Ist Lindner der #GermanMut ausgegangen? – „Zehn Abgeordnete mehr für die SPD sind zehn weniger für die AfD“

Will Christian Lindner nicht eigentlich die FDP wieder über die 5 Prozent-Hürde zurück in den Bundestag bringen? Warum macht er dann Werbung für eine andere Partei und freut sich, wenn diese der AfD Mandate wegschnappen kann? Traut er seiner eigenen Partei und vor allem sich selbst dann doch nicht so viel zu? Wie war das noch mit dem „German Mut“?

Christian Lindner photoBeitragsbild Metropolico.org

Bei einer ZEIT MATINEE am Sonntag in Hamburg wünschte Christian Lindner der SPD Erfolg, solange er der FDP nicht schade: „Zehn Abgeordnete mehr für die SPD sind zehn weniger für die AfD – daran kann ich nichts Schlimmes finden.“ Trotzdem kritisierte der Bundesvorsitzende der FDP den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz. „Seine Vorschläge sind 15 Jahre alt“, so Lindner in dem Gespräch mit ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und ZEIT-Redakteur Roman Pletter.

Wenn ein 50-Jähriger um seinen Arbeitsplatz fürchtet, sei Schulz Lösung die verlängerte Bezugsdauer des Arbeitslosengeld I. Für Lindner ein falscher Ansatz. „Ich würde mir wünschen, dass unser Land etwas größer denkt“, bekräftigte Lindner. Zukunftsorientierte Politik müsse wieder eine Mehrheit finden. „Die Fragen der sozialen Gerechtigkeit beinhalten heute Themen wie Bildungsarmut, Weiterqualifizierung in Zeiten der Digitalisierung, bezahlbaren Wohnraum sowie die Balance zwischen Privat und Staat.“ Der 38-Jährige stellte damit auch die föderale Struktur des Bildungssystems in Frage: „Hamburg konkurriert nicht mit Bayern, sondern Deutschland im internationalen Wettbewerb zum Beispiel mit China.“

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 5640 Artikel
Frisch aus der Redaktion

4 Kommentare

  1. Lindner ist aus meiner Sicht die zweite Ausgabe des Sänftlings Westerwelle und wie dieser wohl kaum in der Lage, die FDP zu einer starken ernstzunehmenden Partei zu reformieren.

  2. Bubi Lindner steht anscheinend auch finanziell mit dem Rücken an der Wand. Nachdem er die angefangenen Start-ups mit Steuergeldern satt an die Wand gefahren hat, dürfte da die fdP als Notfinanzier gerade noch so herhalten. Der Bubi will wieder an den Trog ( Bundestag ).
    Ich verorte in ihm aber die typische fdP – Krankheit: Das Fähnchen weht immer mit dem Wind.
    Als aufrechter Deutscher hätte er die Maxime: Nur wer gegen den Strom schwimmt kommt zur Quelle.
    Aber zum Teufel. Das ist vielleicht mühsam.
    Wie würde vielleicht angesichts seiner heutigen Optik Kurt der Beck sagen ?
    „Lindener, waschen und rasieren Sie sich mal. Dann klappt das auch mit dem Job.“
    nuff said.

  3. Wer stoppt in Deutschland solche Wahnsinns-Politiker ?
    Das kann nur noch der einzelne Bürger zustande bringen !
    … und wenn der bei den Wahlen versagt, steht Deutschland
    in wenigen Jahren im Chaos.
    Dieser Lindner ist zwar nicht schwul, aber noch schlimmer
    wie ein Westerwelle.
    Einfach eine marode Drecksfigur, der denkt
    sein Fähnchen nach links schwenken zu müssen, denn dort
    kann man die Bürger am besten absahnen und für blöd verkaufen.
    Nur einfältige Unternehmer die fast ausgestorben sind, können so
    eine unnötige Partei noch wählen.
    Als Privatmensch höchstens Menschen, die gerade aus der
    Irrenanstalt ausgebrochen sind !

    • Es gab mal einen Kommentator der allen Ernstes meinte:
      Deutschland ist zu einem Irrenhaus mutiert. In Berlin sitzen die Wächter.

      Er könnte recht gehabt haben. Die Wahlen werden es wohl leider bestätigen.

Kommentare sind deaktiviert.