Kreditinstitute bunkern immer mehr Bargeld aus „Angst vor Strafzinsen“

Die perfide Strafzinspolitik der EZB zeigt Wirkung. Das Bargeld verschwindet immer mehr auch ohne Verbot.

Um den Strafzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) entgehen, bunkern die deutschen Kreditinstitute immer mehr Euro-Bargeld in ihren Tresoren. „Innerhalb der letzten zwei Jahre haben die deutschen Kreditinstitute zehn Milliarden Euro in ihren Tresoren zusätzlich gelagert, um Negativzinsen zu entgehen“, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele dem Tagesspiegel (Montagausgabe).

Das ganze Interview im Wortlaut: http://www.tagesspiegel.de

Der Otto-Normal-Sparer kann dem Wertverlust nur mit der Flucht in andere Anlageformen entgehen, wenn er sich nicht Zuhause einen Tresor anschaffen will. Nicht nur, dass das Bargeld auch ohne Strafzinsen durch die Inflation an Kaufkraft verliert, Geschäfte ab 10.000 Euro können ohne Identitätsnachweis nicht mehr getätigt werden. Die nächste Stufe zur bargeldlosen Gesellschaft ist erklommen.

Das Verhalten der Kreditinstitute wird neue Gesetzesinitiativen auf den Plan rufen, die nun auf eine endgültige Abschaffung des Bargelds drängen und dafür einmal mehr auf den Neidreflex setzen. Warum sollte es Banken erlaubt sein, sich durch das Horten von Bargeld Vorteile zu verschaffen? Mit ein paar Kampagnen wird es ein Leichtes sein, Bürger davon zu überzeugen, dass Bargeld schlecht ist und nur den bösen Kapitalisten nutzt.

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