Köln: Korruptionsverdacht bei städtischer Wohnungsgesellschaft – Mitarbeiter sollen Flüchtlingen gegen Geld Wohnungen verschafft haben

Die Staatsanwaltschaft Köln lässt seit Mittwochmorgen um kurz nach 9 Uhr wegen des Verdachts der Bestechung und der gewerbsmäßigen Bestechlichkeit drei Wohnungen und zwei Büros in Köln durchsuchen.

Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe) stehen ein Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin des städtischen Immobilienunternehmens GAG sowie eine Mitarbeiterin des städtischen Amtes für Wohnungswesen im Verdacht, seit 2015 Wohnungen an der offiziellen Warteliste vorbei an Flüchtlinge vermittelt zu haben. Dabei sollen sie von den Asylbewerbern eine Art Provision von insgesamt 3000 Euro pro vermittelter Wohnung kassiert und in die eigenen Taschen gesteckt haben.

Der GAG-Mitarbeiter soll sich als Immobilienmakler ausgegeben haben. „Es besteht ein Anfangsverdacht“, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage. Die Ermittler gehen nach Informationen der Zeitung nach ihren bisherigen Recherchen von einer zweistelligen Zahl an Fällen aus. Ein anonymer Tippgeber soll das Landeskriminalamt (LKA) auf die Fährte der drei Verdächtigen gebracht haben.

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 5636 Artikel
Frisch aus der Redaktion

2 Kommentare

  1. Warum so neidisch ? die Leutchen im öffentlichen Dienst ( nein ich meine nicht die Nutten )
    verdienen halt so wenig, das man sich und der Familie ein Zubrot verdienen muß. Sonst kommt
    man nicht über die Runden: keinen Zweitwagen für die Ehefrau, keinen Dritturlaub in Türkeistan,
    keine Kegeltour nach Malle und keine Markenklamotten für die lieben Kleinen damit die in der Schule damit strunzen können.
    Kölner Klüngel halt. Et hät noch immer joot jejange. Diesmal scheinbar nicht.

Kommentare sind deaktiviert.