#imZugpassiert: Kopftuch statt Frauenabteil

„Sicherheit bleibt auf der Strecke“, schreibt Joachim Karpa in der Westfalenpost.

Regionalbahn zug Symbolbild

Auf 81 Kilometern seien die Frauen in der Mitteldeutschen Regiobahn künftig sicher, aber wer das höre, wolle es kaum glauben, empört er sich.

„Satire oder Wahrheit? In welchem Land und in welchen Zeiten leben wir? Trennung der Geschlechter bei der Bahnfahrt? Warum nicht auch im Bus? In der Kneipe? Oder am Stand auf dem Markt?“

So weit so gut, doch politisch korrekt und der Realität nicht im Mindesten geschuldet, verschweigt der Empörte die Hintergründe zum vermehrten Auftreten des Phänomens sexueller Belästigung  von Frauen und Mädchen im Zug durch meist ausländische Täter aus Kulturkreisen, in denen Frauen sich nur mehr oder weniger verhüllt in der Öffentlichkeit bewegen dürfen.

im zug passiert

Die Lösung von Angehörigen aus eben jenen Kulturkreisen ist naheliegend, wie dieser Beitrag auf Twitter verdeutlicht. Mit Kopftuch wäre das nicht passiert. Im Gegensatz zur Tagespresse wird hier nicht um den heißen Brei herum geredet – islamische Sitten als Lösung aller gesellschaftlichen Probleme, die von einer Minderheit innerhalb einer Minderheit der Bevölkerung erst ausgelöst werden.

Der Kommentator in der Westfalenpost aber schweigt zu dieser Realität, er umschreibt die Täter als „Männer, die Frauen als Freiwild sehen“ und verkennt dabei die Rolle der Frauen aus eben jenen Kulturkreisen. Sie tragen Mitverantwortung dafür.

Es sind jene Mohammedanerinnen, die sich Muslima nennen und öffentlichkeitswirksam jede Debatte über Kopftücher und Burka als „fremdenfeindlich“ diffamieren und mit dem Recht auf freie Religionsausübung die Wahrheit verschleiern und ins Gegenteil verkehren.

Ohne ihre Religion kämen diese Frauen gar nicht in die Verlegenheit, sich aus Angst vor Übergriffen oder um ihren guten Ruf in der Parallelweltgemeinde verhüllen zu müssen. Die Anfänge der islamischen Revolution im Iran waren von genau solchen Debatten geprägt und je mehr das Schah-Regime seinen Einfluss verlor, um so mehr Übergriffe gegen westlich gekleidete Frauen und Mädchen fanden statt, bis es keinen Widerstand mehr gegen die Einführung islamischer Kleidervorschriften gab.

„Viele Fragezeichen“ sieht Kommentator Joachim Karpa. „Sie schreien nach Antworten. Schutzräume für Frauen in Zügen können zur Verhinderung von Übergriffen nicht die Lösung sein. Die gesellschaftlichen Probleme mit Männern, die Frauen als Freiwild sehen, sie belästigen oder sexuell attackieren, werden nicht verhindert, wenn sich Frauen in Sonderbereichen bewegen. So bestimmt der mutmaßliche Täter, wo sich das vermeintliche Opfer aufhält. Er stellt die Regeln auf, grenzt die Freiheit der anderen mit seinem widerwärtigen Verhalten ein. Nein, das darf und kann nicht sein. Das wäre das Ende unserer Zivilgesellschaft.“

Herr Karpa mag gleich in einem Aufwasch noch die allgemeine durch die Medien geschürte Sachsenfeindlichkeit bedienen, als läge das drohende Ende unserer Zivigesellschaft in deren alleiniger Verantwortung, aber ansonsten geht der Beitrag am Kern des Problems vorbei.

Es sind nicht Männer, die unter Generalverdacht zu stellen sind, es sind auch nicht pauschal südländisch-orientalisch aussehende und damit mutmaßlich islamische Männer, denen man entschlossen gegenüber zu treten hat, noch ist eine Verrohung der Sitten zu beklagen – sondern ein gesamtgesellschaftliches Versagen im Umgang mit den eigenen Werten, der eigenen kulturellen Identität und dem Sprachverbot über die eigentliche Wahrheit – dem Scheitern der „multikulturellen Gesellschaft.“

Eine absurde Debatte löst die nächste ab und führt stets zum selben Ergebnis – wachsende Besorgnis über wachsende Fremdenfeindlichkeit, Appelle an Toleranz und Aufrufe zur Mitmenschlichkeit, statt jenen Kräften eine Absage zu erteilen, die sich gemeinsam daran gemacht haben, eine in sich vielfältige Gesellschaft aufgrund des „Wandels“ an autoritäre Regeln zu gewöhnen, damit der „gesamtgesellschaftliche“ Frieden gewahrt bleibt – eine Diktatur des Pöbels!

 

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 5640 Artikel
Frisch aus der Redaktion

1 Kommentar

  1. Hier versagt die deutsche Regierung auf ganzer Linie.
    Sie verhandelt mit Despoten im Ausland und bekommt
    das Ungemach im eigenen Land nicht ausgemerzt.
    Wie arrogant kann man sein?
    Wie viel kann sich die deutsche Regierung noch von
    den deutschen Bürgerinnen und Bürgern entfernen?

Kommentare sind deaktiviert.