Kampf gegen IS: Ungarn schickt Soldaten in den Irak

Nato-Partner und EU Mitglied Ungarn wird bis zu 150 Soldaten für eine Irak-Mission gegen den Islamischen Staat (IS) entsenden.

„Neben der Regierungskoalition aus Fidesz-KDNP stimmten auch die kleinen linken Parteien DK, Együtt sowie Liberale für den Einsatz. Die über eigenständige Fraktionen verfügenden Oppositionsparteien MSZP, Jobbik und LMP stimmten wiederum dagegen.“ so berichtet die Budapester Zeitung.

Welchen Sinn hat der Einsatz solch kleiner Truppenkontigente, ausser, dass immer mehr NATO Partner in den Konflikt involviert sind?

Noch eine weitere Multikulti-Antiterroreinheit, die wie in Afghanistan nichts zustande bringen kann und bestenfalls ein  Handlangerdasein für die US-Streitkräfte führen wird?

Das kostet den ungarischen Steuerzahler nicht nur eine Menge Geld, sondern macht auch Ungarn zum Hass- und Zielobjekt des islamistischen Terrors. Lohnt sich der Preis?

Im Handelsblatt wurden die Parallelen zum  Dreißigjährigen Krieg erörtert:

Professor Tacheles: Die Islamische Welt – im Dreißigjährigen Krieg?

Es geht nicht nur um Glaube, sondern jeder kocht sein eigenes Süppchen und hat dafür den perfekten Schauplatz gefunden – weit weg von zuhause.

Ein fataler Irrtum, denn täglich wird mit der Ankunft neuer Flüchtlinge der Konflikt zwischen den Ethnien und Religionen in die europäischen Gesellschaften importiert und um eine neue Komponente erweitert – den  Widerstand der  Bevölkerung gegen die Fremden.

Es geht eben doch um Glaube, Herkunft und diffuse westliche Werte – für die betroffenen Flüchtlinge um das nackte Überleben.

150 ungarische Soldaten werden nicht viel zum Überleben der durch den Islamischen Staat bedrohten Menschen im Irak beitragen können, aber die Wut auf den Westen seitens der Terroristen vergrößern.

 


 

Bildquelle:

iraq photo
Photo by DVIDSHUB
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