30 Jahre nach Barschel „Selbstmord“ Was wird verheimlicht?

Vor dreißig Jahren gingen die Fotos vom toten Uwe Barschel in der Badewanne um die Welt. In der Nacht vom 10. auf den 11. Oktober w(s)ollen ihn Reporter so aufgefunden haben. Der Stern mit dem Schwarzweißbild auf der Titelseite war rasch vergriffen. Aber die Fotos gab es auch in Farbe. Dies greift unter anderem Bestsellerautor Heiko Schrang auf, der nicht an die Selbstmordtheorie glaubt.

Foto: Screenshot YT/SchrangTV

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4 Kommentare

  1. 1. Er wurde vom Mossad ermordet, weil er -aus welchen Gründen auch immer- auspacken wollte über freche israelische Waffentransporte (in den Iran; Iran-Contra-Affaire) über Häfen und Flugplätze von Schleswig-Holstein.

    2. Er hätte doch ein bißchen die Gefahr spüren müssen und wäre besser nicht ohne Absicherung nach Genf geflogen!!

  2. Schon älter aber so wie der Fall liegt dennoch: Sehr empfehlenswert!
    Buchtipp: Vom Ex-Staatsanwalt

    Rezension: Ein Mord, der keiner sein durfte.
    Der Fall Uwe Barschel – Heinrich Wille

    ca 3 min

  3. Nachtrag: Bitte über YT-Suche nach :

    Ein Mord, der keiner sein durfte. Der Fall Uwe Barschel – Heinrich Wille

    nachsehen,die Verlinkung funtzt nicht.

  4. Ansonsten, ein aufschlussreiches Interview, Buchbesprechung mit dem Autor:

    Wolfram Baentsch: Der Doppelmord an Uwe Barschel

    ca 1 Stunde

    Zitat-Videoseite:

    Am 25.05.2016 veröffentlicht

    Wolfram Baentsch im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Wolfram Baentsch war Redakteur beim Nachrichtenmagazin »Der Spiegel«, war Chefredakteur u. a. bei der „Wirtschaftswoche“ und erhielt für seinen Einsatz beim Aufbau journalistischer Strukturen in den neuen Bundesländern das Bundesverdienstkreuz.

    Die Barschelaffäre erschütterte weiland die BRD. Die größte Affäre der deutschen Nachkriegsgeschichte – so wurde das dramatische Geschehen aus dem Wahlkampf von Schleswig-Holstein schon vor dem gewaltsamen Tod des Ministerpräsidenten Uwe Barschel genannt. Wie der 43Jährige in der Nacht auf den 11. Oktober 1987 in Genf starb und warum, ist bis heute nicht aufgeklärt worden.

    Später verdächtigte der Schweizer Toxikologe Prof. Hans Brandenberger, der als einer der wichtigsten Gutachter im Fall Uwe Barschel gilt, den israelischen Auslandsgeheimdienst der Tat. Die chemischen Analysedaten stimmten bis in Details mit einem Mordablauf überein, den der ehemalige Agent des israelischen Geheimdienstes, Victor Ostrovsky, in seinem Buch Geheimakte Mossad schildere, schrieb Brandenberger. Ostrovsky hatte behauptet, „Barschel sei Opfer eines Mossad-Tötungskommandos gewesen, weil er sich 1987 der Abwicklung geheimer Waffengeschäfte zwischen Israel und dem Iran im Transit über Schleswig-Holstein widersetzt habe und mit seinem Wissen über die Angelegenheit an die Öffentlichkeit zu gehen drohte.“

    Wolfram Baentsch recherchierte drei Jahre lang für sein Buch, das diesen spektakulären Fall als einzigartige Desinformationskampagne enttarnt. Er durfte als Erster Dokumente einsehen und auswerten, die bis heute als Verschlußsache gelten, und befragte Zeitzeugen. Im vorliegenden Ergebnis seiner Recherchen enthüllt Wolfram Baentsch die wahren Hintergründe in einem Vorgang von historischer Tragweite.

    In seinem Buch „Der Doppelmord an Uwe Barschel“ erklärt er stichhaltig, daß Uwe Barschel nicht Selbstmord begangen hatte. Mehr als 20 Jahre nach dem Tod von Uwe Barschel ist für den Autor klar: Der ambitionierte Politiker wurde getötet, weil er verbotene Waffengeschäfte enthüllen wollte. In seinem packenden Bericht über die größte Politaffäre in der Geschichte der Bundesrepublik schildert Wolfram Baentsch, wie Beweise unterdrückt und Tatsachen gefälscht wurden, um einen Mord zu vertuschen, der bis heute von brennender Aktualität ist – wie das Schicksal dieses Buches zeigt, das juristisch bekämpft wurde, aber nun gegen alle Widerstände in erweiterter Fassung vorliegen kann.

    Im Interview mit Michael Friedrich Vogt legt er die wichtigsten Fakten kurz und schlüssig dar und berichtet, wie es ihm seit der Veröffentlichung des Buches ergangen ist.

    Zitatende

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