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John McAfee / Foto via Flickr Gage Skidmore CC BY-SA 2.0

Der libertäre Präsidentschaftskandidat John McAfee soll auf internationalen Gewässern von der CIA verhaftet worden sein. Der legendäre IT-Unternehmer, Schöpfer des gleichnamigen Anti-Viren-Programms und Bitcoininvestor, kreuzte dort seitdem er die USA wegen Steuerschulden verlassen hatte. Immer wieder meldete er sich über Twitter zu Wort und bekräftigte, die Vorwürfe wegen Mord an einen Nachbarn und sexueller Belästigung einer Frau seien reine Propaganda. Seine Steuererklärung verweigert er – mit der typisch libertären Begründung, das sei nichts anderes als Raub.

Nach seinem Verschwinden drohte einer seiner Mitarbeiter folgendes:

Wenn John seinen nächsten Check-in verpasst, werden Ereignisse in Gang gesetzt, die ich nicht mehr stoppen kann, sobald sie begonnen haben. John hat geheime Daten bei Individuen überall auf der Erde gespeichert. Ich kenne ihre Identitäten und Aufenthaltsorte. Sie werden [diese Daten] freigeben, wenn John verschwindet. Quelle: Bitcoin Echo.

Welche Geheimnisse hat McAfee gesammelt? Und wo werden sie auftauchen? Es bleibt spannend, ob im Fall der Fälle, unter den Belasteten wieder die üblichen Verdächtigen auftauchen, die man bereits aus pizzagate und der aktuellen Lolita-Express-Affäre um den pädophilen Milliardär Epstein kennt ….

 

2 KOMMENTARE

  1. Solange Steuern gerecht und im angemessenen Rahmen erhoben werden und verantwortungsvoll und zweckdienlich verwendet werden, ginge („ginge“!) das schon i.O. So ganz ohne Infrastruktur und andere Annehmlichkeiten wäre von den libertären Moserern wohl auch niemand tatsächlich überlebensfähig. Außerdem gebe es dann ein ganz anderes Recht des Stärkeren, das „Schutzgeld“ holen sich dann nämlich andere. Ob da am Ende tatsächlich mehr übrig bleibt? Gerade beschweren sich doch die ganzen Helden, dass das staatliche Gewaltmonopol erodiert und sind sofort bereit mehr Geld (Steuern) für ihren Schutz zu zahlen.

    Dem braven Steuerzahler ist schwer vermittelbar, warum es für einige Menschen und Großkonzerne Extrawürste gibt. Das sollte geändert werden und dafür den Kleinzahler und Mittelständler entlasten. Bringt nämlich auch nichts, wenn Großkonzerne immer mehr kleinere Unternehmen (auch) durch steuerliche Wettbewerbsvorteile verdrängen. Am Ende gibt es nur noch Monopole und dann wirds richtig teuer.

    Ich glaube der Herr McAfee hatte auch nichts dagegen, dass mit anderer Menschen Steuergelder die Netzinfrastruktur geschaffen wurde, von der er fürstlich lebt.

    @Troll
    Genau so schreibst du das in deine nächste Steuererklärung, du Hecht!

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