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Die Kinderärzte in Westfalen-Lippe lehnen eine Beteiligung an Corona-Tests für Urlaubsrückkehrer ab. Das sagte Marcus Heidemann, Sprecher der Bielefelder Kinderärzte und Landesverbandsvorsitzender für Westfalen-Lippe im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Mittwochsausgabe).

Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beschlossene Regelung sei eine „schlicht nicht umsetzbare Idee“, heißt es in einem Schreiben der Ärzte, das der Redaktion vorliegt. Die reguläre Patientenversorgung werde darunter leiden. Gemeinsam mit dem Landesverband Nordrhein könne der Landesverband Westfalen-Lippe den Kollegen in den Praxen nicht empfehlen, sich an dem „derzeit völlig unausgereiften“ Test-Versprechen zu beteiligen. Heidemann: „Wir würden die ‚Spahn-Abstriche‘ bei uns nicht machen und an das Gesundheitsamt oder an andere Ärzte verweisen, wobei auch viele Hausärzte nicht mitmachen werden.“

10 KOMMENTARE

  1. Um glaubwürdig zu bleiben, sollten sich schnellsten alle staatlichen Gesundheitsämter den Kinderärzten in
    Westfalen-Lippe anschließen und keine Tests an Urlaubsrückkehrern vornehmen!

    Die beste Nachricht heute: Ein Volltreffer; der „Tiefe Staat“ gerät ins Wanken!!

    • Nein! Um glaubwürdig zu bleiben, müssten die Behörden sofort die Praxen schließen und den Ärzten die Approbation entziehen !

      Ob sie sich das trauen?

      Im übrigen ist fraglich, wie viele Ärzte sich letzten Endes – wenn es hart auf hart kommt – tatsächlich als standhaft erweisen.

  2. Ja, das glaube ich, daß die reguläre Versorgung der Patienten darunter leiden würde.
    Die leidet ja jetzt schon. Eltern können froh sein, wenn sie einen Termin bekommen und die Kinderärzte haben jetzt schon nicht genug Zeit für die reguläre Patientenversorgung.
    – Ganz zu schweigen, von einer ordentlichen Beratung zu den vielen „empfohlenen“ und zum Teil jetzt auch unter androhung von Strafe (Geldstrafe) und Kindesinobhutnahme zwangsweise verpflichtenden Impfungen im Säuglings- und Kleinkindalter.
    Die haben oftmals noch nicht einmal Zeit die Beipackzettel zu überreichen und wenn es Komplikationen gibt sind sie auch schwer zu erreichen.
    Es soll auch schon Fälle gegeben haben, wo Kinderärzte Behandlungsverweigerung für ungeimpfte Kinder ankündigen mussten.

  3. Ach so, (nur) weil die Patientenversorgung darunter leiden würde. Dass (wenn) es dann andere übernehem, damit haben sie aber doch kein Problem? Vllt. auch nur eine Frage der Vergütung, wie wäre es mit Erfolgsprämie????

    Dieses (zu Unrecht gefeierte) Duckmäusertum wird uns alle dahinraffen. Alles nur politisch korrektes Drumrumgeschwafel, völlig wirkungslos bis suboptimal.

    • OK. Wenns den Hiob endlich dahinraffen würde, hätte das ganze Virenzeugs ja mal was Positives. So kleine Hosenscheisser braucht die Welt nicht.
      Sind wir mal gespannt auf die intelligente Antwort. Aber bitte ohne Rechtschreibfehler. Danke.

  4. wenn sich auch andere Ärzte anschließen könnten, wäre der Anfang gemacht, das dusselige Geteste zu beenden.

  5. Ergänzung:

    Im Prinzip (durch die Blume) sagt er, dass Tests nicht wirklich erforderlich sind. Bei echter Notlage wäre es sicher keine Frage der „Überlastung“. Dennoch, es ist in Zeiten wie diesen zwingend erforderlich (männliches!!!) Tacheles zu sprechen (oder zu singen). Durch die Beine am Kopf vorbei wirkt nicht. Die brauchen frontal, keine Nettikette-Schlupflöcher mehr!

  6. Hocherfreut,… immer den RICHTIGEN auf den Schlips zu treten. 😉

    Dummerchen…DU solltest dich doch „verpissen“

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