Jagd auf Psychiatrie Kritiker – neues aus der Anstalt!

 

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Gegen einen Betreiber eines psychiatriekritischen Blogs ist Strafanzeige erstattet worden.

Die Anzeige kam natürlich aus einer der meist kritisierten Anstalten in der “Bundesrepublik” und bezog sich wohl auf einige ehrabschneidende Formulierungen, die wir hier nicht näher erläutern möchten.

Viele betroffene Ex-Psychiatrieinsassen berichten regelmäßig im Internet und in den sozialen Netzwerken über ihre Erfahrungen. Dass dabei manchmal unbedachte und sehr unglückliche Formulierungen gewählt werden, liegt in der Natur der Sache und ist der Wut über die ihnen widerfahrene Ungerechtigkeit und Willkür geschuldet.

Dennoch muss in solchen Fällen die Staatsanwaltschaft tätig werden und ermitteln. Jede justiziable Entgleisung ist natürlich ein gefundenes Fressen für die Profiteure der in ihrem Kern faschistoiden Rechtslage, die durch den Paragraphen 63 gegeben ist. Jeder kann zum Opfer werden, wenn er den richtigen Gutachtern in die Hände fällt.

Wir berichten hier und in unseren Partnernetzwerken regelmäßig über gut recherchierte Fälle, mit gesicherten Dokumenten und eidesstattlichen Versicherungen der Zeugen. Ohne Öffentlichkeit lässt sich selten genug Druck aufbauen, um erfolgreich gegen die herrschende Willkür vorzugehen. Natürlich sind die Gegner wachsam und durchforsten mit ihren Anwälten sämtliche Plattformen, um gegebenenfalls zurückschlagen zu können.

Auch bestimmte Leit – Medien beteiligen sich gerne mal an der Hetzjagd auf Kritiker und berichten dann zum Nachteil der Betroffenen. Während des Gustl Mollath Prozesses versuchte beispielsweise eine Spiegeljournalistin eine Unterstützerin vor laufender Kamera zu provozieren.

Nach dem die Betroffene sich an einen Polizisten wandte, behauptete die preisgekrönte Journalistin, die Kamera wäre gar nicht eingeschaltet gewesen. In der Kinodokumentation über Gustl Mollath ist ein Teil dieser Szenen zu sehen, jedoch an entscheidender Stelle ein Schnitt angesetzt worden. Die besagte Journalistin wird auch gerne zu entsprechenden “Fachvorträgen” aus Psychiatriekreisen gebucht – sicher macht die Dame das nicht umsonst.

Sie schießen mit Kanonen auf Spatzen, denn bei den meisten der Betroffenen und ihren Angehörigen ist nichts zu holen. Jahrelange Prozesse, Gutachten und Gegengutachten haben sie oft finanziell ruiniert. Auch der ein oder andere Anwalt hat sich in manchen Fällen als wenig hilfreich, aber dafür sehr kostenintensiv erwiesen.

Und selbst nachdem man diesem Irrsinn entkommen ist, geht für viele der Horror weiter. Denn je länger die Psychiatrisierung angedauert hat, desto schwieriger wird es, wieder Fuß zu fassen.

Psychiatrieopfer Ilona Haslbaur kann davon ein Liedchen singen, ohne tatkräftige Unterstützung wäre sie bei 159 Euro Grundsicherung längst auf der Straße gelandet.

Wenn Sie betroffen sind, dann lassen Sie sich nicht von leeren Versprechungen locken oder dazu provozieren, mit unbedachten Veröffentlichungen den Ärger noch zu verschlimmern. Suchen Sie sich nicht nur professionelle Hilfe, sondern vor allem Unterstützung im privaten Umfeld, denn keine Therapie kann wieder gut machen, was durch “Therapie” zerstört worden ist.

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