Köln, wie es stinkt und kracht! Terrorhysterie und Rockerphobie

Die Boulevardpresse zog schon die Absage des Rosenmontagszugs in Erwägung, weil ein nahöstlicher aussehender Mann in einem Baumarkt zum Bombenbau geeignete Chemikalien in großen Mengen erstanden hat.

köln polizei photo
Photo by wuestenigel

Der mittels Fahndungsbild gesuchte Verdächtige stellte sich der Polizei und gab an, dass alles ganz harmlos sei. 

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Nicht jeder muselmanisch anmutende Zuwanderer ist gleich ein Terrorist oder Helfershelfer von Dschihadisten, selbst wenn er fundamentale religiöse Überzeugungen mit ihnen teilen würde, ebenso wenig wie jeder herrenlose Koffer gleich einen Sprengsatz enthalten muss. Die Hysterie kennt keine Grenzen im Land ohne Grenzen, doch besagte Gepäckstücke entpuppten sich bisher stets als Mogelpackung, der große Terroranschlag ist ausgeblieben –  Fehlalarm.

Der Rassismusaufschrei aus gewissen Kreisen kann eigentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen, doch gewiss kann man der Kölner Polizei alles unterstellen, nur keinen Rassismus, denn die Hysterie schlägt sich auch als ausgeprägte Rockerphobie nieder auf die Gemüter der viel gescholtenen Ordnungshüter.

Der Buchautor und ehemalige SEK Polizist Tim K. Keller gehört sicher zu den prominentesten Mitgliedern des ausgegrenzten Motorradclubs MC Gremium und er erhielt seinen Bannfluch in Form eines persönlichen Schreibens von der Polizei zugestellt. Man gehe davon aus, dass er im Begriff sein könnte, im Verlaufe der Karnevalsfestlichkeiten, Straftaten gegen Migranten zu begehen, so ähnlich die Begründung.

Er denkt aber wohl gar nicht daran, dieses “Köln – Verbot” ernst zu nehmen, wie er auf Facebook verkündet:

“Ich stehe jedem Menschen, egal welcher Herkunft, Rasse oder Religion, aufgeschlossen gegenüber, denn für mich zählt nur der Charakter desjenigen. Es interessiert mich nicht, woher jemand kommt, sondern nur, ob es richtig oder falsch ist. Gerecht oder ungerecht.

Ich habe in meinem Leben noch keine Frau gegen ihren Willen begrabscht, sexuell belästigt oder vergewaltigt.
Und jetzt wollt Ihr mir verbieten, dass ich mich in meinem eigenen Land frei bewege?

Ich habe mich über Euer Schreiben köstlich amüsiert und ich möchte Euch eines dazu sagen:

NIEMAND VERBIETET MIR JEMALS, ZU IRGENDEINEM ZEITPUNKT, IN DIESEM, MEINEM LAND, WO UND WANN ICH IRGENDWO HINGEHE!
HABT IHR DAS VERSTANDEN?”

Köln wie es stinkt und kracht, kann man dazu nur sagen. Die Narren und Jecken sind jetzt schon außer Rand und Band, sie stehen nicht in der Bütt und werfen Konfetti und Kamelle, sondern sitzen in den Schreibstuben der Polizei und lassen den Amtsschimmel wiehern.

 


Hier noch die erste Meldung des Rockers zu der freundlichen Aufforderung der Polizei:

Freundinnen und Freunde, ich traue mich kaum, Euch in die Augen zu blicken.

Ich scheine nämlich eine ganz widerwärtige, abartige, gefährliche und schändliche Person zu sein.

Ich habe heute auch einen Brief von der Polizei Köln erhalten.

Ich darf für die Zeit von Karneval die Stadtgebiete Köln UND Leverkusen in Gänze nicht betreten!

Ich wäre Mitglied in einem Motorradclub, hätte in der Vergangenheit schwere Gewalt- und Aggressionsdelikte begangen und es ist davon auszugehen, dass ich die Karnevalsfeierlichkeiten zum Anlass nehmen werde, um Menschen mit Migrationshintergrund zu jagen und andere dazu noch anstachele, Gewalt gegen diese auszuüben!

Das sind für mich erstmal erstaunliche Neuigkeiten. Wusste ich selber noch gar nicht.

Ich finde es zudem sehr bedenklich, dass ich als Bewohner dieses Landes, in meinem eigenen Land, für eine ganze Woche mehrere Städte gar nicht mehr betreten darf.

Also, da ist die DDR doch ein Scheiß gegen gewesen, oder was meint Ihr?

Tim K.

 

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