Ist BaWü noch zu retten? Grünpopulisten bei 33,5 Prozent

Was geht eigentlich in den Köpfen der Menschen vor, die ausgerechnet in Baden-Württemberg die Grünen wählen?

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Hat Volker Beck die Leviten gelesen – Winfried Kretschmann Photo by Metropolico.org

Die Drogen Affäre um Volker Beck richtete offenbar keinen Imageschaden an – beflügelt sie die Wähler am Ende noch?

Nach den Skandalen um Stuttgart 21, der brutalen Polizeigewalt gegen Schulkinder, verpatzte Gerichtsprozesse gegen die Verantwortlichen und dem Täuschungsmanöver mittels Volksentscheid und Schlichterspruch legen die Grünen gegenüber dem letzten Wahlergebnis von 2011 noch mal knapp 10 Prozentpunkte auf.

Die Sonntagsfrage der Vorwoche wies die Grünen noch bei 32 Prozent aus.
Statistik: Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag in Baden-Württemberg Landtagswahl wäre? | Statista
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Nach dem Crystalgate entschieden sich laut der BILD noch mal 1,5 Prozent mehr für die Grünen.

Die Wähler haben den Grünen offenbar auch die Pädophilieaffären verziehen – berichtet wurde so gut wie gar nichts mehr darüber, dabei ist die Aufarbeitung mehr als fragwürdig. Auch da saß Volker Beck in der ersten Reihe.

Nach dem Superwahlsonntag wird erstmals auch die AfD im baden-württembergischen Landtag vertreten sein – mit Sicherheit auch von Protesten begleitet und blankem Entsetzen bei den Altparteien über das Votum der Wähler.

Was aber ändert sich durch ihren Einzug an den Machtverhältnissen? Gibt es einen echten fühlbaren Unterschied zwischen Grünrot oder Schwarzgrün? Schwarzrot ist aufgrund der Mehrheitsverhältnisse unwahrscheinlich, wäre aber nicht undenkbar.

Das sollte doch Grund genug zum Jubeln bei den Altparteien sein: Zumindest die Akteure haben eine echte Wahl im Gegensatz zum Wähler. „Gemeinsam sind wir stark“ ist die Devise jeder Koalition, fragt sich nur gegen wen?

33,5 Prozent für die Partei der „ehemaligen“ Pädophiliebefürworter, deren Jugendorganisation immer noch wenigstens den Beischlaf zwischen Geschwistern legalisieren will oder deren Rathausfraktion letztes Jahr in Köln einen Platz nach dem Autor Felix von Rexhausen benennen ließ, der aufgrund seiner Schriften von Pädophilen verehrt wird.

Nein, das ist kein Grund zum Jubeln, sondern äußerst fragwürdig.

 

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1 Kommentar

  1. Ich gehe davon aus, dass die berüchtigten Doppelpässler aus einer uns allen bekannten Kültür dort massiv umworben werden, denn beide haben gemeinsame „Ideale“: Freude an Kindern.

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