[caption id="attachment_708374" align="alignnone" width="1200"] Screenshot[/caption] Im Dauerpleiteland Venezuela haben sich Kryptowährungen als Alternative zur Landeswährung im Zahlungsverkehr etabliert. Auch in ehemaligen Ostblockstaaten sind Bitcoin und Co viel beliebter, als in Deutschland. Die Coronakrise hat nun gezeigt, dass die Kryptos mit den ganz normalen Börsenwerten in den Abgrund gezogen werden. Wer sein Vermögen sicher durch unruhige Zeiten bringen will, setzt auf Gold und andere Sachwerte. Für Spekulanten allerdings lohnt sich vielleicht gerade jetzt ein Einstieg in die Kryptowerte. Denn wir stehen erst am Beginn einer Entwicklung und möglicherweise sind zumindest vorübergehend wieder Gewinne zu erwarten.
Bislang wurde der Bitcoin skeptisch geliebäugelt. Er galt als hochriskantes Investment, mit starken Schwankungen, die nur schwer vorhersagbar waren. So gab es aber in der letzten Zeit immer wieder auch Gerüchte und veränderte Weltlagen, die den Bitcoin regelrecht angefacht hatten. Dabei konnte er sich aber erstaunlich gut behaupten. Der Kursverlauf in den letzten 2 Monaten führte dabei regelrecht zu einer kontroversen Diskussion. Dabei ging es weniger um das Risiko, als vielmehr um eine ganz bestimmte Frage.- Ist der Bitcoin nicht vielleicht auch ein Safe-Haven-Asset geworden? Schon die Frage begeistert einige Anleger, die den Coin sogar mit virtuellem Gold vergleichen. Andere halten das jedoch für übertrieben und warnen regelrecht davor, den Bitcoin als sicheren Hafen zu bewerten.

Safe-Haven-Asset – Die Gründe

Warum wird der Bitcoin plötzlich als Safe-Haven-Asset von einigen Anlegern betrachtet? Es sind vor allem die jüngsten Krisen, die zum einem möglichen Umdenken geführt haben. Angefangen hat alles mit der Iran-Krise. Als sich diese zuspitzte, schossen Gold und Rohöl nach oben, während die Aktienmärkte nachgaben. Ein zunächst ganz normales Szenario bei Krisen dieser Art. Doch da war auch der Bitcoin, dessen Korrelation mittlerweile bei 0,14 zu Gold liegt und ebenfalls mit dem Goldkurs regelrecht nach oben schoss. Genau dieses Beispiel zeigt, dass einige Investoren die Kryptowährung mittlerweile als sicheren Hafen betrachten und in Krisen umschichten. Der Bitcoin-Experte Willy Woo äußerte sich so positiv, dass er die Iran-Krise quasi als einen Beta-Test für den Bitcoin sah, der erfolgreich absolviert wurde. Während andere die virtuelle Währung als Spekulation nutzen oder Bitcoins in Online Casinos investieren beziehungsweise damit bezahlen, wird das Interesse als Safe-Haven-Asset zunehmend größer.

Iran-Krise machte Bitcoin zum Safe-Haven-Asset

Schon kurz nach dem Raketenangriff verdienten Spekulanten viel Geld, während vorsichtige Anleger ihr Geld in den Coin transferierten, um sich abzusichern. Das Plus lag bei 4,1 Prozent kurz nach dem Angriff. Der Kurs des Bitcoins lag zuvor bei 6.945 US-Dollar und stieg im Laufe der Krise auf 7.230 US-Dollar. Im weiteren Verlauf schaffte es die virtuelle Währung sogar, die Marke von 8.000 US-Dollar zu durchbrechen. Aber die Iran-Krise ist nicht das einzige Beispiel. Der Corona Virus bescherte dem Bitcoin erneut einen Auftrieb, während die internationalen Aktienmärkte unter Druck gerieten. Kaum hatte sich die Iran-Krise verflüchtigt, fiel der Bitcoin wieder langsam. Erst durch den Virus schlug der Kurs abermals über die 8.000 US-Dollar und machte den Coin erneut zum Safe-Haven-Asset.

Sehr unterschiedliche Einschätzungen

Dennoch sieht nicht jeder den Coin als sicheren Hafen. Die Meinungen gehen weit auseinander. Unter den Analysten gibt es viele Kritiker, die sogar offen davor warnen, den Bitcoin als Safe-Haven-Asset zu bewerten. Deren Meinung nach sollte die virtuelle Währung bei Krisen sofort abgestoßen werden. So bewertet unter anderem Ryan Selkis, der als Analyst arbeitet, den Bitcoin.

Sicherlich ist die Kryptowährung nicht mit dem virtuellen Gold zu vergleichen. Dennoch ist es auch die staatliche Unabhängigkeit, die den Coin attraktiv macht. Denken wir nur damals an die Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland, als die Bankautomaten nur noch 50 Euro pro Tag ausspuckten. Viele Griechen, so die Mutmaßung, hatten vor der Maßnahme ein Großteil des Geldes ins Ausland geschafft und dabei auch in virtuelle Währungen investiert.

Fazit

Ob der Bitcoin wirklich ein Safe-Haven-Asset ist oder sein kann, muss jeder Anleger für sich beantworten. Fakt ist, der Coin ist nach wie vor eine hochriskante Anlage. Allerdings mit einer erstaunlichen Korrelation zu Gold.
Bitcoin und andere Kryptowährungen anonym und unbegrenzt handeln? Damit hat die Schweizer FINMA ein Problem. Sie schlägt vor, die Schwellenwerte für die Kundenidentifikation bei Wechselgeschäften in Kryptowährungen in der Geldwäschereiverordnung-FINMA anzupassen: Er soll von derzeit 5000 auf 1000 Franken gesenkt werden. Damit werden Mitte 2019 beschlossene, internationale Vorgaben umgesetzt und den erhöhten Geldwäschereirisiken in diesem Bereich Rechnung getragen. (FINMA)
[caption id="attachment_536046" align="alignnone" width="1280"] WorldSpectrum / Pixabay[/caption] Unter Führung der BIZ (BIS) Bank für Internationalen Zahlungsausgleich haben sich mehrere Zentralbanken zusammengefunden, die mögliche Einsatzgebiete von digitalen Währungen im nationalen Bereich, wie auch im internationalen Zahlungsverkehr "prüfen" wollen. Die Pläne kommen nicht sehr überraschend. Noch während ihrer Zeit an der Spitze des IWF warb die neue EZB-Chefin Lagarde für die Einführung nationaler Kryptowährungen. Hier die Pressemeldung der BIS im Original

Central bank group to assess potential cases for central bank digital currencies

The Bank of Canada, the Bank of England, the Bank of Japan, the European Central Bank, the Sveriges Riksbank and the Swiss National Bank, together with the Bank for International Settlements (BIS), have created a group to share experiences as they assess the potential cases for central bank digital currency (CBDC) in their home jurisdictions. The group will assess CBDC use cases; economic, functional and technical design choices, including cross-border interoperability; and the sharing of knowledge on emerging technologies. It will closely coordinate with the relevant institutions and forums - in particular, the Financial Stability Board and the Committee on Payments and Market Infrastructures (CPMI). The group will be co-chaired by Benoît Cœuré, Head of the BIS Innovation Hub, and Jon Cunliffe, Deputy Governor of the Bank of England and Chair of the CPMI. It will include senior representatives of the participating institutions. https://opposition24.com/keine-verschwoerungstheorie-kryptowaehrungen-bargeld/ https://opposition24.com/noch-fragen-iwf-chefin/ https://opposition24.com/keine-verschwoerungstheorie-iwf-enteignung/
Klettern jetzt die Kurse wieder in schwindelerregende Höhen? Blackrock, der größte Vermögensverwalter der Welt, steigt in den Kryptomarkt ein. Wie schon J.P. Morgan, hat das Unternehmen eine Kehrtwende in der Bewertung von Bitcoin und Co. hingelegt, schreibt Krypto-Guru. Steckt dahinter Methode? Erst die Kryptos schlecht reden und dann einsteigen, wenn die Kurse niedrig sind?
[caption id="attachment_675470" align="alignnone" width="1280"] MasterTux / Pixabay[/caption] Köln. Zum ersten Mal versteigert die Justiz bei Cyberkriminellen beschlagnahmtes Vermögen der Kryptowährung Bitcoin. So sollen Bitcoins im Wert von zirka 600.000 Euro über das NRW-Portal "justiz-auktion.de" in Kürze an den Meistbietenden abgegeben werden, berichtete Markus Hartmann, Chef der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime in NRW (ZAC) dem "Kölner Stadt-Anzeiger".
Seit ein paar Tagen zeigen die Kurse wieder nach oben. Der Bitcoin ist nach wie vor die "Leitwährung" unter den Digitalen. Aber lohnt sich derzeit ein Einstieg für Anfänger? Schnell und problemlos geht der Ankauf und Handel mit Apps wie coinbase, die man bequem über die Stores von Google oder Apple im Smartphone installieren kann. Allerdings dauert es meist zwei bis drei Tage bis man loslegen kann, weil man erst ein paar "richtige" Euro von seinem Konto überweisen muss, um handeln zu können. Bis dahin kann sich der Kurs schon wieder gedreht haben. Was sagen die Experten? https://youtu.be/Wcl0hGh9bOk

Zu viel Fachchinesisch?

https://youtu.be/2473NHJtdFA    
[caption id="attachment_678230" align="alignnone" width="847"] Finanzministerium der Vereinigten Staaten / Urheber: pabrady63 / 123RF Standard-Bild[/caption] Der Schuldkult hat einen weiteren Namen. Er nennt sich Federal Reserve oder schlicht: Das Geldsystem. Es bestimmt die Geschicke aller Länder und steuert ihre "Finanzministerien". Keine etablierte Partei oder eine sonstige politische Kraft, die sich auf dem Weg zur "Mitbestimmung" im "demokratischen" System befindet, stellt die Frage danach. Kritik an der FED wird sofort als antisemitisch diffamiert und mit der "Brechung der Zinsknechtschaft" in Zusammenhang gebracht. Damit ist die Debatte beendet, das "Finanzsystem" gilt als alternativlos, dass nicht einmal mehr die Linken an seinen Grundfesten rütteln. Im Kampf gegen den "Kapitalismus" wäre es doch eigentlich das Hauptziel, aber der gemeine Straßenkämpfer fackelt lieber Bonzenkarren und neuerdings auch Umweltschweine-SUVs ab. Führende Köpfe der Sozialisten wissen längst das Enteignungspotential durch Negativzinsen zu schätzen. Umverteilung rocks, Armut für alle macht sexy. Nun wird über den kommenden Goldstandard spekuliert. Marktschreier sehen bereits ein Ende der endlosen Geldschöpfung durch FIAT-Währungen voraus. Aber was bessert sich dadurch? In wessen Händen befinden sich denn die größten Goldreserven, wenn nicht weiterhin in denen der Zentralbanken? Wer bestimmt also, wie viel Gold auf den "freien" Markt gelangt und wer hat die Macht, die Wahrheit über die Höhe seiner Goldreserven als Einlagensicherung weiterhin zu verschleiern? Nur physisches Gold ist echtes Gold und damit auch echtes Geld, aber wir werden wohl kaum nach einem Kollaps von Euro und Dollar mit echten Goldmünzen bezahlen, sondern bargeldlos. Auch an der Geldschöpfung durch Kreditvergabe wird sich mit einem Pseudo-Goldstandard wenig ändern. Die Jagd nach dem schnöden Mammon bleibt weiterhin ein Schuldkult. Punkt! Betrachten wir die Hoffnung aller Libertären, die als digitales Gold gehandelte Kryptowährung Bitcoin. Die "Währung" kann nicht endlos vermehrt werden, die "Geldmenge" ist auf ca. 21 Millionen begrenzt und lässt sich ohne Beteiligung von Banken austauschen. Allerdings gibt es auch da eine Konzentration, denn Bitcoin gehört „a few hundred guys“. Der Manipulation auf den Märkten ist damit Tür und Tor geöffnet und außerdem brauchen Normalnutzer ohne profunde technische Kenntnisse zum Handel dann eben doch kommerzielle Anbieter, sprich: Banken, die nach und nach den Zugang zu Kryptowährungen über das schnöde Girokonto ermöglichen und kräftig die Werbetrommel dafür rühren.

Woher stammt der Schuldkult?

Bevor die Völker Europas teils blutig mit dem Schwerte christianisiert wurden, galten Ask und Embla als Stammeltern. Laut Edda wurden sie von drei (!) Göttern geschaffen, die die beiden als Baumstämme am Strand gefunden haben: Odin, Hönir und Lodurr. Sie gaben ihnen Seele, Vernunft und Blut und machten sie dadurch zu Menschen. Von einer Vertreibung aus dem Paradies und der damit verbundenen Erbsünde ist nicht die Rede. Laut offizieller Geschichtsschreibung ist das Buch Mose natürlich älter als die Edda und so mutet es mehr wie ein seltsamer Zufall an, dass die biblischen Stammeltern Adam und Eva heißen und ein dreifaltiger Gott die Herrschaft über das Abendland übernahm ... Zweifellos aber hat die Katholische Kirche den Schuldkult etabliert, der im Geldsystem von heute seinen Ausdruck findet. Die Entstehung der Vatikanbank ist eine Geschichte für sich und steht wie fast alles in der Lehre des Vatikans im Widerspruch zu dem, was der "Sohn Gottes" gepredigt haben soll. Die Masse der Schäfchen aber stört sich nicht daran und verkennt erst recht die Wahrheit über "unser" Geldsystem. Wer will schon den Apfel essen oder die "rote Pille" schlucken, wenn die Konsequenz daraus Vertreibung bedeutet?