Jubelpresse wähnt #AfD auf dem Weg zur Spaltung oder noch weiter räääächts

Die provinzielle Westfalenpost gibt den Untertan und kommentiert den Bundesparteitag zur Einstimmung in die Woche, damit jeder Bürger dieses gespaltenen Landes wieder einmal weiß, weshalb er in die gespaltene Partei auf keinen Fall seine Hoffnung setzen sollte.

WP: Was mag ein AfD-Wähler empfinden, wenn er nach diesem Wochenende auf seine Partei blickt? Eine Partei, die so viel versprochen hat. Die deshalb für viele so reizvoll war, weil sie den radikalen Gegenentwurf zu den Etablierten versprach. Ihr Aufstieg wurde möglich, weil immer mehr Wähler den Politikbetrieb als ein Feld für unwürdiges Geschacher empfinden, auf dem es weniger um das Lösen von Problemen und mehr um das Sichern von Einfluss und Posten geht. Wer aus diesem Grund sein Kreuz bei der AfD machte, dürfte sich jetzt gewaltig ärgern.

Es ging da um ein paar ganz konkrete Themen, liebe Kuscheljournalisten. Dass in Parteien mindestens genauso viele arbeitsscheue Pöstchenjäger unterwegs sind wie in den Redaktionsstüben, darüber machen sich wohl die wenigsten AfD-Wähler Illusionen.

Die Partei hat sich in Lichtgeschwindigkeit in einen Intrigantenstadl verwandelt, gegen den Machtkämpfe anderer Parteien wie Kindergeburtstage wirken. Vergessen können die Wähler auch die Abgrenzungsrhetorik zum völkischen Lager, die immer unglaubwürdiger wird. Von der Partei, die der politisch-skurrile, aber durchaus kluge Professor Lucke gründete, ist die heutige AfD meilenweit entfernt.

Ach, war damals nicht Lucke der böse Rechtspopulist, vor dem gewarnt werden musste? Ist Petry jetzt auch wieder eine von den Guten?

Wenn schon ein Alexander Gauland , der „stolz“ ist auf die „Leistung deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen“ als Kompromissparteichef herhalten muss, wird klar: Der nationale, teilweise sogar völkische, Flügel der Partei ist von den gemäßigten Kräften nicht aufzuhalten.

Völkisch national ist nur dann erlaubt, wenn es um Free Tibet oder Palästina geht, richtig? Ach ja – und natürlich die Völkermorde an den amerikanischen Ureinwohnern und jüngst den „Rohingya“. Heute nennt man das „Minderheit“ und spricht von Genozid.

Aber wo wird der eher unideologische Teil der Partei seinen Platz finden? In der Union, nach Merkel? Oder in einer neuen, gemäßigt rechten Partei? Nach der Abspaltung von Lucke und dem Frust-Rückzug von Frauke Petry wäre eine neuerliche Spaltung der Partei tatsächlich kein Wunder. Gut möglich also, dass es schon bei der nächsten Wahl eine Alternative für die „Alternative für Deutschland“ gibt.

Gut möglich, dass es auch bald eine Alternative zur Provinzpresse gibt, da hört man so einiges, wenn man das Knalltrauma überwunden hat …

„Wie geht es nun weiter mit der Partei?“ Das fragt die provinzielle Allgemeine Zeitung aus Mainz.

„Spaltet sie sich in einen gemäßigten und einen rechtsextremistischen Flügel? Marschiert sie als Block noch strammer nach rechts? Das sollten vor allem diejenigen Wähler beobachten, die „nur mal so“, „aus Protest“ oder Frust über „die da oben“ AfD gewählt haben. Es ist legitim und Bestandteil der demokratischen Freiheiten, bei Wahlen auch mal Denkzettel zu verteilen. Es wäre allerdings schädlich für das Land, in jedweder Hinsicht, wenn rechtsextremistische Kräfte auf Dauer gestärkt würden.“

Und davor wird eine breite Salve auf Björn Höcke gefeuert:

„So richtig freuen über den AfD-Parteitag in Hannover kann sich eigentlich nur einer: Björn Höcke, Vorsitzender in Thüringen. Er wurde in Nordrhein-Westfalen geboren und arbeitete in Hessen als Lehrer für Sport und Geschichte. Geschichte – das ist insofern bemerkenswert, als Höcke in unsäglicher Weise rechtsextremistisches Gedankengut verbreitet. Höcke ist, wenn man ihn gewähren lässt, ein gefährlicher Politiker. Es droht die Gefahr, dass er – mehr noch als bislang schon – rassistische und anderweitig menschenverachtende Kampfthesen propagiert.“

Es droht auch die Gefahr, wenn man die Provinzpresse weiter gewähren lässt, dass sie – mehr noch als bislang schon – linkspopulistische und anderweitig menschenverachtende  Hetze propagiert.

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8 Kommentare

  1. Ich habe laut gelacht bei der PHOENIX- Übertragung des AfD Parteitages am Sonntag: weil man bei den Befragungen der AfD Delegierten zu wenig Futter zur Hetze bekam (wo ist der Weihnachtskranz), ging man dazu über, die Systempresse (SPIEGEL …) an einen Tisch zu holen, um dann ein bashing zu betreiben.

    Ich sage nur: das Vorgehen der Systemmedien wird den Erfolg der AfD zur zukünftigen Volkspartei nur stärken.

  2. Meine Entscheidung, die AfD zu wählen, fiel im Sommer 2016, um in den festgefahrenen Haufen Stimmvieh im Bundestag Dynamik zu bringen. Später überzeugte mich das Wahlprogramm in weiten Teilen. Wahlkampfgetöse, vor und nach einer Wahl, ist nie hilfreich für eine Entscheidung, wen man wählen könnte/ sollte/ müßte. Meine eher strategischen Überlegungen scheinen richtig gewesen zu sein.
    Massenmedien erreichen mich schon sehr lange nicht mehr, Fernsehkonsum Anfang der 90er beendet, Tageszeitung in 2001 abbestellt, ich lese Bücher und beziehe Aktuelles mit kritischem Blickwinkel duch das Internet von Seiten und Schreibern, die sich über die Jahre bewährt haben.
    Ansonsten halte ich mich an ein altes thailändisches Sprichwort: Was juckt den Elefanten das Gekläff der Hunde!

  3. In der AfD sind mehr gegenteilige Meinungen und deren Protagonisten vertreten als in sämtlichen übrigen Deutschen Parteien zusammen. Und das ist gut und richtig so.
    Die Deutschen Einheitsparteien wie cdsU, spD, Linke und Greenpiss haben wir nun zu Genüge kennen gelernt. Von dort kam nur grüne/rote undifferenzierte Sosse. Die hatte nur eines erkennbar zum roten Faden gemacht: Abschaffung Deutschlands. Berauben der Steuerzahler und warme Pöstchen in allen möglichen Ämtchen und Behörden. Das Beamtenparadies heutiger Prägung war die Folge.
    Ganz Deutschland buckelt für die leistungslosen Asylos, deren Schmarotzerindustrie, den Beamtenstaat mit ausufernder Behördenwillkür. So konnte und wird es nicht weitergehen.
    Die rot/grüne Pest kreischt doch immer nach Diversity. Wenn ich das mit Vielfalt benenne, haben wir in der AfD doch genau das. Wenn man partriotisch mit völkisch glelchsetzt bin auch ich völkisch, also Nahtsie. Darauf bin ich unverschämterweise auch noch stolz.

  4. Ich hätte da noch eine kleine Ergänzung (nur eine Meinung):

    Liebe AFD,
    falls es euch noch nicht aufgefallen ist. Immer wenn die anderen nach Luft schnappen, habt ihr zumindest das Meiste richtig gemacht. Den existenziellsten Fehler solltet ihr gelegentlich mal korrigieren. Den Flügelgegnern sei die Angst vor Pöstchenverlust genommen, da durch Wählerzuwachs generell mehr Arbeit generiert wird..

    Der gemeine deutsche Wähler fragt sich folgendes (auch wenn die Medien und besonders schlaue Analytiker Anderes behaupten):
    Ist es möglich, dass in der AFD Rechte, Rechtsextreme oder gar Nazis aufgenommen werden oder ob die dort sogar ihr Unwesen treiben dürfen? Ja? Dann gehört diese Partei verboten oder ist mindestens unwählbar (nicht nur in Teilen, weil mitgefangen…)! Nein? Warum distanziert man sich dann ununterbrochen „grundlos“ und in alle Ewigkeit von denen, die praktisch gar nicht vorhanden sein können oder dürfen und beschmutzt ohne Not das eigene Nest?

    Lösung1: Sofort vollständig ausmisten (GG machts möglich und will es so), oder endlich mal die Klappe halten. Einen Höcke findet die Presse sowieso immer und immer wieder, egal wie artig ihr auch übers Stöckchen springt.

    Lösung2: Bis in alle Ewigkeit (oder geht der gesamte Flügel? har har) grundlos behaupten, radikale Kräfte in den eigenen Reihen zu haben und den Wählern dadurch ein völlig falsches Bild vermitteln, so wie es manch einer gerne hätte und sich diebisch über eure Blödheit freut.

    PS
    Viel Spass noch mit dem neuen Dreigestirn: Pazderski, Weidel, Rheil. Wird bestimmt noch lustig.

  5. Spaltung?
    Die Blödmannsgehilfen der Propagandapresse sollten weniger Halluzinogene nehmen.

    Noch weiter nach rääächts? Also noch weiter für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
    Das will doch annehmen. Doch nicht nach links!!

  6. Ich wähle die AFD schon seit der Europawahl und bleibe dabei, da ich
    mit der politischen Arbeit und dem Parteiprogramm weitestgehend d ,accord bin.
    Ein paar faule Äpfel gibt es natürlich überall.
    Wenn man danach geht kann man sich gleich in Polyesterharz eingiessen lassen.

  7. Da wird alles gesagt! Nebenbei ich kann diesen Medien-Müll der Luftpumpen-TVler und Mainstrempresse auch nicht mehr hören. Also….. Abschalten ! Abbos kündigen ! Kurze Rede und drei Fragen !!
    ———————————————————————

    Ich kann das Gerede vom Rechtsruck nicht mehr hören.03.12.2017 AfD Parteitag Thomas Tillschneider

    ca 8 min.

  8. Heute im „Focus“;
    „Die SPD muss sich entscheiden; Land oder Partei ?“
    Der Focus ist das größte aller Drecksblätter und wenn
    ich an den fetttriefenden Markwart, der im BR so groß
    seine Fresse aufmacht und somit auch noch von seinen
    größten Feinden finanziert werden muss, könnte ich eine
    Bombe in seine Fresse platzieren !
    Außerdem sitzt dieser Misthaufen auch noch jedes Mal
    bei einen Bayernspiel neben Hoeneß, deshalb hasse ich
    auch Hoeneß wie die Pest.
    Laut der Schweinezeitung, steht das „Land“ für eine große
    Koalition und die „Partei“ für eine Verweigerung.
    Was sich diese Dreckaffen herausnehmen, ist Fake in
    höchster Reinkultur.
    Deutschland braucht diese sozialistisch-kommunistische
    Partei nicht mehr und wenn eine Partei zu einer Partei
    des Volksverrates geworden ist, hat sie nur noch eine
    einzige Aufgabe, Stricke an Ihre Mitglieder und Wähler zu verteilen !

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