Kein Täter werden? Perfide Strategie der Charité

netzwerkB-Vorsitzender Norbert Denef über die perfide Strategie der Charité.

 

Sie kennen das Präventionsprojekt „Kein Täter werden“. Wie sind Sie darauf aufmerksam geworden?

Ich habe das Projekt von seinen Anfängen an – es begann ja 2005 als erste Dunkelfeldstudie – beobachtet. Ich habe mich mit Herrn Prof. Beier schon am 10.10.2006 in der ARD Fernsehsendung ‘Menschen bei Maischberger‘ und dann wieder am 2.10.2007 in der ZDF Fernsehsendung Johannes B. Kerner‘ gestritten.

Wie war Ihr erster Eindruck von dem Projekt? Wie hat es auf Sie gewirkt?

Herr Prof. Beier postuliert, dass ‚Pädophilie‘ (wir lehnen diesen Begriff ab – es ist Pädokriminalität) eine sexuelle Präferenz ist – gleichzusetzen mit Heterosexualität und Homosexualität und, dass diese bei ca. 1% von Männern vorkommt, ungefähr 250 bis 280 000 Männern. Sie sei zu behandeln als chronische Erkrankung.

Das Programm macht Werbung mit dem Slogan „Lieben sie Kinder mehr als ihnen lieb ist“. Für uns bei netzwerkB ist dieser Slogan eine Verhöhnung der Opfer, da Vergewaltigung ein Verbrechen ist und mit Liebe nichts zu tun hat.

Außerdem wird durch dieses Projekt Mitleid mit dem Täter erzeugt – was wiederum die Kriminalität des Tuns ignoriert und den Fokus von den wirklichen Opfern wegnimmt.

Generell unterstützen wir von netzwerkB alles was effektiven Kinderschutz unterstützen kann, einschließlich der Arbeit mit Tätern. Dieses Projekt ist aber kein Beitrag zum Schutz von Kindern, da es die Wirkung des Opfer-Täter-Opfer-Täter Kreislaufes nicht adressiert und somit keine Basis hat, nachhaltig Prävention gegen Gewalt gegen Kinder zu betreiben.

Wie beurteilen Sie die Aufnahmekriterien im Präventionsprojekt?
(Stichworte: Präferenzstörung Pädophilie, bisher nicht justizbekannt, Dunkelfeld, nur Männer)

Dieses Projekt adressiert lediglich eine verschwindend geringe Zahl an Tätern, die Kinder „missbrauchen“ (Missbrauch ist das falsche Wort, denn es handelt sich hier um Gewalt, um sexualisierte Gewalt). Der „Therapie“ Ansatz lässt jegliche Verbindung aus, die mit einer Viktimisierung von Tätern in ihrer eigenen Kindheit zu tun haben könnte. Den Tätern bzw. potentiellen Tätern wird ein Label aufgedrückt und Gründe für ihr Verhalten bzw. ihre Orientierung werden nicht untersucht. Somit erhält das Projekt zwar einen hohen politischen und öffentlichen Aufmerksamkeitsgrad und viele öffentliche Gelder, wird aber einen verschwindend geringen Effekt auf den Schutz von Kindern haben.

Was halten Sie davon, dass Männer mit ausgeprägter Intelligenzminderung und/ oder schweren psychischen Erkrankungen davon ausgeschlossen werden?

Bei Personen mit solcher Art Symptomen, die zu den Diagnosen „Intelligenzminderung“ führen, ebenso bei „Schizophrenie“ bspw. oder alle Arten von „Persönlichkeitsstörungen“ besteht die Angst, dass diese Personen das statistische Outcome des Gesamtprojekts herunterreißen, wenn man sie mit einbezöge. Somit wird eine mögliche Zielgruppe ausgeschlossen, die den (selbstproklamierten) Erfolg der Projektgruppe mindern würde.

Das Präventionsprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, das Risiko eines erstmaligen oder auch fortgesetzten sexuellen Kindesmissbrauchs zu verringern, indem es mit potentiellen und realen sog. Dunkelfeldtätern arbeitet.
Denken Sie, dass das Projekt geeignet ist, dieses Ziel zu erreichen (während der Therapie und in der Zeit danach)?

Das Projekt hat erhebliche wissenschaftliche Mängel. Das Projekt stellt sich selbst als erfolgreich dar, aber die Ergebnisse nach nur 12 monatiger Laufzeit – ein Zeitraum, der für eine Prognose von Langzeiteffekten zu kurz ist – können nicht als wertig angesehen werden, da entgegen dem anerkannten wissenschaftlichen Standard der Präventionsforschung die Zahl der Abbrecher nicht miteinbezogen wurde. Mit 56,4% (180 Teilnehmer, die die Therapiemaßnahme gleich zu Beginn ablehnten oder vorzeitig abbrachen) von 310 Bewerbern ist diese aber recht substantiell – und forensisch-kriminologische Forschung hat gezeigt, dass gerade unter Abbrechern die höheren Rückfallquoten zu finden sind.

Der ‚Erfolg‘ der Therapie wurde durch Selbstaussagen der Teilnehmer zu einer Serie von Risikofaktoren gemessen und zeigte bis auf eine moderate Verbesserung der Empathie-Werte keine wirklich überzeugenden Unterschiede zwischen der Kontrollgruppe und der Gruppe von Teilnehmern der Therapie.

Die Forscher um Beier betonen, dass keiner der Teilnehmer laut Selbstaussagen strafrechtlich auffällig geworden sei, verzichteten aber auf jegliche Bemühung, dies in irgendeiner Form nachzuprüfen.

Die Ergebnisse der Dunkelfeldstudie bisher sind widersprüchlich und erlauben daher keine Aussagen darüber, ob die durchgeführte primär präventive Therapie die Wahrscheinlichkeit von sexueller Gewalt gegen Minderjährige erhöht, reduziert oder unbeeinflusst lässt. Eine Selbstevaluation der Therapiemaßnahme durch die anbietende Institution legt zudem immer auch die Vermutung eines Interessenkonfliktes nahe. (s. Andrej König, Kein Täter werden-Keine Effekte?)

Dieses Projekt sollte also ob seiner Wissenschaftlichkeit kritisch hinterfragt werden, und wir halten es dafür auch nicht für eine geeignete Präventionsmaßnahme.

(http://netzwerkb.org/2015/04/13/charite-programm-kein-tater-werden-zeigt-erhebliche-wissenschaftliche-mangel/)

Das Projekt wirbt mit kostenloser Teilnahme, Verschwiegenheit (Schweigepflicht) und spricht den Leidensdruck der pädophilen Männer an.

a)Halten Sie dieses Vorgehen für erfolgversprechend, um die Zielgruppe zu erreichen?

Dies stellt sich dar als eine Maßnahme, die Hemmschwelle für eine Teilnahme niedriger zu setzen, um möglichst viele Probanden zur Durchführung einer Studie mit sehr heiklem Thema zu bekommen.

b) Kann nach Ihrer Einschätzung die Plakatwerbung wie das Projekt selbst die Allgemeinbevölkerung sensibilisieren und somit mehr Verständnis für die Problematik herstellen?

Der Fokus ist falsch: es geht nicht um Liebe, es geht um Gewalt. Der Gebrauch des Wortes ‚Liebe‘ wenn es um die Vergewaltigung von Kindern geht ist eine Verhöhnung der Opfer.

Es geht damit auch an der Aufgabe völlig vorbei, die Gesellschaft dafür zu sensibilisieren, was Gewalt ist, wo Gewalt anfängt und wie tief verwurzelt Gewalt gegen Kinder in unserer Gesellschaft ist und dass es eine gesellschaftliche Hauptaufgabe sein sollte, Kinder in Zukunft wirklich zu schützen.

„Kein Täter werden“ spricht davon, dass pädophile Männer, die ihre sexuelle „Neigung“ auf der Verhaltensebene ausleben, zur Verantwortung gezogen werden müssen. Es werden jedoch auch pädophile Männer im Projekt aufgenommen, die bereits sexuelle Übergriffe auf Kinder im sogenannten „Dunkelfeld“ ausgeübt haben. Es kommt durch die Schweigepflicht zu keiner strafrechtlichen Verfolgung bereits begangener Taten.

a) Kann das Projekt Ihrer Meinung nach dann noch seinen eigenen Ansprüchen gerecht werden?

Die deutsche Ärztezeitung publizierte jüngst eine Zusammenfassung der Studie unter dem Titel ‚Pädophilie Prävention zeigt Wirkung‘.

Ergebnis der Studie ist aber, dass gerade diese Wirkung relativ gering ist:

  • 5 von 25 Missbrauchstätern berichteten von fortbestehendem Kindesmissbrauch während der Therapie
  • 29 von 32 Verwendern von kinderpornographischem Material taten dies auch weiterhin.

Einbezogen in das Therapieprogramm werden u.a. auch Männer, die bereits sexuelle Übergriffe auf Kinder begangen haben, aber den Strafverfolgungsbehörden (noch) nicht bekannt sind (reale ‚Dunkelfeld-Täter‘), hieß es dazu seinerzeit in einer Mitteilung des Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Berliner Charité.

Indem diese Studie mit Männern arbeitet, die bereits sexuelle Übergriffe begangen haben, den Strafverfolgungsbehörden aber nicht bekannt sind (also reale Dunkelfeld-Täter) verweigern Beier und Co. den kindlichen Opfern den Schutz.

Diese erleiden weiterhin Gewalt und ihnen wird jegliche Hilfe verweigert. Dies ist Täterschutz und aus unserer Sicht ein Skandal.

http://netzwerkb.org/2014/12/30/charite-programm-kein-tater-werden-im-ethisch-rechtlichen-dunkelfeld/

b) Stellt das Präventionsprojekt damit nicht vielmehr – provokativ gesagt – „einen Schutz für pädophile Täter im Dunkelfeld“ dar?

Genau! Prof. Beier und seine Projektarbeiter machen sich damit zu Mitwissern und somit zu Mittätern. Sexualisierte Gewalt gegen Kinder ist so nachhaltig verwoben in unsere Gesellschaft, da sie vom Schweigen der Mitwisser genauso profitiert wie vom Schweigen der Täter und der Opfer.

Das Therapieprogramm sieht eine Erhöhung der Verhaltenskontrolle vor. Das soll unter anderem durch eine Aktivierung sozialer Ressourcen und die Einbeziehung naher Bezugspersonen erreicht werden.
Wie beurteilen Sie das?

Das klingt sicherlich sehr gut. Aber: das Beier‘sche Projekt geht dezidiert NICHT an das Thema einer eigenen Viktimisierung der Täter in ihrer Kindheit heran. Es ist nun wirklich keine neue Entdeckung, dass Gewalt aus der Erfahrung von Gewalt entsteht. Indem man den Opfer-Täter-Opfer-Täter Kreislauf aus der Betrachtung und Behandlung auslässt, befinden sich die Ansätze zur Verhaltenskontrolle auf dünnem Eis.

Zudem: wenn die Täter lernen sollen, Verantwortung für ihr eigenes Tun zu übernehmen, dann müsste das zwingend auch bedeuten, dass die, die schon Gewalt ausgeübt haben, sich selbst anzeigen und damit erst beweisen, dass sie Verantwortung übernehmen und Empathie für die Opfer aufbringen.

Wie schätzen Sie es ein, dass sich nur 1/5 der Teilnehmer des Projektes dazu entschieden hat sich medikamentös behandeln zu lassen, um sexuelle Impulse abzudämpfen bzw. zu verringern, obwohl das zu einem wichtigen Teil der Behandlung im Projekt definiert ist?

Es ist interessant, dass die Projektleiter willens sind vom Behandlungsreglement derartig häufig abzusehen. Es scheint – wieder einmal – dass das Ziel der Studie eher ein anderes ist als das welches ausgewiesen wurde – also: Erfolg, bzw. gute Statistiken für das Programm rangieren über dem Verhindern von Täterschaft. Und dies wiederum macht dann insgesamt keinen seriösen Eindruck.

Denken Sie, dass die Therapiedauer von rund einem Jahr im Präventionsprojekt ausreichend ist?

Beier argumentiert, dass ‚Pädophilie‘ als chronische Krankheit einzustufen sei. Und damit geht es um lebenslange Verhaltenskontrolle.

Während es relativ einfach ist, einem Diabetiker beizubringen, wie er sich selbst Insulin spritzt, ist es ein größeres Unterfangen, einem Täter das Instrumentarium zu vermitteln, keine weiteren Taten zu begehen, bzw. nicht anzufangen, aktiv als Täter zu agieren. Ein Jahr Behandlungsdauer scheint deshalb eher lächerlich.

Da aber in unserem Dafürhalten der Beier‘sche Ansatz ohnehin nicht zielführend ist, ist es nicht relevant wie lange oder wie kurz die Behandlungsdauer ist.

Bei nur knapp der Hälfte der Personen, die sich bis Juni 2009 für das Projekt gemeldet hatten (936 Personen), konnte eine Diagnostik abgeschlossen werden. Von diesen Personen schlossen ca. 10 % die Therapie ab, ca. 5,9 % befanden sich noch im Projekt und ca. 2,5 % warteten noch auf einen Therapieplatz im Projekt.

Wie interpretieren Sie den vergleichbar geringen Anteil der effektiven Teilnehmer im Projekt im Vergleich zu
a) den gemeldeten Personen (Interessenten für das Projekt)?
b) den die Diagnostik abgeschlossenen Personen?

Es sieht ja tatsächlich so aus, als ob diese Studie sehr selektiv arbeitet, um sich höhere Erfolgsraten zu sichern. Und selbst dann ist die Zahl derer, die das Programm erfolgreich durchlaufen verschwindend gering.

http://netzwerkb.org/2014/07/17/faktencheck-padophilie-praventionsprojekt-kein-tater-werden/

Am 6. Juli 2014 hat netzwerkB in dem Artikel ‘Pädophilie.Präventionsprojekt „Kein Täter werden“‘ unter anderem folgendes geschrieben:

Zitat:
„Seit dem Start 2005 haben sich nach Klinikumsangaben fast 2000 Männer bei der Charité gemeldet, weil sie sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlten. Rund 400 erhielten ein Therapieangebot, 180 haben damit begonnen. Rund 95 haben die Therapie bereits abgeschlossen.“ (Quelle: www.t-online.de)

2000 minus 400 = 1600. 1600 haben in 9 Jahren die „Aufnahmeprüfung“ nicht bestanden und wurden nach Hause geschickt. Was machen die denn heute so?

400 von den 2000 haben also innerhalb von 9 Jahren die „Aufnahmeprüfung“ bestanden. 220 wollten dann aber innerhalb von 9 Jahren dann doch nicht so richtig und haben sich anderweitig umorientiert.

Da waren’s dann nur noch 180 von den 2000, die sich innerhalb von 9 Jahren in einer Therapie befinden. 85 von 2000 versuchen seit 9 Jahren die „Abschlussprüfung“ zu bestehen. 95 von 2000 haben innerhalb von 9 Jahren die Therapie erfolgreich? abgeschlossen. Das sind 4,75 % in 9 Jahren. Zitatende

Die Charité teilte uns mit Schreiben vom 8. Juli 2014 mit, dass angeblich dieser Text die Zahlen des Projektes falsch wiedergibt – richtig sei:

Zitat:
Insgesamt wurde bis heute ca. 400 Personen ein Therapieangebot unterbreitet. Davon lehnten rund 220 den Platz ab (hauptsächlich wegen zu weiter Anreisewege innerhalb Deutschlands; auch hier konnten wir oftmals weitervermitteln), 34 sind aktuell in Therapie, 51 haben abgebrochen (was einer normalen Abbruchquote in Psychotherapien entspricht) und fast 100 haben die Therapie abgeschlossen. 14 nehmen das Angebot der Nachsorge in Anspruch. Zitatende

Wie schätzen Sie die Erweiterung des Präventionsprojektes im Jahr 2009 um potenzielle und reale Nutzer von Kinderpornografie ein?
Kann diese Zielgruppenerweiterung zur Optimierung der Prävention beitragen?

Wohl kaum. Da wir den Ansatz des Projektes im Kern kritisieren, sehen wir auch die Erweiterung um das Thema Kinderpornographie als nicht zielbringend.

Es stellt sich uns eher so dar, dass das Projekt den Markt der Helferindustrie dadurch noch verstärken will – anstatt nach den Ursachen zu forschen, wird weiterhin Symptombehandlung fortgeschrieben.

Das Präventionsprojekt vergleicht die pädophile und hebephile Präferenzstörung mit chronischen Erkrankungen, wie Migräne oder Neurodermitis, und schlägt ein „Chronikerprogramm“ im Gesundheitssystem vor.
Was halten sie davon?

Man sperrt die Menschen in ihre Diagnose ein, ohne an den Ursprung – Gewalterfahrung in der Kindheit – zu gehen. Wenn es gelingen sollte, dieses in das Gesundheitssystem aufgenommen zu bekommen, kann die Helferindustrie gut davon leben.

Die Opfer von Gewalt in der Kindheit haben es nach wie vor schwer, therapeutische Hilfe zu bekommen.

Wie beurteilen bzw. schätzen Sie die Effektivität des gewählten Projektnamens „Kein Täter werden“ ein?

Der Projektname ist in Bezug auf seine Medienwirksamkeit geschickt gewählt – aber: das Projekt beherbergt Täter und schützt sie durch die Schweigepflicht. Zudem kann dann gar nicht mehr festgestellt werden, ob die Täter nicht aktiv wurden, da dies lediglich durch Eigenaussagen der Teilnehmer festgestellt wird.

Wie wirkt der Slogan „lieben sie Kinder mehr, als ihnen lieb ist?“ auf Sie?
Stellt der Begriff „Liebe“ für Sie eher eine Verharmlosung dar oder ist dieser aufgrund der lebenslangen sexuellen „Neigung“ genau richtig gewählt, um die Problematik besser darzustellen?

s.o. Es geht nicht um Liebe – Vergewaltigung von Kindern ist Gewalt. Den Begriff ‚Liebe‘ hier einzubringen, ist eine Verhöhnung der Opfer.

Was wird nach Ihrer Ansicht im Präventionsprojekt besonders gut umgesetzt?

Das Projekt betreibt ein sehr erfolgreiches Marketing – und ist mittlerweile als Präventionsnetzwerk in mehreren Bundesländern vertreten. Während es mit Stiftungsgeldern, u.a. von der Volkswagenstiftung seinen Anfang machte, war die politische Lobbyarbeit recht erfolgreich und so erhält das Projekt unter anderem auch Gelder durch das Bundesjustizministerium.

An welchen Stellen sollte man das Projekt nochmals nachbessern oder ggf. auch erweitern?

Da wir eine fundamentale Kritik an diesem Projekt üben, sind wir auch der Meinung, dass es keine Nachbesserung bzw. Erweiterung geben sollte.

Es ist schade, dass so viele Gelder in dieses Projekt fließen, die besser angewandt würden, um Opfern zu helfen und um echte Prävention der Art zu betreiben, dass der Gewaltkreislauf angegangen wird.

So wie es derzeit ist bedient dieses Projekt das Bedürfnis der Politik das Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder abzuhaken: Gelder fließen in die Forschung und in zweifelhafte oder ineffektive Präventionsmaßnahmen während die Betroffenen oft am Existenzminimum leben und ihnen essentielle Hilfen verweigert werden


Interviewanalyse zum Präventionsprojekt „Kein Täter werden“ (als PDF herunterladen)  

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