Kulturmarxismus im Spiegel: „Warum Sadomasochismus als sexuelle Identität anerkannt sein sollte“

KlausHausmann / Pixabay

„Der Regenbogenflagge fehlt ein schwarzer Streifen für Sadomasochisten“ – darüber referiert Spiegel-Gastautorin Leona Stahlmann. Kulturmarxismus in Reinform.

Weiter unten heißt es in dem vermeintlichen Plädoyer für mehr Toleranz: „Sie wurde u.a. mit dem Literaturpreis der Stadt Hamburg (2017) und dem wortmeldungen Förderpreis der crespo foundation für kritische literarische Texte (2019) ausgezeichnet.“

Und Leona meint, SM soll nach gefühlt Hunderttausend RTL2 Reportagen über Swingerclubs und Schmuddelsex, Millionen Radiofolgen aus Domians Perversitätenkabinett endlich raus aus dem Hinterzimmer. In welcher Parallelwelt lebt die Autorin? Täglich flimmern zur besten Sendezeit Geschmacklosigkeiten a la Vagisan-Werbung bis zu „Es rappelt im Karton“ Werbespots über die Bildschirme. Es wäre eher höchste Zeit, diesen Mist aus den Wohnzimmern zu verbannen, sofern dort Kinder mit der Übersexualisierung der Gesellschaft konfrontiert und vergiftet werden. Das passiert noch früh genug, spätestens in der Grundschule, wenn der LGBT-Beauftragte mit dem Sexualkoffer kommt und den Unterschied zwischen Analdildo und Gamecontroller erklärt, den CSD als eine Art Karnevalsumzug beschreibt und wissen will, wessen Eltern noch die Missionarsstellung ausüben. Die logische Konsequenz lautet irgendwann, dass wer noch hetero oder einfach nur „normal schwul“ oder „normal lesbisch“ ist, dringend eine Therapie benötigt.

Tendenzen, den Sadomasochismus – immerhin nach einem auch nach heutigen Maßstäben völlig zu Recht eingesperrten Gewaltverbrecher benannt – als eine „sexuelle Identität“ anzuerkennen und damit zu normalisieren, spiegeln den traurigen Zustand dieser Gesellschaft wieder, darum ist es gut und richtig, dass dieser Text in dem gleichnamigen „Magazin“ erschienen ist. Ficki-Ficki, das sind nicht immer nur die anderen, das sind wir, die wir zugelassen haben, dass Freiheit gegen Freizügigkeit ausgetauscht wurde, die nun in Zügellosigkeit entglitten ist.