IG Metall fordert Integrationsjahr für arbeitslose Flüchtlinge

Düsseldorf: Die IG Metall sieht gute Chancen auf Einführung eines Integrationsjahres für arbeitslose Flüchtlinge. „Wir haben mit den Flüchtlingen mit anerkannten Aufenthaltsstatus bis zu 600.000 potenzielle Arbeitskräfte, die es gilt, in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Sie müssen für den Job fit gemacht werden“, sagte IG Metall-Chef Jörg Hofmann der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Jörg Hofmann photo
Photo by IG Metall Bamberg

„Deshalb ist es gut, dass wir mit unserem Vorschlag für ein Integrationsjahr bei der Bundesagentur für Arbeit und den Arbeitgebern auf offene Ohren gestoßen sind.“ Die Förderung soll allen Branchen, nicht nur Metall- und Elektro, offenstehen.

Laut Hofmann sollen die Flüchtlinge nach drei Monaten Integrationskurs mit einem dreimonatigen Praktikum in einem Betrieb starten. Anschließend sollen sie in dem Betrieb für ein halbes Jahr in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wechseln. „Während dieser Zeit findet eine erste berufsqualifizierende Ausbildung statt. Dieses Modell wird von der BA gefördert.“ Es entspreche den Förderkriterien, die es heute schon für deutsche Un- und Angelernte gebe. Anschließend bestehe die Aussicht auf eine Übernahme.

Zugleich kündigte Hofmann einen neuen Tarifvertrag für flexible Arbeitszeiten an. „Wir starten Anfang 2017 eine bundesweite Beschäftigtenbefragung zum Thema Arbeitszeit. Die Ergebnisse könnten dann schon in der Tarifrunde 2017/18 eine Rolle spielen“, sagte er. Den Mitarbeitern sei es wichtig, dass flexibles Arbeiten nur freiwillig erfolge und allen Mitarbeitern angeboten werde. „Auch muss es ein Recht geben, Handy und Laptop nach Arbeitsschluss abzuschalten.“

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6 Kommentare

  1. Wussten Sie, dass 2010 etwa 130.000 Asylbewerber Regelleistungen oder Hilfe zum Lebensunterhalt erhielten? Das summierte sich auf 815 Millionen Euro. Im Jahr 2015 dagegen erhielten 975.000 Asylbewerber Sozialleistungen. Das kostete dann schon 5.300 Millionen Euro (5,3 Milliarden €). Und noch etwas boomt leider: die Gefängnisse. In Baden-Württemberg beispielsweise war die Zahl der Gefangenen jahrelang rückläufig. Justizminister Guido Wolf (CDU) musste nun zugeben, dass sie wegen der „Flüchtlinge“ stark zugenommen hat und dass der Ausländeranteil 44,6% beträgt. Außerhalb der Gefängnisse beträgt der Ausländeranteil deutschlandweit rund 10 Prozent.

    • Im Sinne der Gewerkschaft, muss ich ein absoluter Gutmensch sein.
      Ich fordere nicht nur ein Integrationsjahr, sondern bis zu 30 Integrationsjahre, evtl. sogar 50 Integrationsjahre.
      Denn mindestens 70 Prozent dieser „gebildeten jungen Leute“ aus Syrien und Afrika werden sich überhaupt nicht integrieren lassen.
      Gewerkschafter müsste man sein, da hat man beim Kreuzchen machen, kein wenig Skrupel !“

  2. Bald wird die High-Tech Tütenklebeindustrie in Deutschland neue Produktionslinien eröffnen. Dank Merkels Facharbeitern und denen, die den Hooton Plan zum Völkermord umsetzen.

  3. Man kann es wirklich nicht mehr nachvollziehen,nach all dem Gelaber über Flüchtlinge und dem Arbeitsmarkt, kommt jetzt die der SPD nahestehende Gewerkschaft daher und schlägt in die gleiche Kerbe. Ich kenne qualifizierte Arbeitslose, die keine Arbeit finden mit der Begründung, dass sie überqualifiziert seien, oder zu alt und jetzt will man Flüchtlinge, die entweder keine entsprechende schulische oder berufliche Ausbildung haben oder gar Analphabeten sind,in Arbeit bringen. Man hat es jahrelang nicht geschafft, deutsche Arbeitslose bzw. Harzt4 Bezieher, die über schulische und auch berufliche Ausbildungen verfügten, in Arbeit zu bringen, wie so soll das jetzt mit diesen Flüchtlingen klappen.

    • Es gibt dank immer weiter fortschreitender Rationalisierung immer weniger Arbeit in Produktion und Landwirtschaft. Also da wo Werte für eine Gesellschaft erzeugt werden.

      Von den Beschäftigten sind es in Deutschland nur 9%, die dort arbeiten.

      Der Rest der Beschäftigten wird unproduktiv beschäftigt, im Bereich des Verkaufens, des Bewerbens, des Bewachens, des Besteuerns, der Verwaltung, des Überwachens, des Manipulierens, usw…

      Es gibt in diesem System ohnehin einen riesigen Bereich von Scheinarbeitsplätzen, die gesellschaftlich keinen Nutzen haben und nur Kosten vorursachen. Diese Arbeitsplätze haben nur den Sinn aus freien Menschen Beschäftigte zu machen, die dann keine Zeit haben, sich mit dem Unsinn des Systems und der Gruppe der Profiteure zu beschäftigen.

      Harz 4 ist so konstruiert, dass Menschen, die über längere Zeiträume davon abhängig sind, psychisch Schaden nehmen und Gesellschaftlich nicht mehr teilhaben können. Auch die haben dann keine Ressourcen für einen Kampf gegen die Machtverhältnisse.

      Irgendwo wird man da auch die Herkunftsbetrüger unterbringen. Dass meisten davon irgendwann produktiv arbeiten, ist natürlich eine völlige Illusion. Wie das ganze System eine auf vielfältigen Illusionen aufgebaute Realität verkörpert.

      Und wo auf der Welt Arbeitsplätze entstehen oder Arbeitsplätze abgebaut werden, hängt davon ab, wo die Eigentümer der Multinationalen Konzerne aufgekauft mit Illusionsgeld einen Boom oder eine Krise erzeugen. Und das hat meist mit geostrategischen Interessen und Erpressung der Politik zu tun.

      Für Deutschland ist die Prognose allerdings schlecht. Da die derzeitigen geostrategischen Interessen auf eine Vernichtung der wirtschaftlichen Basis in Deutschland abzielen, damit Deutschland nicht heute und nicht in Zukunft mit Russland ein wirtschaftliches Zentrum bilden kann, das die zionistisch kontrollierte USA herausfordern kann.

      Und daher werden gerade Unternehmen wie VW, Bosch oder Bayer vernichtet. Bayer wird in Zukunft die Schadensersatzklagen in den USA wegen der Pestizide und Genprodukte von Monsanto abkriegen und daran krepieren.

      Alles Schritt für Schritt geplant.

  4. Wegen linksgrün versiffter Anti-AfD-Schreihälse habe ich die Gewerkschaft nach vielen Jahren Mitgliedschaft verlassen, obwohl ich Gewerkschaften nach wie vor für sinnvoll und notwendig halte. Allerdings ist der gesamte Dachverband DGB mittlerweile durchsetzt und verseucht mit fettgefütterten, arbeitsscheuen und überbezahlten Doof-Krampen, denen jeglicher Bezug zu den Sorgen und Bedürfnissen der Arbeitnehmerschaft längst am Arsch vorbeigeht und die sich anbiedernd im verstunkenen Mief einer völlig versagenden Regierung suhlen.
    Die Einzelgewerkschaften lecken einstimmig in Demut mit und versuchen ihren Mitgliedern mittels ihrer vergüllten Gewerkschaftskäseblättchen und Schand-Memos die einzig wahre, politisch korrekte Marschrichtung vorzugeben. Aber in dieser Hinsicht haben sie Pech, denn nicht ein jedes Mitglied macht sich zum Trottel und Befürworter von Linken Arbeitsscheuen und pädophil angehauchten Grünen oder möchte ein zwangsrekrutierter Gutmensch sein. Denn es gibt sie tatsächlich auch in den Gewerkschaften, die beitragszahlenden Rechtspopulisten und das „noch organisierte“ Pack.
    Die Gewerkschafts-Fuzzys aber chartern munter Busse und finanzieren „demokratiebesoffene“ Krakeler zur politisch einseitigen, diskurslosen Stimmungsmache gegen Andersdenkende auf Kosten und zu Lasten ihrer Mitglieder anstatt sich ihrer eigentlichen Kernaufgabe, der Arbeitnehmervertretung zu widmen.
    Solche Luschen und politisch unfähigen Aushilfskellner braucht kein Mensch, denn für die Politik gibt es bekanntlich Politiker. Das ist beim DGB allerdings noch nicht angekommen. Und solange diese stümperhafte Allianz aus Linken, Grünen und SPD-Seilschaften gemeinsam im Chor mit den GroKo-Versagern trällert, sind sie den Arbeitnehmern und dem steuerzahlenden Volk so nützlich wie der Furz von Oma Plewka’s Dackel.

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