Rede von Maria Schneider anläßlich der Demo des Frauenbündnis Kandel zu Freiheit und Grundrechten am 23.05.2020 in Jockgrim

Prolog:

Der Mensch hat ein Gesicht. Es ist zum Zeigen da.
Der Mensch ist zur Freiheit berufen. Es ist sein Geburtsrecht.
Und die Freiheit des Gewissens steht über jedem Gesetz.

Gestern war ich nach 8 Wochen wieder einmal beim Italiener essen. Besonders fielen mir die blauen Augen der Bedienung auf. An ihnen habe ich mich festgeklammert, denn von ihrem restlichen Gesicht sah ich wegen ihrer Maske – nichts.

Wir hörten mit, wie die Bedienung zwei Gäste ermahnte, den Sitzabstand zu wahren. Jeder Gast muss sonst 250 Euro Strafe zahlen und sie als Wirtin 5000 Euro.

Das ist richtig so. Ich glaube an meine Regierung. Denn sie tut dies zu meinem Schutz, und das ist ehrenwert.

Vor einer Woche traf ich meine Nachbarin. Sie war mit ihren Kindern im Garten eines Altenheims und winkte hoch zu einem Balkon. Ich fragte sie, was sie da tut. Die Oma hat Geburtstag. Und weil sie nicht zu ihr dürfen, singen sie ihr unten ein Lied.

Bestimmt muss das so sein. Denn Merkel und ihre Mannen haben stets das Eine nur im Sinn: Meinen Schutz. Und das ist ehrenwert.

Heute sprach ich mit einer Pastorin. Sie ist wütend auf die vielen alten Menschen, die nicht zu Hause bleiben. Statt dessen schlurfen sie auf Rollatoren durch die Supermarktgänge und unterhalten sich ohne Abstand mitten auf dem Kirchplatz. Sie trägt für ihren Schutz seit Wochen eine Maske, kauft für sie ein und schickt ihnen beruhigende Engelchen.

Doch die Alten ertragen die Einsamkeit nicht mehr. Sie laufen einfach frei herum und wollen selbst bestimmen, wann sie sterben. Dabei denkt die Pastorin doch nur an ihren Schutz und ich will ihr auch nicht Unrecht tun, denn bestimmt handelt sie ehrenwert.

Nun stehen wir heute hier und demonstrieren für die Menschenwürde und die Freiheit des Gewissens.

Doch Jens Spahn, Klaus Kleber und Karl Lauterbach, die ihr als ehrenwerte Männer kennt, nennen uns Verschwörungstheoretiker. Früher wären wir dafür als Ketzer auf dem Scheiterhaufen gelandet. Heute werden wir verlacht und diffamiert. Und mit dem Abführen der gebrechlichen Bürgerrechtlerin Angelika Barbe bei einer Berliner Demo wird ein Exempel statuiert.

Konzerte kritischer Sänger wie Xavier Naidoo und Andreas Gabalier werden boykottiert.

Und wenn ein Koch wie Attila Hildmann zuviel Verschwörungsschäume schlägt, werden seine Produkte beim Rewe und Kaufland aus den Regalen entfernt und dies ist richtig so, denn sie sind Verschwörungstheoretiker, sagt Frank-Walter Steinmeier, und er ist ein ehrenwerter Mann.

Deshalb vertraue ich auch lieber den Menschen bei Will, Maischberger, im Spiegel und in der Tagesschau – alles ehrenwerte Menschen durch die Bank. Denn sie tun all dies nur für unseren Schutz.

Wir sind die Bösen, weil wir keine Masken tragen wollen. Weil wir Fragen stellen. Weil wir wissen wollen, was schwerer wiegt. Die Coronareligion oder das Leben unserer Eltern in den Pflegeheimen? Die Einhaltung willkürlicher Regeln, oder unsere finanzielle Existenz?

Niemand hat uns nach unserer Meinung gefragt. Wir sollen in einer neuen Normalität leben. Denn dies ist zu unserem Schutz. Wie die Impfung, die Trennung der Familien und die Befreiung der Mütter von ihren lästigen Kindern, sagt Jens Spahn.

Und genau wie Christian Drosten, Bill Gates und Karl Lauterbach ist Jens Spahn als Bankkaufmann ein ehrenwerter Mann. Denn das sind sie alle, alle ehrenwert.

Vor einer Woche trafen sich meine Bekannten zu einer Geburtstagsfeier. Sie wurden gemeldet und jeder mußte 500 Euro Strafe zahlen. Denn dies ist zu ihrem Schutz. Das sagt Frank-Walter Steinmeier und auch er ist ein ehrenwerter Mann.

Seit Wochen sind die Grenzen sind zu. Das ging vorher gar nicht. Denn so viele Menschen suchten hier Schutz. So wie der Somalier – erst 16 Jahre – der vor ein paar Tagen in Pforzheim eine Frau fast totschlug und ins Gesicht biß. Er wollte halt Sex und kennt das nicht anders. Ich kann ihn versteh‘n. Denn Merkel und Katrin und Claudia und Katja – sie haben‘s mir erklärt.

Was sie sagen gilt, denn wie Annalena und Robert und Toni wissen sie’s besser und ich will ihnen nicht Unrecht tun, will lieber den vielen toten Mädchen Unrecht tun, mir selbst und Euch, als diesen ehrenwerten Menschen, die sie sind.

Und wenn Alte einsam sterben und kleine Geschäfte pleite gehen und immer mehr Menschen aus Verzweiflung durchdreh‘n, so hat Herr Spahn doch recht, wenn er sagt, die Grenze bleibt zu (auch wenn das vorher niemals ging).

Und wenn so ein Chef-Pathologe wie Professor Peter Schirmacher sagt, das die Coronamaßnahmen eher schädlich sind, als dass sie nutzen, weil so viele Menschen nun zu spät zum Arzt gehen, dann baue ich auf Jens Spahn. Denn als gelernter Minister weiß er sehr viel und denkt nie an sich und ich würde diesem ehrenwerten Mann, durch den so viele Menschen ihre Existenz – ja gar ihr Leben – verlieren, nie zu nahe treten wollen.

Nun gibt es so Spinner wie Attila Hildmann. Er faselt vom Impfstoff und der bösen WHO. Und dann die migrantische Enttäuschung Xavier Naidoo. Der sagt, es geht um die Macht und um viel Geld. Und Professor Sucharit Bhakdi bezweifelt die Zahlen und schreibt Merkel einen Brief. Und der Beamte Stephan Kohn vom BMI behauptet ganz frech, der Lockdown sei ein Fehlalarm.

Also, ich kann das nicht glauben. Ich höre auf Kleber, ich höre auf Merkel. Sie meinen es gut. Besonders Jens Spahn. Denn grade Herr Spahn – wir wissen’s genau – ist wie Christian Drosten und Karl Lauterbach in Sachen Corona besonders selbstlos und schlau.

Und würde ich das Gegenteil sagen, so tät‘ ich ihnen doch Unrecht. Lieber tät‘ ich mir und Euch Unrecht als diesen ehrenwerten Männern, die sie sind.

Denn der Lockdown ist weise und Jens Spahn weiß, was er tut. Und so wird er uns ganz gewiß die Rechenschaft nicht schuldig bleiben. Denn er ist ein ehrenwerter Mann. Das sind sie alle. Alle ehrenwert.

Und jetzt frage ich Euch: Wollt Ihr so leben?

Epilog:

Der Mensch hat ein Gesicht. Es ist zum Zeigen da.
Der Mensch ist zur Freiheit berufen. Es ist sein Geburtsrecht.
Und die Freiheit des Gewissens steht über jedem Gesetz.


Es nahmen ca. 50 Demonstranten an der Kundgebung des Frauenbündnis Kandel am 23.05.2020 in Jockgrim teil. Wir blieben während der gesamten Zeit auf dem Platz unter Einhaltung der Abstandsregel stehen. Die Demonstration und die Reden verliefen friedlich. Die Polizei achtete bei den Demonstranten darauf, dass die Abstandsregeln eingehalten wurden. Fener durften die Ordner nicht zu sehr vermummt sein. Zog ein Ordner wegen des Dauerregens seine Kapuze zu sehr ins Gesicht, so wurde er von der Polizei ermahnt, diese wieder aus dem Gesicht zu schieben. Ferner wurde darauf geachtet, dass die Demonstrationsteilnehmer eine Maske trugen.

Auffällig – und auch aus den Fotos ersichtlich – war, dass etliche Gegendemonstranten die Abstandsregeln nicht einhielten. Ferner waren einige von ihnen bis zur Unkenntlichkeit vermummt oder trugen während der gesamten Zeit von 14:00 – 17:00 Uhr keine Maske.
Bereits vor dem offiziellen Beginn der Demonstration postierten sich „Linke“, „Omas gegen rechts“ und „Kandel gegen rechts“ um den abgesperrten Bereich. Sie machten mit professionellen Kameras und Handys Bilder von den Demonstranten und filmtem sie. Ein Fotograf in grüner Jacke trug durchgehend keine Maske.

Sobald die Gegendemonstranten bemerkten, dass man sie auch einmal fotografieren würde, drehten sie sich weg oder vermummten sich noch stärker, was wieder nicht beanstandet wurde. Diese Möglichkeit hatten die Demonstranten nicht, da sie sich nicht vermummen durften und es einfach war, sie auf dem Platz aus allen Winkeln zu fotografieren.

In den Reden kamen keinerlei sogenannte „rassistische“ oder „hetzerische“ Äußerungen vor. Sie waren geprägt von gesunden Menschenverstand und Sorge um die bürgerlichen Grundrechte und Freiheiten. Die Rede von Matthias Schneider ist unter folgenden Link zu lesen https://buergerprotestspeyer.de/2020/05/23/vertrauensfragen/.

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Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert. Darüber hinaus verfaßt sie Reiseberichte.

19 KOMMENTARE

  1. „Es ist von lebenswichtiger Bedeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates.“ Joseph Goebbels

    • Ja das ist wohl so.
      Die Wahrheit hat aber den Vorteil des Vorsprungs und der Wahrhaftigkeit.. Die Lüge kann nur auf die Wahrheit reagieren.
      Die Wahrheit kann allein stehen im Gegensatz zur Lüge, die sich immer auf eine Wahrheit beziehen muss über die sie lügt.

      • Ja, dann gibt es aber noch den Fall, dass einem besonders mächtig gewordenen Regime die Wahrheit schlicht egal ist, dass also keinerlei Bezugnahme auf die Wahrheit mehr erforderlich ist, nicht einmal mehr in Gestalt der Lüge.

        • Ja, diese Monstositäten gibt es auch noch. Da kommt man nicht so leicht ran.

          Ich hoffe dass die Geschichte werden, wenn die Monster fallen. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

  2. Letztlich ist es doch nur das alte und unoriginelle „Wir wollen doch nur Euer Bestes!“ – Und der Antwortklassiker ist und bleibt: „Aber das kriegt Ihr nicht!“

    • Ja, das wundert mich auch.
      Die sind aber auch schwer beziehungsweise gar nicht zu finden, wenn man versucht nach ihnen zu suchen.

  3. Die Artikel von frau Schneider würden sogar gut sein, wenn sie ihre subtile Männerfeindlichkeit ablegen könnte. Leider kriegt sie keinen Artikel ganz ohne (unnötige) frauen Erhöhung hin. Es sind nicht nur Merkel und ihre „Mannen“, oder weiß frau Schneider nicht, wer uns da alles traktiert. Schon klar, dass sie ausgerechhnet mit einer Pastorin spricht, die männliche Version davon ist kaum zu finden. „Jens Spahn, Klaus Kleber und Karl Lauterbach“, stimmt, aber warum nicht auch Christine Lambrecht, Marietta Slomka, Margot Käßmann, etc etc. etc.?
    Denn eins sollte jedem klar sein. Angelika, Katrin, Katja und Claudia gehören definitiv in ein „frauenbündnis“, genau wie „Omas gegen Rechts“. „Ehrenwerte Männer“ wie Xavier Naidoo, Andreas Gabalier, Attila Hildmann (naja), Peter Schirmacher, Sucharit Bhakdi, Stephan Kohn,… wären dort bestenfall geduldet, sofern sie sich überhaupt einreihen dürften/würden. Ob auch diese „Ehrenwerten MENSCHEN“ auf die wahnwitzige Idee kämen, ihre sowieso schon kaum wahrnehmbare Schlagkraft durch ein unsinniges „Männerbündnis“ zu halbieren? Ich denke nicht, denn solchen Dünnfug machen offensichtlich nur frauen. Kein ehrenwerter Mann käme jemals auf die Idee, die Hälfte seiner Verbündeten abzuwerten, oder außen vor zu lassen. Kann natürlich sein, dass hiesige Damen viel von Moslems gelernt haben. Die lassen in ihrem „Männerbündnis“ auch nicht jede mitspielen.

    Achja, was mir besonders sauer aufstößt.
    Die vielen toten Mädchen sind leider auch viele tote Jungen. Meiner Ansicht nach ist dieser Fakt zumindest erwähnenswert, zumindest für mich, denn meine Priorität sind Opfer, nicht die qualitative Einteilung nach Geschlechtszugehörigkeit. Welchen Grund gibt es für die Autorin, beispielsweise den ermordeten Daniel H. unerwähnt zu lassen?
    „Viele Tote“ gedenkt allen, „viele tote Mädchen“ klammert aus. Nicht gut! Irgendwo muss auch mal Schluss mit „frauenpower“ sein, spätestens aber dann, wenn sie massiv spaltet! Hier geht es tatsächlich um unserer Aller Wurst und nicht um feministische Selbstverwirklichung. Für solchen Unsinn haben wir keine Zeit mehr!

    • Lieber Hiob, liebe Foristen,

      vielen Dank für Ihre Kommentare, die mich sehr freuen.

      @Hiob: Danke für die Nennung der anderen Damen wie Käßmann, Lambrecht und Lagarde. Da haben sie völlig recht. Auch die toten Jungs möchte ich keinesfalls vernachlässigen. Tatsächilch hacke ich meistens auf den Frauen herum. Dass ich Männer ausschließen würde, habe mir noch nie jemand vorgeworfen. Wenn Sie dies also aus meinem Text so entnehmen, kann ich Ihnen versichern, dass dies nicht so gemeint war.

      Über Daniel Hempel und den Kampf seines Vater habe ich bereits mehrfach geschrieben: Hier in Link dazu: https://opposition24.com/?s=%22Mit+zweierlei+Ma%C3%9F%22

      Auch über Elias Müller, der von einem Kosovaren krankenhausreif geschlagen wurde, habe ich mehrfach geschrieben: https://opposition24.com/das-land-blut-traenen/

      Abschließend noch ein paar Artikel, in denen ich ganz gewiß keine Frauen erhöht habe – eher ist das Gegenteil der Fall.

      https://opposition24.com/annalena-baerbock-meisterin-der-desinfekationsmittel/
      https://opposition24.com/katrin-goering-eckardt-und-julia-jaekel-und-all-meine-anderen-marie-antoinettes/
      https://opposition24.com/internationaler-frauentag-alle-meine-marie-antoinettes/

      Jeder versucht, sein Scherflein zur Änderung der Verhältnisse beizutragen. Ich z.B. trotz einer anstrengenden Berufstätigkeit. Was tragen Sie bei?

      • PS. Ich muss mich berichtigen. Einer meiner Artikel handelt von Marcus Hempel, der totgeschlagen wurde und nicht Daniel Hillig. Daniel Hillig habe ich jedoch auch in Artikeln von mir erwähnt. Leider (!) sind es so viele Opfer, dass man gar nicht mehr über alle schreiben kann, um ihnen gerecht zu werden.

    • Ich finde die Artikel von Frau Schneider gut, sehr gut, ausgezeichnet. Aufschlussreich, bereichernd und inspirierend.

    • Selbst etwas lesenswertes zu schreiben ist übrigens viel schwieriger, als etwas schon geschriebenes zu kritisieren.
      Wenn Sie anderer Meinung sind, dann versuchen Sie es doch mal.

    • Die Kritik von „hiob“ wegen angeblichem Feminismus ist völlig abwegig.
      Selbst wenn sich Maria Schneider mehr für Frauen oder weibliche Opfer interessierte und einsetzte als für Männer, was ich übrigens noch nie feststellen konnte, wäre das ihr gutes Recht und in keiner Weise zu kritisieren.

  4. Bei Betrachtung der Gegebenheiten nicht unterschlagen sollte man die Rolle der AfD. Sie kriegte die Wählerstimmen in Bund und Land genau dafür, dass nicht passiert was jetzt passiert. Die parlamentarischen Gutsituierten weichen der effizient harten Konfrontation lieber aus. Die AfD hat den politischen Lackmustest nicht bestanden. Sie muss die parlamentarischen und altparteigenerierten Ballastsäcke a la Joschka Meuthen abwerfen. Dann kommt vielleicht nochmal eine Lagestabilisierung. Wenn nicht ist ihre historische Rolle ausgespielt.

    • Da haben Sie recht. Leider sind die meisten Deutschen anscheinend sehr konformistisch und scheuen Konflikte. Aber – wie Sie sagten – so wird das nichts. Außerdem bleibt ein „Schmuddelkind“ ein „Schmuddelkind“. Deswegen mag man es – bis es ein „Schwan“ wird. Herr Meuthen ist jedoch weder das eine noch das andere, sondern biedert sich an. So etwas kann niemand leiden.

  5. Sehr geehrte Frau Schneider,
    umso schlechter wenn sie es wissen und dennoch anders machen. Was Sie an andere Stelle geschrieben haben ist für diesen Artikel (und meine hiesige Kritik) unwichtig, denn auch ein ertappter Temposünder kann sich nicht damit rausreden, dass er ansonsten langsam fährt.

    Auch was ICH mache ist nicht so spannend, es sei denn Sie streben den direkten Vergleich zwischen Bezahlschreibern und ehrenamtlichen Tierbetreuern (Platzhalter) an. Wer tut mehr für die Gesellschaft, wer ist Mr. Wichtig? Jeder blinde Aktivist könnte seine Tätigkeit durch derartige Rhetorik-Fangfragen aufwerten. Sinngem. „Ich tue was, du tust nicht, darum ist meins grundsätzlich besser, auch wenn es der größte Unsinn ist. Auch ein wenig Papsrhetorik schwingt durch, da jeder „Nichtstuer“ dann wohl keinerlei Kritikrecht hat?

    Wie gesagt, ohne subtilen Feminismus wären Ihre Artikel extrem gut. „Von frauen für frauen“ halbiert Ihre Schlagkraft. Wenn Ihnen das persönlich ausreichend erscheint, muss es Selbstzweck sein.

    mfg

    Nix für Ungut!!!

    • Lieber Hiob,

      ich verstehe weder Ihre Argumentation noch Ihre Unterstellung, ich würde „subtilen Feminismus“ betreiben, da mir nichts ferner liegt.

      Ich mag gerne falsch liegen, habe jedoch den Eindruck, dass Sie an einem echten Austausch nicht interessiert sind.

      Viele Grüße
      MS

  6. Alles schön und gut. Tolle Rede(n), viel Zustimmung von den Demonstranten des Frauenbündnisses Kandel. Man hat sich mal wieder gegenseitig bestätigt, daß man zu einer guten Sache steht und die Gegenseite, na die zeigt genau, was sie von dieser Veranstaltung hält einschließlich der Polizei. Tenor der Gegenseite: Kuck sie dir an die Doofen!

    Was passiert hinterher? Man geht nach Hause in gebührenden Abstand, den andere ungebührlich (bei Verstoß natürlich mit Gebühr) kontrollieren.

    Und was passiert dann? NIx, bis zur nächsten Demo!

    Machtlosigkeit, Hilflosigkeit, die frustranen Bemühungen, die Feinde auf der anderen Seite zur Einsicht zu bewegen, daß sie endlich ein Einsehen haben, weil wir (die Demonstranten) ja nur edle Ziele verfolgen. Das muß doch auch ihnen zu Herzen gehen!

    Scheiß drauf!

    So wie ihr alle eure Ahnen, euere Großväter und Großmütter und Eltern nach der Siegerpropaganda zu verachten gelernt habt, so werdet ihr von jenen verachtet, die dies nicht tun. Die euch dann solche markigen Sprüche ins Hirn klopfen wie: noch immer schreibt der Sieger die Geschichte der besiegten, er entstellt dem Besiegten die Züge, die Wahrheit geht aus der Welt und zurück bleibt die Lüge! Berthold Brecht, einer des selbst auserwählten Volkes.

    Na, jetzt schon zusammengezuckt? Der Schreiber ein Judenhasser, Antisemit! Schmeiss sein Kommentar gleich weg, mit sowas wollen wir edlen Gutmenschen nicht in Berührung gebracht werden.

    Die Geschichtsvergesssenheit kann nicht besser demonstriert werden als durch solche Veranstaltungen, die an einem Tag stattfinden, an dem vor 75 Jahren die „letzte Reichsregierung“ (na schon wieder zusammengezuckt, da steht REICH drin!!!) um GA Karl Dönitz verhaftet wurde und in deren Folge die Alliierten am 5.06.1945 die volle Machtübernahme erklärten. Am selben Tag, an dem vor 71 Jahren das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft gesetzt wurde, nach dem zuvor am 10 Mai 1949 den Landesregierungen das Besatzungsstatut zur Kenntnis gebracht wurde, unter dessen Vorgaben zur Erreichung der Kriegsziele der Alliierten das GG seine Gültigkeit hat. Dort steht nach wie vor die Vernichtung des Deutschen Volkes und Deutschlands ganz oben unter Ziffer 2 einschließlich der Überfremdung. Und für was demonstrierten sie gestern?

    Falls ihnen nun etwas aufgefallen sein sollte, sofern sie mit es dem Lesen überhaupt bis hierhin geschafft haben, dann sollten sie sich Fragen, was muß man tun, um diese Unterwerfung des Deutschen Volkes, unter die Knute der „subversiven“ Siegermächt zu beenden?

    Carlo Schmid hat dies in seiner Rede zum Grundgesetz am 9,. Sept. 1948 so formuliert. … wenn man keine interventionelle Politik will, dann wäre das eine Sache des Deutschen Volkes selbst und nicht Sache staatlicher Organe, die ihre Akte vorher genehmigen lassen müssen.

    Die Grundlagen zur Wiedererlangung der Souveränität finden sie unter http://www.deutsche-identitaet.de

    und weiteres unter www. fridv.de

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