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Hans / Pixabay

Am Anfang ihrer Politikkarriere brachte die inzwischen nicht mehr als Merkel-Nachfolgerin gehandelte Julia Klöckner noch ein paar Pfund mehr auf die Waage. Auch mit dem flüssigen Reden haperte es bisweilen bei ihren ersten Talkshow-Auftritten. Dann aber kamen die Personal Trainer ins Spiel. Das komplette Fitness-Programm samt Frisurwechsel ließ die Pfunde purzeln und Klöckner gab stolz Interviews über ihren Erfolg. 17 Kilos sollen es gewesen sein, doch als die Bunte darüber berichtete, dies sei mit Hilfe der Weight Watchers geschehen, war Klöckner „stinksauer.“

Die Marke hat das Ex-Pummelchen gehalten, führt sich aber in Sachen Ernährung plötzlich wie ein militanter Nichtraucher auf, der nach einer Woche Abstinenz die ganze Welt vom Qualm befreien will. Pommes und Schnitzel will Klöckner vom „Kinderteller“ in Restaurants verschwinden sehen. Damit soll Übergewicht von Kindern vorgebeugt werden. Dieser simplen Logik folgend müssten die Niederlande und erst recht das Mutterland der Fritten, Belgien, ausnahmslos von fetten Gestalten in Sumo-Ringer-Optik bevölkert sein. Übrigens: Hätte die Acrylamid-Hysterie zu Beginn des Jahrtausends auch nur einen Funken Wahrheit enthalten, wäre halb Europa inzwischen vom Krebs dahingerafft.

Was Klöckner von sich gibt, gab es bereits etliche Male in Grün, vielleicht kann ein Wechsel zu den Veggie-Day-Dschihadisten den Karriereknick wieder ein wenig glätten, in der Union  reicht es jedenfalls nur zur ewigen Vizefrau.

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