Königreich Deutschland: Peter Fitzek aus Untersuchungshaft entlassen – Verfahren wird neu aufgerollt

Zur Stunde wird Peter Fitzek aus der Untersuchungshaft im „Roten Ochsen“ in Halle entlassen. Das bestätigte der Rechtsanwalt des selbsternannten „König von Deutschland“ der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. In einem Screenshot eines Schreibens vom Landgericht Halle, dass von der Webseite des „Königreich Deutschland“ verbreitet wird, wird der Schritt wie folgt begründet: „Angesichts der Dauer des bisherigen Verfahrens und der nunmehr noch zu erwartenden weiteren Hauptverhandlung ist die Fortdauer der Untersuchungshaft unverhältnismäßig“. Um 10.30 Uhr soll nach Angaben des Anwalts Björn Fehse die Entscheidung des Landgerichts gefallen sein, den Haftbefehl ohne Haftprüfungstermin aufzuheben. Wolfgang Ehm, der Sprecher des Landgerichts Halle konnte um 12.45 Uhr die Aufhebung des Haftbefehls nicht bestätigen. Eine Abordnung der Anhänger Fitzeks machte sich umgehend auf den Weg von Wittenberg nach Halle, um den selbsternannten Souverän am Gefängnistor abzuholen.

Fitzek war vom Landgericht Halle zu einer Haftstrafe wegen Untreue und unerlaubtem Betreiben von Bankgeschäften zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Am Freitag hatte der Bundesgerichtshof das Urteil aufgehoben, das Verfahren muss nun neu aufgerollt werden.

Foto: Peter Fitzek / Screenshot Youtube

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3 Kommentare

  1. Königreich Deutschland……
    Blöder, weil grosskotziger Name!

    Warum keinen „Versuchsballon“ starten? Gebt ihnen ein paar Hektar Niemandsland, Eigenverantwortung, und lasst sie eine Stadt gründen. Völlig autark, sowohl politisch, energetisch, (Strom/Wasser/etc.) gesellschaftlich! Die Leute müssen dann echt anpacken um was zu bewegen! Keine Pflichten, aber auch keine Rechte gegü. Deutschland/BRD! Dann wird man sehen.

    Mhmm, qua­si „Anno 1602-Königsedition“ in echt und real ! 8O
    Und die Leute haben ein Zuhause und quengeln net rum……
    Machen lassen.

    • Die haben sich ja schon teilweise selbst organisiert, mit eigenem Areal und sogar nicht mal so schlecht. Aber siehst du doch an der Anklage, „Eigenes Bankgeschäft“ Das ist schon immer ein rotes Tuch seit 1933 hier in Deutschland. Geht ja gar nicht, nicht, das jemand autark oder unabhängig von der Staatsmacht ist, und nicht brav genug Steuern abdrückt.

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