"Schuldtitel": JPMorgan und Goldman-Sachs heizen den Krypto-Boom an

JPMorgan bereitet die Einführung eines Schuldtitels mit Krypto-bezogenen Aktien vor, berichtet das Forbes Magazin. 2017 hatte der Chef des umstrittenen Bankhauses Bitcoin noch als Betrug bezeichnet und behauptet: "Das wird nicht gut enden". Die Kurse fielen daraufhin und dreimal darf man raten, welche Bank dann später in den Kryptomarkt eingestiegen ist ....

Coinhero schreibt dazu: "Die meisten im Korb genannten Aktien stammen von großen institutionellen Bitcoin-Investoren. Dazu gehören MicroStrategy mit der höchsten Ansammlung sowie PayPal, Square, Intercontinental Exchange, CME Group, Silvergate Capital und der Internethändler Overstock. Tesla ist bemerkenswerterweise nicht am Korb beteiligt, obwohl das Unternehmen kürzlich 1,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoins investiert hatte."

Das ist ein kluger Schachzug, es wird nur indirekt in Kryptowährungen investiert und damit die Regulierung umgangen und Kryptowährungen auch für konservative Anleger interessant gemacht. Auch Goldman Sachs heizt den Hype um Bitcoin und Co tüchtig an. Vorstand John Waldron sieht eine glänzende Zukunft des Bitcoins voraus. Wegen der Pandemie würde die Nachfrage "explodieren." Ach wie seltsam, 2017, als die Kurse fielen, ist das Bankhaus in den Handel mit Kryptowährungen eingestiegen. Heute wie damals liest sich das so, als hätte Goldman Sachs damit Verluste eingefahren. Denkt man im Vorstand einer seit 1869 bestehenden Bank wirklich so kurzfristig, wie es uns Wirtschaftsjournalisten weismachen wollen?

Das Geschäft wird jetzt gemacht, wo ein Unternehmen nach dem anderen fällt und herkömmliche FIAT-Währungen vor der Abwicklung stehen. Wer macht das Rennen um die digitale Leitwährung? Darum geht es und nichts anderes.