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Der Greta-Effekt zeigt Wirkung. Nach den weltweiten #Friday4Future Schulstreiks wollen immer mehr Jugendliche auch selbst aktiv etwas für den Klimaschutz tun. Dazu gehört der Verzicht auf Smartphones und Unterhaltungselektronik, wie teure Spielekonsolen und Gaming-PCs.

Die Initiative „Handy weg für Klimaschutz“ stellt dazu auf Schulhöfen Sammelbehälter auf, in denen interessierte Jugendliche ihre Smartphones entsorgen können. Daneben sollen Broschüren verteilt und Workshops angeboten werden, in denen Jugendliche und Kinder informiert werden, wie sie ihre Freizeit sinnvoll ohne iPhone und Playstation  gestalten können. Geplant sind auch Greta-Spezial-Kommandos (GSK), deren Mitglieder an Wochenenden in coolen Uniformen zu Aufräumaktionen in die Wälder entsandt werden, wo sie illegal abgelagerten Müll entsorgen und die Verursacher ausfindig machen sollen.

Wer es nicht in die Elitetruppe schafft, kann sich bei den Fußstreifen der Klimajugend in den Innenstädten beteiligen. Dort sollen Passanten auf ihr klimaschädliches Konsumverhalten hingewiesen und dazu aufgefordert werden, sich an den Aktionen zu beteiligen. „Wenn nur jeder Zweite auf sein Handy verzichtet“, so eine Scharführerin der City-Patrouille, „dann können wir schneller aus der Kohle aussteigen und gefährliche Atomkraftwerke sofort abschalten.“ Außerdem soll Eltern mit Kindern wieder das altbewährte Holzspielzeug nahe gebracht werden – jedoch nicht ohne den Hinweis, dass dafür ein Baum gefällt werden musste. Damit könne man die Kleinen schon von Anfang an für den Klimaschutz sensibel machen.

 

1 KOMMENTAR

  1. Was kommt da auf die Kinder-Generation -und in der Folge auf uns Ältere – zu?
    Mir sträuben sich die Nackenhaare, wenn ich lese: Greta-Spezial-Kommandos, coole Uniformen, Elitetruppen, Fußstreifen der Klimajugend, Scharführerin der City-Patrouille…
    Wird das die nächste Hitler-Jugend, Junge Pioniere, Rächer der Entsetzten?
    Wer organisiert das?
    Wer finanziert das?

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