Kreativer Hilferuf von frustrierten Polizisten

Polizisten fangen Kriminelle – Kuscheljustiz lässt sie wieder laufen und die Geschichte beginnt von vorne – das ist Alltag für einige frustrierte Beamte in Dortmund.

Statt mit wütenden Facebookpostings oder Zeitungsinterviews gleich eine Suspendierung zu riskieren verpacken die Beamten die Never Ending Story in äußerst kreative Berichterstattung, die durchaus literarischen Wert hat.

Die sarkastischen Spitzen gegen die Justiz sind nicht zu überlesen und dürften für einige Verstimmungen bei den Robenträgern sorgen.

Hier die Meldung über ein diebisches Gaunerpärchen mit der Quasi-Lizenz zum Taschendiebstahl – warum sollen die Beamten die Langfinger eigentlich noch verhaften?

 

Eine Diebesgeschichte in vier Kapiteln (ohne Happyend)

Ein diebisches Pärchen hielt in den vergangen zwei Tagen die Polizei auf Trab.

Kapitel I Die Geschichte beginnt am letzten Sonntag (7.2.). Zivile Beamte beobachteten gegen 15.45 Uhr ein einschlägig bekanntes Pärchen auf der Hohen Straße. Sie schauten verdächtig in verschiedene abgestellte Fahrzeuge hinein. Beute war dort wohl nicht zu finden, also ging es in die Beurhausstraße und dort in das Krankenhaus. Sie verschwanden auf einer Station, um kurz darauf mit einer fremden Handtasche wiederzukommen. Im Aufzug griffen die Beamten zu und nahmen die beiden fest. Bei der Durchsuchung kam eine weitere Geldbörse ans Licht, die vermutlich ebenfalls aus einem Diebstahl stammte. Der 34-Jährige (wohnhaft in Gelsenkirchen) und seine 23-jährige Begleiterin (wohnhaft in Unna) haben sich durch zig gleichgelagerte Delikte bei der Polizei einen Namen „erarbeitet“. Die Beamten brachten beide in das Polizeigewahrsam.

Kapitel II Am nächsten Tag (8.2.) musste das Pärchen nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen gegen 10 Uhr wieder entlassen werden. Diesmal ging es jedoch nicht in ein Krankenhaus, sondern in einen Supermarkt. Dort machten sie jedoch die Rechnung ohne den dortigen Detektiv. Der alarmierte gegen 12.30 Uhr die Polizei, nachdem das Duo wiederum ihren Gewohnheiten nachgegangen war. Sie hatten Zigaretten gestohlen.

Kapitel III Der Höhepunkt. Nachdem der Detektiv die Polizei alarmiert hatte, brachte er die beiden zur Sachverhaltsaufnahme in sein Büro. Als hätte man in den letzten Tagen nicht schon genug gestohlen, versuchte die 23-Jährige dort das Handy aus der Jacke einer Angestellten zu entwenden. Unterbunden wurde dies abermals vom aufmerksamen Ladendetektiv.

Kapitel IV Die Beamten brachten die beiden jetzt also wieder in das Polizeigewahrsam. Erneut konnte sich die Polizei mit dem Wunsch der Untersuchungshaft nicht durchsetzen. Auch die Bewährung (beide verbüßen derzeit eine mehrmonatige Haftstrafe auf Bewährung) wurde nicht widerrufen. Beide wurden im Laufe des Tages entlassen.

Kapitel V folgt…


Das liest sich wie eine Episode dem Komödienstadl, ist aber leider bittere Realität und das nicht nur bei Straftaten dieses Genres, sondern auch bei weitaus schlimmeren Delikten.

Demnächst mehr über die Hintergründe und die Ausreden der Verantwortlichen, wenn sie denn Stellung nehmen zu den Vorwürfen!

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4 Kommentare

  1. Diese Polizei hat keinerlei recht zu jammern. Es sin überwiegend Elemente, die dort eine gesicherte Versorgung suchen, weil sie zu keiner selbstständigen produktiven Arbeit fähig sind. Es sind die Knechte des verbrecherischen Systems und bereit auf das Volk zu schießen. Das haben sie in Köln bewiesen, als sie gegen die Pegida Demo vorgingen und dem Sylvesterchaos feige gegenüber standen. Für mich ist jeder dieser Typen ein Feind

    • Ja Erich,ich weiss nicht was du machst aber falls du arbeitest versuche mal sich gegen Anweisung von Chef zu wiedersetzen.Es ist eher die Politik und Justiz die alle moeglichkeiten endsprechend gerecht gegen das was du oben ausfuerst vorzugehen behindert.Und gegen Volk wird die Polizei sicher nicht schiessen.Und so toll ist die versorgung auch nicht.

  2. Freude wird aufkommen wenn das dumme Volk endlich die Schnautze voll hat und in Massen auf die Strasse geht und die Berlinner Poltifaschos den Einsatz gegen das Pack fordern.
    Ein Einsatz gegen den eigenen Bruder oder Schwester…

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