Schleuser frohlocken: Innenminister Jäger setzt weiter auf freiwillige Rückkehr

NRW schiebt 102 abgelehnte Asylbewerber nach Albanien und in den Kosovo ab

Photo by Thomas Rodenbücher
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Düsseldorf: Nordrhein-Westfalen hat gestern insgesamt 102 Menschen von Düsseldorf nach Albanien und Kosovo zurückgeführt, berichtet das Innenministerium NRW.

Am Dienstag startete vom Flughafen Düsseldorf eine Chartermaschine mit den Zielen Tirana und Pristina. An Bord waren 61 abgelehnte Asylbewerber aus Albanien und 41 Menschen ohne Bleibeperspektive aus dem Kosovo. “Wird ein Asylantrag abgelehnt, sollten die Menschen freiwillig ausreisen. Dabei werden sie beraten und unterstützt. Ansonsten setzen wir die Rückführung konsequent durch”, erklärte NRW-Innenminister Ralf Jäger.

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Im Jahr 2015 seien aus NRW insgesamt 12.209 Menschen ausgereist, deren Asylantrag abgelehnt wurde, behauptet Jäger.

Angeblich waren darunter auch 7.814 Personen die bei der freiwilligen Rückreise durch die IOM finanziell unterstützt wurden.

Neben Albanien (3.171) kamen die meisten von ihnen aus Serbien (1.228) und dem Kosovo (1.159).

Seit Jahresbeginn haben in NRW bereits 3.397 Menschen das Angebot der freiwilligen Rückkehr in Anspruch genommen und 1.324 Personen wurden abgeschoben. NRW sei damit im Ländervergleich auch im Jahr 2016 bei den Rückführungen vorn und habe seine Zahlen im Vergleich zum 1. Quartal 2015 (678) deutlich gesteigert. Dass NRW auch das bevorzugte Ziel der Asylbewerber ist, unterschlägt das Innenministerium dabei wohlweislich.

Das Land unterstütze außerdem die Kommunen weiterhin bei der Rückführung. Personen, deren Asylantrag abgelehnt würde und die kurzfristig zurückgeführt werden könnten, sollten grundsätzlich in den Landeseinrichtungen verbleiben. In diesen Fällen würde die Rückführung vom Land eingeleitet. Wie aber diese Personen konkret am Abtauchen gehindert werden, dazu bleibt ebenso eine Erklärung aus.

Somit ist das Geschäftsmodell der Schleuserbanden weiterhin gesichert. Sie können gleich doppelt abkassieren und von vorneherein die Rückreise der Eingeschleusten einkalkulieren. Durch die Finanzhilfen für Rückkehrer besteht vor allem ein Anreiz für Pseudo-Asylbewerber, die gar nicht vorhaben, in  Deutschland zu bleiben, sich aber einen finanziellen Vorteil sichern wollen, der ihnen von den Schleppern angepriesen wird.

Untertauchen lohnt sich: 

Können abgelehnte Asylbewerber nicht innerhalb von sechs Monaten zurückgeführt werden, muss das Land diese Menschen nach dem Asylgesetz den Kommunen zuweisen.

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4 Kommentare

  1. Deutschland als Willkommens-Kultur-Nation hat einen (und was fuer einen!) guten Ruf zu verlieren. Invasorenbewerber einfach abzuschieben! Da kommt doch keine Freude auf. Das geht doch nicht. Da heisst es freundlicher Weise: Komnt alle zu uns, wir beherbergen Euch gern.- Und wer dann doch nicht bleiben darf. (wir beten aber alle dafuer, dass ja), duerft Ihr Euch noch immer nicht graemen. – Ihr bleibt dann still und leise, ohne Aufsehen zu machen, hier. Niemand redet mehr darueber und alles ist gut. – Und das Problem hat sich erledigt.

  2. Deshalb halte ich es mit den Worten Wolfgang Hetzers, dem ehemaligen Leiter der Abteilung Intelligence: Strategic Assessment & Analysis des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung: “Die Schwelle zum Bürgerkrieg wird dann überschritten, wenn die Leute begreifen, was mit ihnen passiert. Wenn sie erkennen, wer die Rechnung bezahlt für diese misslungene Politik und Anmaßung der Finanzindustrie. Die Leute werden erkennen, dass die Aussage ‘Leistung muss sich wieder lohnen’ eine infame Täuschungsformel war und ist.”

    Und Hetzer weiter: “Zwischen Arbeit, Leistung und Erfolg haben Entkopplungsprozesse stattgefunden, die in einer sozial schädlichen Weise verdichtet und fortgeführt werden, bis vom Gemeinwohl nichts mehr übrig bleibt. Und dann könnten wir jederzeit die Schwelle zum Bürgerkrieg überschreiten. Es bedarf dann nur des berühmten kleinen Tropfens, der das Fass zum Überlaufen bringt…”

    • Leider wachen die Menschen viel zu langsam auf…

      Die einen sehen es, haben aber ihr Schäfchen im Trockenen, und schauen drüber hinweg.

      Und die anderen werden systematisch verdummt, mit Handies, Fussball und Bier abgelenkt und sind gar nicht mehr fähig als Soziale Akteure aufzutreten.

      Und die, die das durchschauen und handlungsbereit und -fähig sind, die werden systematisch marginalisiert, kontrolliert, beobachtet und mit allen Tricks gespalten.

      Ich betrachte diese Welt als die sprichwörtliche Hölle. Kontrolliert von Satan durch Geld, List und Betrug. Und die Menschen werden systematisch mit materiellen Vorteilen ins Dunkel getrieben oder bestraft und ausgebeutet.

      Zu etwas kommen, kann man heute vor allem durch Raub, Mord und Betrug. Die Menschen werden in Versuchung geführt und erliegen den Versuchungen. Gleichzeitig degeneriert die Gesellschaft und der ganze Planet.

      Es hilft, wenn man Gleichgesinnte findet, mit denen man sich solidarisiert gegen das System und mit denen man die ganzen Lügen hinterfragen kann. Ändern wird es am Gefängnisplaneten allerdings so schnell nichts.

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