Kiffen in Oregon legal

Bald auch in Bremen?

oregon marihuana photo
Photo by MattysFlicks

In den USA tut sich gewaltig etwas in Sachen Marihuana-Legalisierung. 

In einigen Bundesstaaten ist bereits seit zwei Jahren der Konsum und Verkauf von Marihuana legal, darunter Colorado und Washington. In vielen anderen ist immerhin der medizinische Gebrauch der Pflanze auf Rezept genehmigt. Nun gesellt sich ein weiterer Staat zu denen, die ab einem bestimmten Alter den Konsum völlig legalisiert haben: Oregon.

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Bis Anbieter wie white widow auch legal ihre Samen verkaufen können, wird es aber noch mindestens bis 2016 dauern.

Die anhaltende Legalisierungswelle von Cannabis ist durchaus eine sehr überraschende Entwicklung, denn die Vereinigten Staaten von Amerika führten bisher den sogenannten “War on Drugs” global an. Doch eine steigende Fürsprache für die Liberalisierung des Drogenmarktes innerhalb der Bevölkerung hat nun das ermöglicht, wofür viele Aktivisten seit Jahren schon kämpfen: eine vollständige Legalisierung der Droge.

Der Konsum von Cannabis wird damit dem von Alkohol gleichgestellt. Erst ab 21 Jahren darf man das Produkt nutzen, und dann auch nicht in der Öffentlichkeit. Anders als in Colorado darf aber in Oregon noch nicht verkauft oder angebaut werden. Dagegen wollen auch politische Verterter weiterhin ankämpfen. Angedacht ist die Erlaubnis aber bereits für das nächste Jahr. Wie die anderen Vorreiter will auch Oregon von diesem neuen Wirtschaftszweig Gebrauch machen, der dringend nötige Steuergelder in die leeren Staatskassen spült und neue Arbeitsplätze schaffen kann.

Aber es gibt noch weitere Gründe für eine komplette Liberalisierung des Marktes. Allen voran schreitet der Kampf gegen die Kriminalität und des Schwarzmarktes. Davon profitieren auch die Konsumenten: sie können mit größerer Sicherheit an ein besseres und womöglich sogar zertifiziertes Produkt gelangen. In Colorado haben die Änderung sich auch positiv auf den Tourismus ausgewirkt. Immer mehr Leute reisen in den Bundesstaat, um legal kiffen zu dürfen.

Oregon, mitten drin die größte Stadt Portland, gilt als sehr liberaler Bundesstaat, der in Sachen Nachhaltigkeit und Freiheit einen großen Vorsprung vor den anderen Staaten des Landes hat. Daher wundert es kaum, dass sich die Bürger auch hier zu diesem Schritt entschieden haben.

Anders als in Deutschland ist der Kampf gegen den Cannabiskonsum in den USA viel ressourcenlastiger. Die Kriminalisierung führte dazu, dass zahlreiche Menschen wegen einem verhältnismäßigen kleinen Delikt und weniger Mengen im Besitz in die Gefängnisse kamen und sich so ihr Leben stark beeinträchtigt hat. Dem entgegen soll eine Legalisierung und Liberalisierung der Verhältnisse wirken.

Zur Zeit ist es in den Bundesstaaten Alaska, Colorado, Washington und Oregon erlaubt, Cannabis für den privaten Konsum zu genießen.

Andere Bundesstaaten wie New York wollen zumindest den medizinischen Gebrauch in Zukunft erlauben. Insgesamt 21 Bundesstaaten der USA haben auf die ein oder andere Weise bereits die Gesetze in Bezug auf Cannabis gelockert.

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