Invasion: Tausende Einwanderer werden jährlich in Deutschland erschossen

20.140 Opfer in den letzten beiden Jahren

marderhund photo
Photo by Chriest

Tiere und Menschen haben nicht dieselben Rechte. Tierrechtler bezeichnen diese Bevorzugung der eigenen Art analog zum Begriff Rassismus als Speziezismus.

Opfer dieser Geisteshaltung sind jährlich die ursprünglich aus Sibirien, China und Japan stammenden Marderhunde.

Um die invasive Zuwanderung dieser Gattung zu stoppen, die in den Sechziger Jahren erstmalig in Deutschland beobachtet wurde, werden jährlich Tausende dieser den Waschbären ähnelnden Tiere abgeschossen.

In Österreich ist der Marderhund sogar gebietsweise ganzjährig zum Abschuss freigegeben.

Warum die Tiere in Japan immer seltener werden ist ungeklärt, ob ihre Verbreitung in Europa eine Bedrohung für heimische Tierarten darstellt, ist ebenso umstritten.

Nichtsdestotrotz nimmt niemand großen Anstoß daran, dass die Tiere aus reinem Speziesmus verfolgt und getötet werden, noch werden sie mit Willkommensfeiern enthusiastisch begrüßt, wenn sie die Landesgrenzen überschreiten.

Das Problem mit sogenannten Neozoen, wie man neu angesiedelte Arten im Tierreich bezeichnet, ist meist menschengemacht. Aus Profitgründen werden diese Arten ausgesetzt, wo es sie ursprünglich nicht gab.

Im Fall der Marderhunde ging es um die Pelze, weshalb sie in Russland angesiedelt wurden.

Was wäre Amerika ohne seine Einwanderer aus dem Tierreich?

Die Pferde waren nämlich ein Mitbringsel der menschlichen Invasoren aus Europa. Sie haben auch das Leben der dort lebenden menschlichen Ureinwohner, der Indianer nachhaltig verändert.

Erst mit dem Pferd wandelten sich die nomadischen Stämme der Prärie zu den kriegerischen Reitervölkern, die es den weißen Siedlern zunächst schwer machten, das ganze Land in Besitz zu nehmen.

Kulturell waren die Prärieindiander den seßhaften Küstenstämmen, die von Fischfang und Pelzjagd lebten bis dahin unterlegen. Ihre kurze Blütezeit begann tatsächlich erst mit der Einführung der Pferde.

Ohne die Kartoffel, die als neue Art aus dem Pflanzenreich von Amerika nach Europa gebracht und kultiviert wurde, wäre vor allem Deutschland heute nicht das, was es ist.

Rheinische Reibekuchen und Pommes frites sind vielleicht nicht der Inbegriff europäischer Hochkultur, aber lecker.

Mit den Kartoffeln hatten die Deutschen der Legende nach zunächst ein ernsthaftes Problem. Die Bauern wollten die „Wurzeln“ weder anbauen noch essen. Aus dieser Zeit stammt auch das Sprichwort:

„Wat de Buur niet kennt, dat fret hän nie!“  (was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht)

Staatliche Intervention durch den Alten Fritz, der die königlichen Kartoffelfelder von seinen preußischen Soldaten bewachen ließ, führte letztendlich dazu, dass die Bauern einen Wert in dieser neu eingeführten Art erkannten.

Heute noch ernähren uns diese Pflanzen außerordentlich gut, wie auch die Bauern bestens vom Anbau leben können. Nach dem verheerenden Zweiten Weltkrieg in den Hungerjahren 1946/47 wären wohl noch viel mehr Deutsche verhungert, hätte es keine Kartoffeln gegeben.

Aber all das ist spekulativ.

Unterm Strich jedoch lässt sich feststellen – der Mensch akzeptiert die Ausbreitung anderer Arten in seinem Lebensraum immer dann, wenn er von dieser Zuwanderung einen Nutzen hat.

Die Ansiedelung von Angehörigen der eigenen Spezies stieß solange bei den weißen Zuwanderern in Amerika nicht auf Widerstand, solange man sie aufgrund ihrer anderen Hautfarbe zu „Nutzmenschen“ degradierte und wirtschaftliche Vorteile daraus zog.

Erst die Gleichstellung machte große Teile der Angehörigen der unterschiedlichen Rassen zu Konkurrenten um Lebensraum und Ressourcen.

Anders als bei den Kartoffeln des alten Fritz, sollte die herrschende weiße Klasse in der Neuen Welt auf einmal keinen Nutzen mehr in der Anwesenheit der unfreiwillig ins Land geholten Schwarzen erkennen, der daraus resultierende Widerstand führte zum amerikanischen Bürgerkrieg.

Von kultureller Bereicherung sprach man damals noch nicht, sondern gebrauchte für die Abschaffung der Sklaverei humanistische und religiöse Argumente, was die vermeintlich moralisch überlegenen Gewinner des Bürgerkriegs jedoch nicht daran hinderte, die Ureinwohner weiter auszurotten.

Wer heute davon ausgeht, dass die Masseneinwanderung aus fremden Kulturen nach Europa nicht zu einer nachhaltigen Störung des sozialen Friedens in den Gesellschaften führt, verkennt die zurückliegenden zweihundert Jahre der Weltgeschichte und will daraus nicht lernen.

Durch staatliche Anordnung lässt sich keine Akzeptanz erzwingen, denn die Neuankömmlinge sind Konkurrenten für alle jene, die es auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt schwer haben.

Einen Nutzen durch billige Arbeitskräfte aus den Zuwandererkreisen verspricht sich nur die Industrie, eine deutsche Hartz4 Empfängerin wird sich kaum eine afrikanische Kinderfrau leisen können, um selbst wieder arbeiten zu gehen.

Im Gegenteil, die Chancen auf eine halbwegs anständig bezahlte Stelle als Putzfrau sinken, falls es dazu kommt, dass Asylbewerber schneller eine Arbeitserlaubnis bekommen sollen und für sie die Mindestlöhne wegfallen.

Wie die ProAsyl Verfechter argumentieren wird in dem Video aus dem umstrittenen White Rabbit Radio Kanal in überspitzter Form verdeutlicht.

Es hat nichts an Aktualität verloren und zeigt die Blindheit gegenüber den Unterschieden zwischen den Kulturen und den Konflikten, die sich daraus ergeben, wenn diese aufeinander prallen.

Verdrängung gab es schon zur Zeit der Neandertaler und bis heute hat sich nichts daran geändert.

 

 

 

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