Keine Angst vorm Bürgerkrieg – wir sind schon drin

Wie war das in den Dreißiger Jahren in Deutschland? Nur noch einige Wenige verfügen über eigene Erinnerungen an diese Weimarer Verhältnisse mit Straßenschlachten zwischen „Rechts und Links“ und zahlreichen politischen Morden.

linksextreme Antifa photo
Photo by opposition24.de

Sind diese Zeiten nicht längst zurück gekommen?

Gezielter Überfall auf Rechte in Oschersleben

Auf dem Rückweg von einer rechten Demonstration zum 71. Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs wurden zehn Teilnehmer am Oschersleber Bahnhof mit Eisenstangen und Baseballschlägern angegriffen. Vier Menschen wurden verletzt, einer von ihnen erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen. – MDR online

Das ist nur der jüngste und gravierendste Vorfall dieser Art. Im vergangenen Jahr hat die Gewalt von Linksextremisten erschreckend zugenommen, immer offener wird zum Mord an politischen Gegnern aufgerufen. Dazu zählen neben Personen aus dem tatsächlichen rechtsextremistischen Milieu ebenso alles, was nicht zu der Gesinnung dieser Straßenterroristen passt und natürlich auch die Polizei. 

Auf der anderen Seite existiert keine so leicht und gut zu mobilisierende Schlägertruppe wie bei der „Antifa“, dennoch sollte man hier die Gefahr nicht unterschätzen. Hooligan und Rockergruppen gehören aber nicht automatisch zum rechtsextremen Milieu, gerne wird dieser Sachverhalt häufig etwas anders dargestellt, doch beiden Gruppierungen ist gemein, grundsätzlich unpolitisch zu sein und nur für die eigene Gemeinschaft zu kämpfen.

Erstmals wurden mit den HoGeSa – Protesten dann doch Hooligan Gruppen politisiert, wobei der Verfassungsschutz eindeutig seine Finger im Spiel hatte. Darüber berichtete sogar der Spiegel und nicht nur die alternative Presse. Mit dem Attentat auf die Kölner OB Kandidatin bestärkte sich der Verdacht, dass Verfassungsschützer mit V-Leuten immer noch kräftig die Bildung rechtsextremer Kader fördern – NRW (Noch-) Innenminister Jäger wollte die dahingehende Frage nach dem Attentäter Frank S. nicht dementieren.

Ganz gleich, wie viele Gruppierungen künstlich mit aufgebaut worden sind, es gibt diese Lager, die sich auf der Straße feindlich gegenüber stehen. Dazu noch rechtsextremistische Kulturvereine der Türken, wie die Grauen Wölfe, die PKK der Kurden, organisierte Hamas Kader der Palästinenser und jede Menge Salafisten, darunter auch eine steigende Anzahl Konvertiten. 

Zur Zeit der Weimarer Republik herrschten diese bürgerkriegsähnlichen Zustände bis zur Machtergreifung der Nazis. Bei weiten Teilen der Bevölkerung hielten sich die Auswirkungen aber in Grenzen, Brennpunkte waren die Großstädte München als Sitz der Nationalsozialisten oder Berlin, auch heute wieder eine Hochburg des linken Spektrums.

Dann richtete sich der Nazi-Terror als Staatsterror gegen die Juden, alle politischen Gegner und sonstige Minderheiten, die breite Masse blieb verschont, es ging wieder aufwärts – der Mob auf den Straßen verschwand entweder in den Arbeitsdienst, SA und SS oder fand wieder Arbeit durch den wirtschaftlichen Aufschwung.

Wer die Zeichen der Zeit nicht bemerken wollte, konnte sie erfolgreich verdrängen. Sogar viele Juden glaubten noch bis zu ihrer Deportation daran, dass die Nazis irgendwann zur Besinnung kämen. Recht behielten sie insofern, dass sie sich nicht vorstellen konnten, dass so eine absurde Diktatur sich lange an der Macht halten könne. 

Im Deutschland der Gegenwart ist die Lage wesentlich komplizierter und verwirrender, aber wie damals neigen viele Menschen zum Verdrängen und meiden bewusst die Gefahr. Wer nicht täglich durch sogenannte „soziale Brennpunkte“ muss oder nachts mit dem Zug fährt, wähnt sich in einem friedlichen Idyll und kann abends nur den Kopf schütteln bei all den Berichten über Ausländerkriminalität, Terrorismus, Pegida, Antifa, Neo Nazis, Hooligans und Sex-Mobs. 

Auch als der Zweite Weltkrieg begann blieben die Deutschen lange verschont, das Schlachtfeld lag weit entfernt. Über gefallene Soldaten, die es nach und nach in fast jeder Familie zu beklagen gab, musste geschwiegen werden, genauso wie über immer mehr Nachbarn, die plötzlich in den Lagern verschwanden. Erst als sich das Blatt der Achsenmächte wendete und deutsche Städte bombardiert wurden, der D-Day in der Normandie den Allierten den Weg zur Besatzung des Dritten Reichs freimachte, wurden die Folgen der Nazidiktatur für jedermann und frau sichtbar.

Selbst nach Kriegsende übten sich noch viele weiter im Verdrängen. 

Heute sind die ersten deutschen Soldaten mit den Nato Verbündeten wieder im Kriegseinsatz, noch ist der Schauplatz weit genug entfernt. Klassische Terroranschläge haben in Deutschland noch nicht stattgefunden, doch das Silvesterszenario kann durchaus als neue Form des Terrors angesehen werden, selbst dann, wenn das Chaos nicht strategisch geplant sondern sich selbst organisierend gewesen sein sollte, was sogar in der Systempresse diskutiert wurde.

Wenn sich mehrere Gruppen aus der Bevölkerung organisieren, Bürgerwehren und militante Bündnisse entstehen, die Straßenkriminalität immer weiter voran schreitet und Politik sich wieder der Religion und längst überwunden geglaubter Ressentiments bedient – wie anders soll man das nennen, als einen sich einschleichenden Bürgerkrieg, bei dem die staatlichen Organe allmählich die Kontrolle verlieren und Gebietsverluste hinnehmen müssen? 

Welche Folgen diese Blindheit hat, müssen wir nicht ein zweites oder drittes Mal erfahren – aber Halt – „Wir“ waren ja gar nicht dabei, in diesem Damals und kennen es nur aus Geschichtsbüchern und etlichen Dokumentationen.

Sollte sich erweisen, dass wir wieder nichts gelernt haben, dann weiß man zumindest, dass unser Bildungssystem tatsächlich keinen Pfifferling wert ist und wir alle umsonst zur Schule gegangen sind – aber auch daraus wird man sicher keine Lehre ziehen!

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Wolfgang van de Rydt
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1 Kommentar

  1. Der Feind meines Feindes ist mein natürlicher Verbündeter, also mein potentieller Freund.
    Wir brauchen eine einheitliche Volksfront zur Rettung der Nation.
    Alle Männer und Frauen unterschiedlichster Schichten müssen sich zusammenschließen zu Rettung der Nation.
    Weder Rechts noch Links noch die Mitte darf ausgeschlossen werden. Der Feind ist die Regierung. Es geht um Oben und Unten.
    Vereinen wir die unterschiedlichsten patriotischen Kräfte gegen eine Islamisierung unserer Nation.
    Ich möchte auch hier alle Holigans, Rockergruppen, Sportvereine, die unterschiedlichsten politischen Gruppierungen usw. ansprechen.
    Die Patrioten werden geeint von der Liebe zum deutschen Vaterland.
    Die Liebe zur deutschen Nation ist und bleibt das einzige Kriterium bei der Bündnisfrage.

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