Kopenhagen: Angriff auf die Meinungsfreiheit und Reichsbürger Erdogan

Wieder ein paar Attentate rund um den Islam

Zu Recht hat Noch-“Präsident” und Möchtegern Sultan Erdogan Kritik an Präsidentendarsteller Barack Obama geübt. Seine Drehbuchautoren haben glatt einen Dialog zum Mord an drei muslimischen Studenten in den USA von einem Atheisten vergessen.

Dazu hätte die Billig-Ausgabe von Will Smith, der im Original den Regisseuren vom Weissen Haus zu teuer war, etwas sagen müssen. Ein paar Worte des Bedauerns, auch wenn es ihn herzlich wenig interessiert, genau so wie die Kolleratalschäden von amerikanischen Terrorabwehrdrohnen an friedlichen Hochzeitsgesellschaften…

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Aber waren die Ermordeten türkische Staatsbürger oder Angehörige des osmanischen Reiches, so dass Sultan Recep dazu etwas zu sagen hätte? Wie man nachlesen kann, waren es Syrer.

Das gehört noch nicht zum Einflussbereich von Reichsbürger Erdogan und die Tatsache, dass es sich um Muslime dabei handelt, interessiert doch den Reinstallateur des Sultanats einen Dreck. Ihm geht es um den Mörder, der sich im Gegensatz zu den ISIS Wahnsinnigen, die in letzter Zeit ganz besonders viele Muslime ermorden, eben mal zufällig nicht auf Allah und Mohammed beruft. Erdogan instrumentalisiert die Toten.

Das alles macht die Tat nicht besser oder schlechter, die Toten werden nicht wieder lebendig. Und natürlich, nur weil es Erdogan ist, der das Schweigen des Präsidenten beklagt, ist es deshalb auch nicht weniger schlimm, wenn der US-Präsident zu faul dazu ist, noch mal vor die Presse zu treten, wo er doch gerade erst die schwarze Farbe abgeschminkt hat.

Diese Männer eint nur eins – sie lügen und interessieren sich einen Dreck für die, die sie angeblich vertreten.

Nein, natürlich hatte das Attentat in den USA irgendwie mit dem Islam zu tun, schön reden lässt sich das nicht.

Und was in Kopenhagen passiert ist, das wissen wir noch nicht genau… SZ

War es jetzt ein Terrorakt, nur weil zufällig eine Konferenz Meinungsfreiheit und Gotteslästerung mit Anwesenheit eines bekannten Karikaturisten zum Thema hatte und dort ein paar Schüsse fielen, drei verletzte Polizisten und ein Toter zu beklagen sind? Warum wird der Karikaturist, der nicht nur Mohammed Karikaturen veröffentlicht hat, immer als Mohammed-Karikaturist bezeichnet? 

Damit wir nicht umhin kommen, sofort einen Zusammenhang zum Islam zu erkennen. Natürlich kann es sich bei dem Anschlag um nichts anderes gehandelt haben, als die Tat wahnsinniger Attentäter im Namen des Propheten, was denn sonst, auch wenn die Täter nicht gefasst sind und wenn, dann vielleicht sicher nicht lebend. 

Aber natürlich kann es sich ebenso um eine False Flag Operation handeln, die nur dem Aufbau des Feindbilds Islam, als wäre das eine Nation, dienen soll. Dass es zwischen den Kriegen in den Flüchtlingsländern und dem Erstarken des islamistischen Terrors keinen Zusammenhang gibt, so dumm ist hoffentlich niemand, das zu glauben.

Aber das ist nur eine Seite der Medaille. Zum Aufbau der Feindbilder trägt vor allem der Erdoganismus eine Menge bei. Wo bleibt der Aufschrei, wenn der Herr ins Land kommt und Stimmen sammelt für seine demokratiefeindliche Politik? Wo bleibt die Bestürzung darüber, dass immer mehr der hier lebenden Türken ihre Stimme einem Mann geben, der offensichtlich übergeschnappt ist und bei Staatsempfängen seine Diener im Märchenpalast in alt-osmanischen Uniformen auflaufen lässt?

Wie groß wäre des Geschrei, wenn die deutsche Polizei wieder Pickelhauben tragen würde oder die Bundeswehr, man wagt es kaum zu schreiben, wieder in Wehrmachtsuniformen zum Gelöbnis erscheint?

Man kann noch eine Menge mehr Fragen stellen, zum Beispiel wie viele Muslime und Ex-Muslime hier in Deutschland leben und froh sind, dem Terror ihrer Heimatländer entkommen zu sein, in denen sie mit dem Tode bedroht sind. Sie geraten zwischen die Fronten – bedroht und angefeindet von ihren muslimischen Brüdern, die sie des Abfalls vom Glauben bezichtigen und einerseits misstrauisch beäugt von denen, die den Islam nicht differenziert betrachten können und ihm feindlich gegenüber stehen.

Wie empfinden sie wohl die aggressive Islamisierungskampagne von Erdogan oder den von den ägyptischen Muslimbrüdern in Deutschland auf den Weg gebrachten Zentralrat der Muslime? Oder das feige Schweigen der angeblichen Linken in diesem Land?

Scharia – Gerichte, Ehrenmorde, Zwangsheiraten, patriarchale Strukturen, offene Frauenfeindlichkeit und Ablehnung von allem was deutsch und westlich ist, das sind Realitäten in unserer Gesellschaft, die sich nicht verleugnen lassen, genauso wenig wie die hohe Gewaltbereitschaft und Kriminalititätsrate von Jugendlichen, die nicht nur Ausdruck von Verzweiflung wegen sozialer Benachteiligung sind, sondern ganz genau so eine Form von Rassismus darstellt. Einen Rassismus gegen Deutsche oder deutsch Aussehende, den es so gar nicht geben kann und darf, weil diese Rolle der Deutsche zu spielen hat. 

Und die Anschläge auf Islamkritiker haben Wirkung gezeigt, ganz egal wer dahinter steckt. Es ist gefährlich, seine Meinung zu äußern, haben wir gelernt. Auch im Westen kann man das mit dem Leben bezahlen. Das spielt den Islamisten und den Provokateuren, die den Islam als Feindbild aufbauen wollen, gleichermaßen in die Hände.

Das ganze Theater wird immer absurder, wie auch die Debatte um das Buch “Unterwerfung” von Michel Houellebecq zeigt. Kritiker werfen ihm glatt vor, damit Hetze zu betreiben, ohne den Roman wahrscheinlich gelesen zu haben, ansonsten hätten sie die klammheimliche Bewunderung für die Kraft des Islams und die Kritik an der westlichen Wertegesellschaft des Autors verstanden. Wer das bei der Lektüre übersieht, dem ist nicht zu helfen.

Neue Begriffe wurden natürlich auch kreiert – angefangen von Islamophobie, was immer das auch sein soll, Antimuslimismus oder Islamversteher.  Auf allen Seiten werden Kampagnen gefahren und die Leute springen darauf an. Die Meinungsfreiheit und demokratische Werte gehen dabei vor die Hunde.

Ob es einem nun gefällt oder nicht, die Aufmärsche der Antifa gegen die sicherlich als überwiegend rechtskonservativ zu bezeichnenden Pegida und sonstiger Gruppierungen, teilweise mit offener Gewaltandrohung und Sabotage, sind ein Angriff auf die Freiheit der Meinungsäußerung. Es hat mit linkem Geist im Sinne von Rosa Luxemburg kein bißchen zu tun, diejenigen die eine andere Meinung vertreten, daran zu hindern, diese zu äußern – im Gegenteil, man darf sie nicht zum Schweigen bringen, dies trägt zur Eskalation bei und verhindert den Dialog. Man hat ihr Recht auf freie Meinungsäußerung zu verteidigen.

Reden ist eben kein Silber, sondern Gold. Ich möchte nicht zum Schweigen gebracht werden, egal von wem. Ich will weiterhin meine Meinung äußern können, ohne um mein Leben fürchten zu müssen. Ruf und Ansehen bin ich gerne bereit dafür zu opfern.

Da ich nicht mit meinem Leben spielen möchte, werde ich es mir verkneifen, Karikaturen eines gewissen Propheten anzufertigen, sie zu verbreiten und zu veröffentlichen, obwohl ich der festen Überzeugung bin, dass sich diese historische Gestalt weder nach heutigen noch nach damaligen Maßstäben zum Vorbild eignet und dass es erstrebenswert sei, seinen Taten nach zu eifern oder die ihm zugeschriebenen Schriften zu interpretieren und an die heutige Zeit anzupassen.

Es gibt noch weitere historische Gestalten, auf die das für mich zu trifft – einen Herrn namens Luther, der zu Morden an Bauern und Juden aufrief. Oder einen nicht historisch belegten Typen namens Abraham, der seinen Sohn opfern wollte, weil er glaubte, die Stimme Gottes zu hören.

Für so einen Unsinn wandert man heute völlig zu Recht in die Klapsmühle und bleibt dort auch hoffentlich möglichst lange. Früher wurde man dadurch zum Religionsstifter. 

Mit so einer Geisteshaltung war man auch jahrhundertelang bestens für das Amt des Papstes qualifiziert oder Führer des deutschen Reiches.

Die Freiheit aber kennt keine Grenzen. Sie ist überall und nirgends, wer sie einzäunt, der vertreibt sie, sie lässt sich nicht gefangen nehmen. Sie beginnt immer mit einen NEIN und schert sich einen Dreck um irgendwelche Werte. Die Bekämpfer der Freiheit sind meine natürlichen Feinde – egal in welchem Lager sie sitzen. Sie bedrohen meine Existenz, denn ich bin Künstler, wenn ich nicht mehr kreativ sein und verstummen muss, dann gehe ich ein, wie ein zartes Pflänzchen auf einer trockenen Wiese. 

Ich will mir nicht sagen und vorschreiben lassen, wie ich zu leben habe, wen ich nicht kritisieren darf, was ich zu denken und nicht zu denken habe, wie oft am Tage ich zu beten habe, oder ob ich sonntags in die Kirche gehen soll.

Ich ziehe es vor, zu dieser Tageszeit meine ganz persönliche fleischgewordene Göttin anzubeten. Im Gegensatz zu dem im Himmel vermuteten Herrn mit dem Rauschebart besteht sogar manchmal die Chance, dass sie mich erhört.

Ich hätte es wohl schwer in den meisten Ländern dieser Welt – ich müsste mich anpassen, wenn mir mein Leben lieb wäre.

In Saudi-Arabien oder dem Iran, in Singapur oder  Pakistan wäre ich wohl mit meinem jetzigen Lebensstil spätestens nach einer Woche fällig. In die USA würde man mich aber vielleicht auch gar nicht einreisen lassen, wegen Snowden und so, und in der Türkei kann ein falsches Wort über Erdogan oder den von mir doch irgendwie sehr geschätzten Mustafa Kemal Atatürk eine empfindliche Haftstrafe bedeuten.

Und dort, wo die orthodoxe Kirche noch viel zu Sagen hat, versteht man auch nicht allzu viel Spaß mit Typen wie mir, die bei alten Männern in Bettlaken einfach keinen Heiligenschein erkennen können.

Das Dritte Reich und die DDR existierten hier auf deutschem Grund – beides ist Vergangenheit – aber irgendwie wird an allen Fronten daran gearbeitet, dass Teile davon in irgendeiner Form wieder auf erstehen… mich gruselt’s in dieser gegenwärtigen deutschen diffusen Republik.

Die, die unsere Meinungsfreiheit einschränken, sind jetzt wieder alle Charlie – diesmal auf Dänisch – zum Kotzen!


 

 Bildquelle:

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Photo by DonkeyHotey
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Wolfgang van de Rydt
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2 Kommentare

  1. Deutschland ein durch und durch totalitäres Land– und die gute alte DDR im Vergleich dazu eine Art Feierabenddiktatur?- http://www.cicero.de/berliner-republik/tabulose-republik-es-darf-wieder-alles-gesagt-werden/57235.
    Bei unserer Form der parlamentarischen Demokratie handelt es sich um nichts anderes als eine Scheineinrichtung- http://www.neopresse.com/politik/dach/kommentar-fragwuerdige-demokratische-prozesse/. Der Staat ist eine Institution des Diebstahls, wobei Politiker und Bürokraten das Geld der Bürger stehlen, meint Goodfrey Bloom, Mitglied des Europäischen Parlaments- https://www.youtube.com/watch?v=5OjeGD2bbN4. Eine verschleierte Form der Monarchie oder Einparteienditatur?
    Montesquieu, Beccaria und Locke hatten schon vor Jahrhunderten die Tyrannei angeprangert. Beccaria warnte davor, dass der Bürger als Sklave einer Vielzahl “kleiner Tyrannen und Unterobrigkeiten” ausgeliefert sei. Seit damals wurden die Politiker und Bürokraten sowie die Rechtsmittelmöglichkeiten und damit die Anzahl der möglichen Tyrannen (Mobber) um ein Vielfaches erhöht. Selbst zu mobben fördert die Gesundheit, schadet allerdings der Gesundheit der Gemobbten http://www.stern.de/wissen/mensch/neue-studie-mobbing-schadet-der-gesundheit-ausser-man-mobbt-selbst-2110066.html.
    Die Bundesregierung geht selbstgefällig mit den Bürgerrechten um (vgl. http://www.youtube.com/watch?v=dgsNB8JKDd8 und http://www.gruene-bundestag.de/cms/archiv/dok/294/294128.achtung_der_grundrechte.html). Auch die Petitionsausschüsse, Beamte und Richter gehen selbstgefällig, bürgerfeindlich, sogar mobbend mit den Bürgerrechten um. Gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen fehlt wegen gewollter Verdrehungsabsicht der Tatsachen und der Rechtslage zumeist eine plausible Begründung, oft sogar die Sachbezogenheit (vgl. http://unschuldige.homepage.t-online.de/default.html). Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen sind systemkonform, vgl. http://www.odenwald-geschichten.de/?p=1740. Beim Rechtsbruch bilden sich Seilschaften, vgl. z.B. http://www.odenwald-geschichten.de/?p=682 und http://de.wikimannia.org/Rechtsbeugung.
    Schon in Schulen und Universitäten werden unsere Kinder vom Staat skrupellos getäuscht, denn die Lehren zum Grundgesetz sind irreführend, weil die obrigkeitsstaatlichen Strukturen der Monarchie beibehalten wurden (vgl. http://www.gewaltenteilung.de/idee). Anstatt paar Monarchen haben wir jetzt Hundertschaften von Politikern.
    Das Bundesverfassungsgericht hat sich eindeutig zu den Bürgerrechten geäußert: Sie als Bürgerinnen und Bürger haben kein Recht auf Recht und auch erst recht kein Grundrecht bzw. grundrechtsgleiches Recht auf Demokratie aus dem Grundgesetz, vgl. http://www.demokratisch-links.de/die-linke-probleme-mit-demokratie-und-rechtsstaat. Die Erfolgsquote beim Bundesverfassungsgericht liegt sicher deshalb bei nur 0,2 bis 0,3 %- vgl. http://www.amazon.de/Das-Recht-Verfassungsbeschwerde-R%C3%BCdiger-Zuck/dp/3406467237.
    Es rechnet es sich immer wieder für die Regierungen als “Billigung und Belohnung”, Straftaten gegen die Menschenrechte zu begehen. Auch der Sinn und Zweck des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ist, den Menschen eine Illusion von einer heilen Welt der Menschenrechte vorzuspielen. Die Menschenrechtsopfer werden finanziell, gesundheitlich und sozial abgebrannt- vgl. http://derhonigmannsagt.wordpress.com/tag/europaischer-gerichtshof-fur-menschenrechte/. Dass der Staat menschenfeindlich ist sowie dass nach Auswertung von hunderten Rechtsfällen die Verarmung der Bürger mit Hilfe der Staatsorgane erfolgreich betrieben wird, kann man unter http://unschuldige.homepage.t-online.de/flugblat.htm bestätigt finden. Dass der Rechtsstaat auf dem Papier keinen Eingang finden kann in die Köpfe und die Herzen der Menschen, die ihn vertreten sollen wird auch bestätigt unter http://web.wengert-gruppe.de/wengert_ag/news/2003/SteuerstrafverfinDeutschland.pdf.
    Die Leute nehmen den Schurkenstaat hin, denn es kränkt ihren eigenen Narzissmus, wenn sie sich ständig vorstellen müssen, beherrscht und ohne Einfluss zu sein (vgl. http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychohygiene/macht.html). Auch hat man Angst vor der jederzeit gewalt- und terrorbereiten Obrigkeit.
    Ein Staat, der eine Staatsgewalt zur unumschränkten und unkontrollierten Machtausübung ermächtigt, bewegt sich in Richtung Diktatur. Es ist an der Zeit, den Rechtsstaat mit Mitteln der direkten Demokratie, d.h. der Beteiligung der Bürger an der Rechtsprechung, zu errichten. Bürgergerichte sind einzuführen, vgl. https://www.change.org/p/bundesjustizminister-heiko-maas-strafbarkeit-von-rechtsbeugung-wiederherstellen-b%C3%BCrgergerichte-einf%C3%BChren. PS.: Petitionen sind allerdings in einem tatalitären Staat erfolglos.

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