Kein Olympia in Hamburg wegen Terroristen?

„Die Hamburger haben in einem Referendum die Olympia-Bewerbung für 2024 verhindert. Wundern muss man sich darüber nicht – es gibt zu viele gute Gründe für ein Nein.“

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Der Spiegel bringt eine Analyse zum Votum der Hamburger, die man sich auch hätte sparen können, wer will schon noch ein Stuttgart 21, einen BER oder wieder eine gekaufte Großveranstaltung? Der nachträgliche Wirbel um die WM 2006 hat doch gereicht.

Im Weser Kurier werden dagegen ganz andere Töne angeschlagen. Der Kommentar von Peter Voith strotzt nur so vor Panikmache und Schwarzmalerei und konstruierter Schlussfolgerungen:

Der Terror sei schuld und das Votum eine „faustdicke Überraschung!“

Nein, schade ist es auch, weil offensichtlich die Terror-Attentate von Paris und das später abgesagte Fußball-Länderspiel gegen die Niederlande ihre Wirkung entfalten konnten. Man könnte auch sagen:

Die Terroristen haben auch in Hamburg geschafft, was sie wollten – Angst verbreiten.

Endlich hat sich einmal die Vernunft durchgesetzt, ausgerechnet bei einem demokratischen Volksentscheid.

Das muss man natürlich kleinreden und die Schäfchen als irregeleitet und mutlos beschimpfen, am Ende käme sonst noch jemand auf die Idee, dass man das häufiger machen sollte. Immerhin bleiben dem Steuerzahler einige zu erwartende Einbußen somit erspart.

Im Übrigen kostet gerade das Revival eines etwas altmodischen Sport Events aus vergangenen Zeiten dem Steuerzahler schon genug: Das Spiel ohne Grenzen ist jetzt schon gut 50 Milliarden Euro schwer.

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