Inger Støjberg: Imame sollen nicht über Diskriminierung jammern, sondern sich anpassen

Imame sehen Schuld an fehlender Integration bei Fernsehsender

DK: Die dänische Integrationsministerin Inger Støjberg (Venstre) hat erneut deutliche Worte an die Islamgemeinden gerichtet.

By heb@Wikimedia Commons (mail) (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
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Die Imame sollten sich von den Aussagen, die von der umstrittenen Moschee Grimhøj in Aarhus ausgehen, distanzieren, anstatt sich über die Berichterstattung darüber zu beklagen, wie die Nordschleswiger Tageszeitung berichtet.

Auch von den Sozialdemokraten hagelte es Kritik. Jacob Bundsgaard, Bürgermeister von Aarhus, , sagte: „Es ist komplett unverständlich, dass sie  die Gelegenheit nicht nutzen, sich von dem, was in einigen Moscheen vorgeht, ganz klar zu distanzieren. Das zeigt, dass es noch ein langer Weg ist, bis die Imame ein Teil der Lösung werden können anstatt ein Teil des Problems.“

Die Konservativen verlangen, dass in den Moscheen auf Dänisch gepredigt würde, damit man versteht, was dort wirklich gesagt wird.

Nach den Drohungen des Aarhusener Imams, dass u.a. untreue Ehefrauen gesteinigt werden müssen, ist die Debatte über den Islam in Dänemark sehr aufgeheizt.

Zwar hatten 31 Imame eine öffentliche Erklärung in den Medien abgegeben und die Äußerungen des Hardliners kritisiert, doch damit ist die Politik nicht zufrieden, denn die „geistlichen Führer“ machten sich mit weiteren Äußerungen schier unglaubwürdig.

Allen Ernstes behaupteten sie, die Ausstrahlung der Dokumentation habe die „Erfolge von 30 Jahren Integrationsbemühungen zunichte“ gemacht.

31 Imame: Nicht wir, sondern TV2 schuld an fehlender Integration

Auch Nicolai Wammen von den Sozialdemokraten kritisierte die Stellungnahme der Imame auf das Schärfste, nicht das Fernsehen, sondern „dunkle Kräfte unter den Muslimen würden Verantwortung tragen für eine Haltung, die man in Dänemark niemals akzeptieren werde“.

 

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