Kein Raum für Berliner AfD: Parteitag droht zu platzen

Der Berliner Landesverband der AfD hat nach eigenen Angaben Probleme, einen geeigneten Raum für den anstehenden Parteitag am 9. und 10. November zu finden. Der Parteitag droht deshalb zu platzen. RT Deutsch hat beim Landesverband nachgefragt.

Über 80 Anfragen will die Alternative für Deutschland (AfD) in den vergangenen Wochen und Monaten an Veranstaltungsorte in der Hauptstadt verschickt haben. Ohne Erfolg. Entweder habe man gleich eine Absage bekommen, Wirte hätten sich nach der Anfrage nicht zurückgemeldet, oder bereits gemachte Zusagen wurden wieder zurückgezogen.

Ein weiteres Problem für die Berliner AfD: Platzt der Parteitag, muss auch die Neuwahl des Landesvorstands vertagt werden. Kritiker werfen dem Landesvorsitzenden Georg Pazderski vor, der Ende November auch für den Bundesvorstand kandidieren will, die Wahl auf Landesebene absichtlich verzögern zu wollen. Pazderski wiederum hat den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, in einem Brief um Hilfe bei der Bereitstellung eines Raumes gebeten, diesbezüglich aber eine Absage kassiert.

8 KOMMENTARE

  1. Könnte man denn nicht vielleicht eine – tolerante – MOSCHEE „des Friedens“ anmieten ?;-)

  2. Verwunderlich sind die „Absagen“ nicht. Berlin ist eine grünlinks verseuchte Kloake, die mit mafiösen Mitteln andere zu behindern, die nicht deren Denke haben.

  3. Und diesen Zustand trauen sich die „gottähnlichen Regierenden“ auch noch DEMOKRATIE zu nennen.
    Es ist eine Schreckensherrschaft und keine Regierung. Die Leute sind so eingeschüchtert, daß sie sich nicht mehr trauen, einer vom VOLK in demokratischer Wahl gewählten Partei einen Veranstaltungsort zur Verfügung zu stellen. Da kann ich nur sagen: Pfui Teufel ihr Diktatoren.

    • Dieses „Volk“ könnte ja zu einem „kleinen“ Protestmarsch vor das Rote Rathaus ziehen…….und dafür sorgen, dass dort keiner mehr rein und raus kommt, bis eine passende Räumlichkeit „gefunden“ wird…..

      Schließlich wird das „Volk“ gemobbt und schikaniert. Nicht wahr ?;-)

  4. Das Imageproblem der AFD ist größtenteils hausgemacht. Noch heute sind sie eher mit interner Parteistrategie, Pöstchenbeschaffung, Machtkämpfen, Futtertrögen, populistischem Geschwafel, etc. befasst, anstatt sich (intelligent) um den eigentlichen Wählerauftrag zu kümmern. Unter anderen hat die „Selbsthitlerung“ (Ausschlußverfahren, Feindzeugen,..) massiv zur Verschlechterung beigetragen. Eine „Opposition“ die so sehr mit sich selbst beschäftigt ist, muss sich auch nicht über die Folgen ihres Versagens wundern. Es stand der AFD frei, sich dieser absehbaren Entwicklung klug und mit aller Kraft entgegen zu stemmen, anstatt zur CDU/FDP2.0 im Nazigewand zu werden.

    Der Ansatz: nun machen wir hier mal ein wenig Opposition ist absolut gescheitert. Absolut gescheitert! Die „gährige“ Erklärung interessiert den verworfenen Bürgern überhaupt nicht. Der Wähler ist nicht für die Partei da, sondern umgekehrt wird ein Schuh draus. Wer fühlt sich von der AFD gut vertreten, bitte Hand heben (nicht die Rechte!)?

    Dieses ewige Gejammer der AFD bringt niemanden weiter (nicht mal sie selber). Wenn sie gerne Märtyrer sein wollen, dann bitte sehr. Evtl. finden sich dafür künftig noch ausreichend leidensfähige, gutgläubige Wähler. Genug Wirte, die sich aus „Sympathie für die AFD“ ihre Existenz zerschrotten lassen würden, sind offensichtlich nicht mehr vorhanden. Evtl. ist unter den Lesern ja ein mutiger Gastwirt, der freiwillig „Hier“ ruft!? Bitte nicht alle auf einmal.

  5. Eigentlich können die gleich sämtliche Regeln, Geschäftsordnung und am besten auch gleich das GG in die Tonne werfen, denn es hält sich keiner dran. Anstatt sich für die Völker Deutschlands zusammenzuraffen und irgendwie zusammenzuarbeiten lehnt der Bürgermeister Hilfe ab und was im Bundestag mit der AfD passiert muss man nicht ausführen. Grad was die Roth abzieht ist unsäglich. Respekt, Toleranz und Zusammenarbeit wird immer von der Bevölkerung verlangt, aber selbst ist keine Partei dazu in der Lage und wenn es doch einzelne gibt, denen das Handeln der Altparteien zu blöde ist, die werden ganz schnell stigmatisiert. Die können sich ihre parlamentarische Demokratie in den Arsch schieben.

    • Immerhin rund 85 % des „Volkes“ stellen sich regelmäßig GEGEN DAS VOLK °;-)

      Welches „Volk“ also wollen die „retten“ ? Wer genosuizidale Phantasien hat, den soll man Genosuizid begehen lassen.

      Jeder darf sich den Kopf abschneiden – oder WEGTRETEN – lassen, wenn es ihn danach dürstet.

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