Karlsruhe: Wieder ein Angriff auf eine junge Frau

Karlsruhe: Eine junge Frau war am Samstagabend kurz nach 21:00 Uhr mit der Straßenbahn Linie 2 vom Gottesauer Platz in Richtung Südstadt unterwegs.

Der 23-Jährigen fiel ein Mann auf, der sie in der Straßenbahn ständig anschaute. Dieser verließ die Straßenbahn an der Haltestelle „Rüppurrer Tor“. Die junge Frau verblieb noch in der Straßenbahn und verließ diese an der nächsten Haltestelle, „Werderstraße“. Als sie zu Fuß in der Morgenstraße – zwischen Rankestraße und Luisenstraße – angelangt war, packte sie der Mann, der sie zuvor in der Straßenbahn ständig beobachtet hatte, von hinten am Arm und drückte sie mit dem Rücken gegen eine Hauswand. Die junge Frau wehrte sich, konnte jedoch nicht verhindern, daß der Täter seine Lippen auf ihren Mund preßte. Erst als eine Passantin mit Hund auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorbeiging, konnte sich die junge Frau losreißen. Der Täter flüchtete daraufhin zu Fuß in unbekannte Richtung.

Die Geschädigte konnte den Täter wie folgt beschreiben:

  • 20 – 23 Jahre alt,
  • 170 – 175 cm groß, schlank,
  • dunkles Haar, dunkler Teint, südländisches Aussehen,
  • er trug eine rote Sportjacke und eine graue Strickmütze und führte einen dunklen Rucksack mit sich.

Aufgrund der Tatörtlichkeit, der Vorgehensweise und der Personenbeschreibung des Täters ist ein Zusammenhang mit vorausgegangenen Taten wahrscheinlich. Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat auch in diesem Fall die Ermittlungen übernommen und bittet mögliche Zeugen, insbesondere die Passantin, die zum Tatzeitpunkt mit ihrem Hund den Tatort passierte, sich telefonisch unter (0721) 939-5555 zu melden.

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2 Kommentare

  1. Mädelz, nochmal:

    ein beherzter Tritt ins Getriebe und er macht eine tiefe Verbeugung.
    Nicht aus Ehrfurcht eher aus Überzeugung sich die falsche gesucht zu haben.
    Dann aber nix wie weg.

  2. Ich frage mich immer wieder: Warum wehren sich diese Frauen nicht?
    Schon in der Straßenbahn hätte die Dame diesen Typ ansprechen müssen:“Warum glotzt Du mich so an?“. Dies hätte diesen Südländer sicherlich so verunsichert, dass womöglich eine Belästigung unterblieben wäre. Und wenn nicht: Den Finger ins Aúge rammen wäre die nächste Stufe gewesen.

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