Köln: Angst vor Türken – Polizei verhindert kurdisches Kulturfestival

Köln: Nach der umstrittenen Pro-Erdogan Demo in Köln spricht sich nun die Polizei gegen eine für den 3. September 2016 geplante Veranstaltung der Organisation „Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland e.V.“ (NAV-DEM) aus.

Das Kulturfestival soll im Rheinenergiestadion stattfinden, die Polizei Köln hat der Kölner Sportstätten GmbH empfohlen, den Veranstaltungsvertrag nicht zu unterzeichnen.

Polizeipräsident Jürgen Mathies: „Seit Ende Juli stehen wir im ständigen Austausch mit den Verantwortlichen der Kölner Sportstätten GmbH und beobachten die Sicherheitslage im In- und Ausland. Die jüngsten gewalttätigen Konflikte in der Türkei führen zu einer hohen Emotionalisierung auch der hier in Köln lebenden Kurden und Türken und bereiten uns große Sorgen.“

Seit dem Bekanntwerden der geplanten Veranstaltung der NAV-DEM im Rheinenergiestadion sagt die Polizei Köln, dass sich der Ton der verbalen Auseinandersetzungen verschärfe.

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus vergleichbaren Veranstaltungen sei deshalb davon auszugehen, dass im Stadion massiv Werbung für die in Deutschland verbotene „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) durch das Zeigen von Plakaten, Fahnen und möglicherweise auch Videobotschaften hochrangiger Funktionäre gemacht werden soll.

PKK Anhänger während einer Demo in FFM
PKK Anhänger während einer Demo in FFM

Ebenso stehe zu befürchten, dass diese Aktionen auch außerhalb des Rheinenergiestadions insbesondere von türkischen Nationalisten wahrgenommen würden. In Folge der ohnehin schon angespannten Stimmungslage seien gewalttätige Aktionen, vor allem während der An- und Abreise, beim Aufeinandertreffen der beiden verfeindeten Lager zu erwarten.

Polizeipräsident Jürgen Mathies: „Um diese Gefahren für die öffentliche Sicherheit in Köln abzuwehren, habe ich mich dazu entschlossen, der Kölner Sportstätten GmbH zu empfehlen, den Veranstaltungsvertrag nicht zu unterzeichnen. Im Rahmen eines Sicherheitsgespräches am heutigen Tag haben uns die Verantwortlichen der Kölner Sportstätten GmbH mitgeteilt, dieser Empfehlung zu folgen, die Gespräche mit dem Veranstalter zu beenden und keinen Veranstaltungsvertrag zu unterzeichnen.“

Update: Der Veranstalter folgte letztlich der Empfehlung der Polizei, so dass das „Festival“ ausfällt.

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2 Kommentare

  1. Sie sind abzuschieben und zwar genau dorthin, wo sie ihre politische und religiöse Gesinnung auf die Straßen kacken können. Wenn sich diese Türken-Kurden-Plage, die nur auf deutschen Straßen das Maul aufreißen kann, das überhaupt in ihrer so geliebten Heimat traut. Aber dort kneifen sie, Randale geht bei ihnen nur sobald sie Deutschen Grund und Boden betreten. Denn dieses Land wird ihnen von unfähigen GroKo-Idioten zum Ausleben ihres ideologischen Schwachsinns angedient und feilgeboten. Von traurigen
    Polit-Pimpeln, denen die Sicherheit und der gesellschaftliche Frieden des eigenen Volkes längst an den politverfaulten Ärschen vorbeigeht. Raus mit diesem Gezumpel aus den Parlamenten, damit die Bürger sich endlich wieder unbehelligt und sicher in den Straßen, Bezirken und Innenstädten bewegen können.

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