Kommunen: Auch Flüchtlinge als Kita-Betreuer denkbar #kitastreik

Laut der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) bezweifelt der Städte-und Gemeindebund die Streikbereitschaft von Kita-Mitarbeitern.

GEW Tarifrunde Kitastreik

Drohungen des Deutschen Beamtenbundes zur Neuauflage des KitaStreiks werden als leeres Ritual angesehen, um bei den anstehenden Verhandlungen Druck auszuüben. Sechs Prozent mehr Gehalt werden übereinstimmend von allen Gewerkschaften für die Beschäftigten im Erziehungsdienst gefordert, bei den betroffenen Familien sieht man kein allzu großes Verständnis für einen erneuten Streik.

Stattdessen lautet die neue Zauberformel: „Personalnot nur durch Quereinsteiger zu lösen“ – in Landsberg liegt der Bedarf bei 100 000 Plätzen allein für Migrantenkinder.

Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ nannte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg auch die Bereitstellung von Betreuungspersonal eine „Herkulesaufgabe“. Er forderte ein Programm für Quereinsteiger, die bereit seien, sich als Erzieherinnen oder Erzieher umschulen zu lassen.

Auch unter den Flüchtlingen, die dauerhaft in Deutschland bleiben werden, sollten die Arbeitsagenturen gezielt geeignete Bewerberinnen und Bewerber ansprechen.

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1 Kommentar

  1. Wenn wir tatsächlich Marktwirtschaft hätten, würden die Gehälter für Erzieher nun sprunghaft anziehen. Durch diese Gehälter würde der Beruf dann schnell weitere Interessenten anziehen und durch die Nachfrage die Ausbildungskapazitäten erhöht.

    In einem Niedriglohnsegment wie der Sozialen Arbeit können aber viele tausende Facharbeiter fehlen, ohne dass die Monopolarbeitgeber die Löhne entsprechend erhöhen.

    Man kann daher niemandem empfehlen auch zukünftig für Hungerlöhne sich in diesem Bereich zu qualifizieren.

    Und der Witz des Jahrhunderts ist, dass Migranten in den Kitas tätig werden könnten.

    Da in den Heimatländern die Erziehung zuhause von den Frauen geleistet wird, gibt es keine – und schon gar keinen männlichen – Fachkräfte, die man da mal eben einsetzen könnte.

    Und sicherlich würden die meisten unserer Flüchtlinge eine solche Arbeit als Angriff auf ihre Männlichkeit und Rolle verstehen.

    Zudem wurden die Erziehungsrichtlinien in den Kitas immer mehr in Richtung Frühkindlicher Bildung (insb. Sprachförderung) verändert. Wie jemand, der selbst nur rudimentär Deutsch spricht das können soll, kann wohl nur Politpinnoccio verstehen.

    Auch die Forderung der gleichgeschalteten Alibi-Gewerkschafter ist eine Schande. 20% müsste man schon fordern, wenn man langfristig eine Angleichung an typische Männerberufe erreichen wollte.

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