Katholisches Hilfswerk ätzt gegen Trump statt den Sozialismus für Lateinamerikas Armut verantwortlich zu machen

Der größte Feind  aller Religionen ist der Legende nach der Marxismus und sein Abkömmling der Sozialismus. In Lateinamerika ist das anders. Die Bevölkerung ist tiefreligiös und gutgläubig gegenüber den Versprechen der Klassenkämpfer und der guten Hirten. Die Kirche braucht die Armen und die liefert ihnen der Sozialismus frei Haus. Diese friedliche Koexistenz wurde immer mal wieder von den USA infrage gestellt, die dort hin und wieder ihre bösen Spielchen trieben, doch verantwortlich für den Sozialismus, der viele Länder dort im Griff hat, sind sie nicht.

Eines der reichsten Länder der Welt, Venezuela, wurde erst kürzlich von der roten Irrlehre in den Ruin getrieben. Auch die Sozialisten Chavez und Morales boten in ihren Ländern den USA genauso Paroli wie Kubas verstorbener Diktator Castro, richteten aber die heimische Wirtschaft zugrunde und plünderten das Volk nicht weniger schamlos aus als der gehasste Klassenfeind.

Wer den Schwindel durch Leerstände in Kühlschrank und Haushaltskasse bemerkt, macht sich lieber auf die Socken ins Land der unbegrenzten Schuldenberge, die USA. Dort aber will man das Problem an diejenigen zurückgeben, denen es gehört und eine Mauer bauen. Das missfällt natürlich jenen, die um ihre Daseinsberechtigung fürchten.

Niemand versteht mehr vom Geschäft als die Katholische Kirche, die als ältester Konzern der Welt seit zwei Jahrtausenden in unermesslichem Reichtum schwelgt. Damit sich daran nichts ändert, lassen sie regelmäßig ihre Propagandisten auf das schlechte Gewissen feuern, wie heute im Stadtanzeiger aus der Domstadt.

Vatikan photo

Katholisches Hilfswerk sieht Trump als Gefahr für den gesamten lateinamerikanischen Kontinent – „Perfide und destruktive Politik“

Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat warnt vor einer perfiden und destruktiven Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump gegen den gesamten lateinamerikanischen Subkontinent. „Ich sehe vieles zusammenbrechen, was in der Entwicklungspartnerschaft über Jahre, auch mit unserer Hilfe, aufgebaut worden ist“, sagte der scheidende Adveniat-Hauptgeschäftsführer, Prälat Bernd Klaschka, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe). Bei allen Vorbehalten gegen die USA hätten die Menschen in den Ländern Lateinamerikas die Hoffnung auf sozialen Aufstieg und materiellen Wohlstand doch mit den USA verbunden. „Damit ist es jetzt vorbei, weil Trump die USA abschottet und Lateinamerika vom Handelspartner wieder zum Hinterhof degradiert“, sagte Klaschka.

Die geplante Grenzmauer zu Mexiko markiere weltweit eine neue Trennung zwischen den Ländern des Nordens und des Südens. „Es ist eine kulturelle Mauer, die den lebendigen Austausch verhindert. Übrigens auch zu Lasten der Menschen im Norden. Sie werden abgeschnitten von der eigenen, bereichernden Vitalität des Südens.“ Es sei der „Gipfel der Doppelzüngigkeit“, dass Trump eines seiner ersten Gespräche mit dem Mexikaner Carlos Slim geführt habe, einem der reichsten Männer der Welt, und auf dessen Vermittlung hin einen argentinischen Multimilliardär mit dem Bau der Mauer beauftragen wollte. „Das reiche Lateinamerika als Vollstrecker und als Profiteur einer Politik gegen das arme Lateinamerika. Perfider geht’s nicht.“ Der 1946 geborene Geistliche gibt Anfang März die Leitung des Hilfswerks Adveniat nach mehr als 13-jähriger Tätigkeit ab.

Ähnlichkeiten zur Affinität hiesiger Marxisten und linker Buntvögel für gewisse religiöse Gruppierungen sind sicher nur rein zufällig.

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3 Kommentare

  1. Meine eigene Religion, kotzt mich nur noch an !
    Seit Jahren sage ich mir ; Ich trete aus, habe das immer auf Seite geschoben.
    Ein Ministrant und ein katholisches Kindheitsleben haben das bis jetzt verhindert
    Ich muss jetzt unbedingt ernst machen !

  2. Ich bin in eienr Klosterschule ( Internat ) erzogen worden. Erstklassige Schule, harte Erziehung,
    viel Sport, wenig zu essen und noch weniger zu lachen. 7 mal die Woche Gottesdienst und allabendlich die Heuchlerischen durch die Gänge schleichen sehen.
    Seit mehr als 40 Jahren keinen Pfennig Kirchensteuer mehr gezahlt. Das Konkordat der Nazis mit dem Vatikan hat mich schlau gemacht. Das waren beides die gleichen Verbrecher.

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