Bundesministerium für Finanzen [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
Wien/KURIER  – Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) besuchte am Mittwoch das Finanzministerium mit einer Durchsuchungsanordnung. Ziel war das Büro des ehemaligen Finanzstaatssekretärs Hubert Fuchs (FPÖ), wie der KURIER aus Justizkreisen erfuhr.

Es geht dabei um den Verdacht, dass durch die Bestellung der FPÖ-Mannes Peter Sidlo zum Finanzvorstand der Casinos Austria AG zu einem illegalen Gegengeschäft mit dem Casinos-Aktionär Novomatic gekommen sein soll. Aus der Hausdurchsuchung wurde laut KURIER-Informationen de facto eine sogenannte freiwillige Nachschau, sprich das Finanzministerium leistete Amtshilfe.

Die Beamten interessierten sich vor allem für den damaligen E-Mail-Verkehr und den Terminkalender des früheren Staatssekretärs und für alle damit verbundenen elektronischen Akten, hieß es aus Ermittlerkreisen. (OTS)