Kölner Notunterkunft: Zweifel an organisierten Massenvergewaltigungen

Der Kölner Express hatte zuerst berichtet: In einer Kölner Notunterkunft seien Frauen und Mädchen systematisch vergewaltigt worden.

Container Asyl Flüchtlinge Symbolfoto
Symbolbild: Wohncontainer – Notunterkunft

In einem offenen Brief wurde davon berichtet, dass die Täter Opfer umzingelt und sexuell bedrängt haben sollen. Auch Ehepaare seien belästigt worden, unablässig hätten die Täter gefilmt und Fotos gemacht.

Nach einer Kundgebung am Roncalliplatz, bei der die Vorwürfe erneut vorgetragen wurden, richtete die Polizei eine Ermittlergruppe ein.

Demnach sprachen erfahrene Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamte mit mehreren Bewohnerinnen. Insgesamt habe die Polizei Köln bislang mit mehr als 50 Personen erste Anhörungen und Vernehmungen durchgeführt. In der Mehrheit der Fälle unterstützten Dolmetscher die Ermittler.

In bisher zwei Fällen schilderten Bewohnerinnen der Unterkunft Vorfälle, die von strafrechtlicher Relevanz sind und von der Polizei als „Beleidigungen auf sexueller Basis“ bezeichnet werden.

Auch der Express rudert heute zurück und lässt den Geschäftsführer des Flüchtlingsrats Prölß  zu Wort kommen

„Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich um eine konzertierte politische Aktion handelt, bei der Flüchtlinge instrumentalisiert werden, um politisch Kapital daraus zu schlagen. Und das wäre schäbig.“

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln weiter zu den Vorwürfen um Licht ins Dunkel zu bringen.

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