsvorplatz und löste sich um 18.50 Uhr auf.

In Bad Vilbel drangen 20 Jugendliche und Heranwachsende im Alter zwischen 17 und 25 Jahren  am Mittwochabend in die Räumlichkeiten eines privaten Radiosenders ein.

Sie wollten durch eine Schweigeminute im Radioprogramm und vermehrte Sendebeiträge auf die Situation der Kurden aufmerksam machen, dazu überreichten sie einen Schriftsatz an Verantwortliche des Senders. Die Polizei wurde alarmiert und die Gruppe aufgefordert, die Räumlichkeiten zu verlassen. Personalien wurden festgestellt und die Beteiligten nach Überprüfung vor Ort entlassen.

Aus Hamburg berichteten uns Augenzeugen von größeren Menschengruppen, die teils sehr aggressiv durch die Innenstadt gezogen sind.

Masoud Barzani photo
Photo by Kurdistan Photo كوردستان

Massud Barzani, Präsident der Region Kurdistan im Nordirak, hatte am selben Tag mit breiter Medienunterstützung ein Referendum über die Unabhängigkeit gefordert.

Immer mehr Leuten fehlt das Verständnis dafür, dass sich ausländische Gruppen unsere Innenstädte als Schauplätze für ihre religiösen und ethnischen Konflikte aussuchen.

Kurdenspackos

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