Irak: Wie schiitische Geistliche Minderjährige für Sex verkaufen

Die BBC-Journalistin Nawal Al Maghafi hat in einer Undercover Reportage aufgedeckt, wie schiitische Geistliche im Irak Sexhandel mit Minderjährigen treiben. Möglich gemacht werde dies durch die sogenannte „Lustehe“, die von den Geistlichen geschlossen werden kann, damit der eigentlich außereheliche und im Islam verbotene Sex als schariakonform deklariert wird. An verschiedenen Heiligtümern, die von zahlreichen Pilgern besucht werden, bieten die Kleriker ihre Dienste an. Die Reportage zeigt u.a. einen Imam, der eine solche Lustehe mit einem Mädchen führt, das seiner Auskunft nach erst 13 Jahre alt ist.

In Karbala, der wichtigsten religiösen Stadt des Irak, gibt einer der Geistlichen der Reporterin den schockierenden Rat, dass die Eheschließung mit einem Kind halal sei: „Neun Jahre alt kein Problem.“ Und weiter heißt es, Vorspiel und Analsex seien erlaubt, solange der Mann nur die Jungfräulichkeit des Mädchens nicht verletzt. Zwei der drei von BBC Arabic heimlich gefilmten Geistlichen bezeichnen sich als Anhänger von Ayatollah Sistani, einer der führenden Persönlichkeiten des schiitischen Islam. Sistani verurteilte die Praktiken allerdings gegenüber der BBC. Zahlreiche junge Frauen und minderjährige Mädchen sollen zudem an Prostitutionsringe verkauft worden sein.


Quellen