Kein Rassismus-Aufschrei – 31jährige unbewaffnete Mutter bei Polizeikontrolle erschossen

Von brutaler Polizeigewalt in den USA liest man in unseren Medien nur, wenn dabei ein Schwarzer zu Tode gekommen ist. In Shelbyville / Kentucky erregen Schüsse bei einer Polizeikontrolle am Montag die Gemüter. Über das Opfer sowie den Schützen gaben die Behörden keinerlei Details bekannt. Es hieß nur, dass eine Frau von einem Officer angeschossen worden und wenig später im Krankenhaus verstorben sei.

Jetzt wurde bekannt, es handelt sich um die 31-jährige Mutter von zwei kleinen Kindern, Ashleigh Bertucci.

Ashleigh Bertucci soll angeblich psychische Probleme gehabt haben und war bereits am Nachmittag von den Behörden überprüft worden, man stellte aber keine suizidalen Absichten bei ihr fest. Später wurde die Polizei ein zweites Mal alarmiert, ein Anrufer behauptete, sie würde ihm Gewalt androhen. Bei dem Mann handelte es sich offenbar um ihren Freund, mit dem die Frau Beziehungsschwierigkeiten hatte.

Als die Polizisten die 31-jährige Mutter kontrollierten, saß sie in ihrem Auto und war im Begriff das Grundstück zu verlassen. Der Anrufer befand sich zu dieser Zeit unverletzt im Innern des Hauses. Der tödliche Schuss traf Ashley Bertucci im Brustkorb. Warum einer der Polizisten auf die unbewaffnete Mutter von zwei Kindern geschossen hat, wird Gegenstand von weiteren Ermittlungen sein, seinen Namen wollen die Behörden weiter nicht bekannt geben.

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1 Kommentar

  1. US cops waren schon immer „triggerhappy“.
    Egal ob weiße oder schwarze. Polizeigewalt ist in einem Polizeistaat normal.
    Wir werden es auch hier erleben.

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