Karlsbad: Ein Toter nach Messerstecherei unter Afghanen

    Karlsbad-Langensteinbach: Nach den ersten Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Karlsruhe trafen zwei Dreiergruppen, sechs aus Afghanistan stammende Personen, an einer Bahnunterführung der Ettlinger Straße aufeinander. Unvermittelt sei es zu körperlichen Auseinandersetzungen unter Einsatz von Messern gekommen. Dabei wurde ein 31 Jahre alter Mann am Halsbereich so schwer verletzt, dass er trotz der hinzugeeilten Rettungsdienste wenig später noch an Ort und Stelle seinen Verletzungen erlag. Ein 22-jähriger Begleiter des Opfers trug durch den Einsatz eines Messers verursachte Verletzungen am Arm davon und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der 22-Jährige konnte inzwischen die Klinik wieder verlassen.

    Beamte der Polizeireviere Ettlingen, Karlsruhe-Marktplatz und Neuenbürg nahmen bei der Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern drei Tatverdächtige fest. Während ein 20-Jähriger in einem Linienbus am Ortsausgang von Langensteinbach festgestellt werden konnte, nahmen Streifenbeamte nach Hinweisen aus der Bevölkerung zwei 18-jährige Tatverdächtige in einer Gartenhütte fest.

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe werden zwei Beschuldigte am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Unterdessen dauern die weiteren Ermittlungen zu den unklaren Hintergründen noch an.