Jagd auf Impfkritiker nimmt totalitäre Züge an

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Über Sinn und Unsinn von Impfen kann man streiten – oder besser noch – sich informieren und dann eine Entscheidung fällen. Es gibt triftige Gründe dafür und dagegen, aber für eine Zwangsimpfung spricht wenig. Das Argument der Impfbefürworter, dass Ungeimpfte das Leben anderer gefährden würden, ist mehr als lächerlich. Wären Masern wirklich so tödlich, müssten die Impfgegner längst ausgestorben sein, könnte man dagegen halten. Beide Argumente sind mit Sicherheit überzogen.

Wenn aber die Presse einhellig Stimmung gegen “Impfmuffel” macht und kein bißchen hinterfragt, welche Rädelsführer quer durch alle Parteien das Hohelied auf die Pharmaindustrie anstimmen, als wären Impfschäden der Sechziger und Siebziger Jahre oder der Contergan-Skandal nur eine Halluzination gewesen, dann kann man schon von Gleichschaltung sprechen. In ein paar Jahren werden sich gewisse Verdachtsmomente erhärten – dann nämlich, wenn die “Wir brauchen eine Impfpflicht”-Krakeeler aus FDP, SPD und Union ihre politische Laufbahn beenden, um dann noch ein paar Jahre als Berater bei gewissen Firmen abzukassieren. Das macht man zwar nicht – wird aber trotzdem getan. Gazprom-Gerd und Boehringer-Ingelheim-Kurt werden nicht die letzten sein. Und vorgesorgt ist auch bereits – denn Chancen auf Anerkennung haben die Opfer heutiger mutmaßlicher Impfschäden kaum noch. Klagen sind also gar nicht zu erwarten.

Totalitär und verbissen wird die Debatte geführt, angeheizt von gewissenlosen Geschäftemachern und fanatischen Medizingläubigen, die noch niemals Kontakt zu Familien mit einem als “anerkannten Impfschaden” schwer behinderten Kind hatten. Ich habe während meiner Zeit in der Behindertenhilfe davon etliche erleben dürfen. Ein Schicksal, das man genausowenig jemandem gönnt wie Kinderlähmung oder eine Pflegebedürftigkeit nach einer entglittenen Masernerkrankung. Chefhetzer Rötzer auf Telepolis poltert gar “Impfgegner sind wie betrunkene Autofahrer” und möchte diese wohl am liebsten aus der Gesellschaft ausgegrenzt sehen. Ohne sie wären die Masern längst “ausgerottet.” So tönen Propagandisten in totalitären Systemen und Rötzer ist beileibe noch nicht das schlimmste Beispiel der Entgleisungen, die einer freien Presse unwürdig sind. Auch die “sozialen Netzwerke” zensieren Impfkritik per Algorithmus. Machen die Milliardenkonzerne das wirklich umsonst?

Wo bleiben die Investigativreportagen über dubiose Verbindungen zwischen Pharmalobbyisten und Politikern? Warum berichtet nicht mal “LobbyControl” darüber? Gibt es sie nicht? Alles Hirngespinste? Müssen wir bald alle sterben wegen der Impfgegner?

Wir leben immer noch, trotz SARS, Vogelgrippe, Schweinegrippe, Rinderwahn, Acrylamid, Zucker, Weißmehl und was weiß denn ich. Ach ja, den sauren Regen habe ich noch vergessen. Auch der war genauso wissenschaftlich belegt wie das Masernrisiko. Nur gegen Messerstiche, da ist noch kein Kraut gewachsen. Aber wir können beruhigt sein, die Forschung läuft bereits auf Hochtouren …