KiTaStreik: Neue Streiks wegen Asylkrise?

Die Asylkrise betrifft vor allem auch die KiTas und Schulen, die nun zusätzliche Plätze anbieten müssen. Für diese Mehrbelastung haben die Kostenträger jedoch nicht vor, den Angestellten mehr Geld zu bezahlen, als in dem unsäglichen Schlichterspruch veranschlagt wurde.

Die Schlichtung wurde mit breiter Mehrheit abgelehnt, nun geht der Arbeitskampf im Erziehungswesen in die nächste Runde.


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In einer Presseerklärung zum Flüchtlingsgipfel wird die GEW relativ deutlich:

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund und Länder gemahnt, deutlich größere Anstrengungen zu unternehmen, Flüchtlingen und Asylsuchenden Zugänge zu Bildung zu gewährleisten. Zudem müssten die Beschäftigten im Bildungswesen unterstützt werden, damit sie die gewachsenen Aufgaben bewältigen können. “Für uns ist klar: Bildung kann nicht warten!”, betonte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag vor dem Flüchtlingsgipfel. “Bildung ist ein Menschenrecht und nicht verhandelbar. Dementsprechend müssen Menschen unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus vom ersten Tag an Zugang zu Bildung bekommen. Dies ist zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und essentieller Bestandteil nachhaltiger Integrationspolitik. Denn: Viele Flüchtlinge und Asylsuchende werden in Deutschland auf Dauer eine neue Heimat finden. Mehr als die Hälfte sind Kinder und Jugendliche.”

Tepe forderte ein umfassendes Maßnahmenpaket und zusätzliche Bundesmittel. “Wir brauchen bedarfsgerechte Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Kitas, allgemeinbildenden und Berufsschulen sowie Hochschulen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Dafür müssen die finanziellen Mittel erhöht und die personellen Ressourcen aufgestockt werden”, unterstrich Tepe.

“Wir rufen die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber eindringlich auf, durch ein verbessertes Angebot die Situation zu befrieden” teilt Klaus-Peter Hammer von der GEW den Mitgliedern in Rheinland-Pfalz mit.

Die Beschäftigten haben eindeutig klar gemacht, dass sie weiterhin kampfbereit seien.

Die Gewerkschaft Ver.di will federführend den Arbeitskampf fortsetzen – erste Ergebnisse der Gesprächsrunden sind für Morgen zu erwarten.



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