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PayPal Headquarter / Foto: wolterk / 123RF Standard-Bild

Weltweit nutzen über 325 Millionen Kunden die Dienste von Paypal. Anfang des Jahres hat der Konzern bereits eine Forschungsoffensive ins Leben gerufen und um Experten geworben, die für das Unternehmen die Möglichkeiten der zur Nutzung der Blockchaintechnologie auszuloten. Wie das Portal Coindesk unter Berufung auf drei Insider berichtet, sollen die Kundenkonten innerhalb der nächsten drei Monate mit der Option des Ankaufs und Verkaufs von Kryptowährungen aufgerüstet werden. Paypal hat sich bisher nicht zu den Plänen geäußert, auch sei nicht bekannt, welche Kryptowährungen ins Programm aufgenommen werden sollen. Überraschend ist das Manöver allerdings nicht. Längst haben erste Banken die Einstiegshürden für ihre Kunden im Handel mit Kryptos gesenkt, Dienstleister, wie Coinbase werden immer beliebter und buhlen um die Gunst der Kundschaft, die offen für den bargeldlosen Zahlungsverkehr ist.

Wenn auf einen Schlag 325 Millionen Kunden Zugang zu Kryptowährungen haben, steigen vermutlich nicht nur die Kurse der ausgesuchten Coins, sondern auch die Akzeptanz des „digitalen Geldes“ bei der breiten Masse, die bisher Berührungsängste hatte. Das passt sehr gut zu den weiteren geplanten Verschärfungen der Einschränkungen im Bargeldverkehr und Lagardes Bestrebungen, einen Krypto-Euro einzuführen.

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