Zur rechten Zeit: Jetzt hat auch die Türkei ihren Missbrauchsskandal #StopChildRapeInTurkey

Der Hashtag erreichte gestern ungeahnte Weiten.

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Der Skandal um den systematischen Missbrauch von bis jetzt 45 Kindern an einem islamischen Internat ist aber schon ein paar Tage alt. Die Empörungswelle kann man also als Spätzünder bezeichnen.

TuerkishPress berichtete schon am 17. März in deutscher Sprache auch über die typischen „Begleiterscheinungen“ solcher Skandale, wie etwa der fristlosen Kündigung einer TV Moderatorin, die sich nicht an die Nachrichtensperre hielt.

Nach dem EU Flüchtlings-Pakt mit dem Erdogan Regime kommt vor allem der kurdischen Opposition diese Nachricht gerade recht, denn es ist die Erdogan AKP, die alles unternimmt, um die Täter zu schützen. Die Ensar Stiftung, in deren Einrichtung der Missbrauch stattfand, hat sich das Nachhilfekonzept bei der Gülen-Bewegung abgeschaut, gegen die Erdogan entschieden vorgegangen ist.

Die Empörung ist berechtigt, doch ein Blick allein durch ideologische Brillen kann die Wahrheit verschleiern.

Erinnerungen an die Missbrauchsskandale in kirchlichen Einrichtungen, ihre schleppende Aufarbeitung, die Pädophilieskandale bei den Grünen und an der Odenwaldschule, aber auch um den verstorbenen britischen Moderator Jimmy Savile sind durchaus angebracht. Die systematische Vergewaltigung von Kindern in elitären oder durch religiösen Bezug mit einem Heiligenschein ausgestatteten Einrichtungen, weisen alle dasselbe Muster auf. Davon können die Regensburger Domspatzen ein Lied singen, genauso wie die Opfer des Esoterik Gurus Oliver Shanti, der bis dato als Deutschlands schlimmster Kinderschänder galt und das Vertrauen seiner Anhänger schamlos ausnutzte.

Dieses Vertrauen wurde auch von den Tätern der Ensa-Stiftung ausgenutzt und kann nicht als besonderes Kennzeichen des Islams oder des Türkentums gewertet werden – solche Interpretationen sind schlichter Humbug und wenig zielführend.

Ein anderes Phänomen aber hat zweifellos einen besonderen islamischen Hintergrund – in der Türkei ist jede dritte Braut minderjährig. Nach unseren Maßstäben handelt es sich hierbei je nach Altersunterschied um Kindesmissbrauch, sobald es zu sexuellen Handlungen kommt. Manchmal stirbt eine Kinderbraut in der Hochzeitsnacht an inneren Blutungen, wie die achtjährige Rawa im Jemen.

Ganz und gar nicht in dieses Schema passt der Missbrauchsskandal von Rotherham mit über 1400 Opfern. Hier nutzten die islamisch-pakistanischen Banden einerseits die Blindheit der britischen Toleranzgesellschaft aus und rechtfertigten andererseits ihre Taten mit ihrer Herkunft bzw. der Herkunft der Opfer. Solange die Opfer nicht aus der eigenen Gruppe stammen, kann man die Taten mit dem niedrigeren Stand der anderen Gruppe, in diesem Falle „Christenkinder“ relativieren und die Verantwortung vor dem eigenen Selbst verdrängen. Das Gefühl der Unterlegenheit der sozialen Verlierer wurde hier, wie im Nationalsozialismus gegenüber Juden, mit Gewalt gegenüber Angehörigen einer anderen Gruppe kompensiert.

Während der islamischen Revolution im Iran machten sich die Mullahs durch gezielte Propaganda diese Gruppendynamiken zunutze, um gegen verwestlichte Frauen und Oppositionelle vorzugehen, die sich nicht an die strengen islamischen Regeln hielten.

Was in der Türkei passiert ist, passt nicht zu solchen Strategien zur Durchsetzung islamischer Herrschaftsansprüche gegenüber anderen Gesellschaften, sondern richtete ja gerade dort besonders viel Schaden an bei denen, die Erdogan als Vergessene der kemalistischen Eliten für sich gewinnen wollte – den armen, oft streng islamischen Familien, deren Kinder weniger Chancen auf eine gute Schulbildung haben.

Die AKP mag Schaden nehmen und an Vertrauen im eigenen Lager verlieren – um Erdogan selbst gefährlich zu werden, ist der Skandal jedoch noch viel zu klein.

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1 Kommentar

  1. Kinderfickerei bei ist-lahmen ist kein Skandal, sondern gehört zur Tradition der Friedensreligionisten.

    Bereits der Wüsten- und Raub-Nomade Mohammed war Kinderficker und hat dies in seinem Pamphlet niederschreiben lassen und damit geprahlt (er selber war -wie 90% aller Sprenggläubigen- Analphabet).

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