In Berlin will der Rot-Rot-Grüne Senat Mietswohnungen verstaatlichen, wenn Sie Unternehmen gehören, die mehr als 3.000 Wohnungen zu vermieten haben. Angesagtes Ziel ist es, die Mietsteigerungen zu stoppen bzw. zu verlangsamen.

Aber kann das wirklich klappen? Wird es nicht vielmehr so sein, dass es gewaltigen Streit zwischen denen in diesen billigen Wohnungen und denen geben wird, die sich dann nochmal teurer um die verbliebenen Wohnungen des freien Wohnungsmarktes prügeln werden. Denn eines kann man in USA sehen: Staatliche Wohnungen mit fixer Miete zeigen nur einen Bruchteil des Mieterwechsels als andere. Die Verstaatlichung von einer großen Anzahl an Wohnungen führt also zu einer Spaltung der Gesellschaft und zu weitaus stärker steigenden Preisen der verbliebenen freien Wohnungen. Da hilft auch keine Mietpreisbremse.

Es stellt sich auch die Frage, wer das alles bezahlen soll. Berlin ist pleite und so bleiben nur Zuschüsse aus anderen Bundesländern über den Finanzausgleich. D.h. Südländer wie Bayern würden mal wieder kommunistische Experimente von rot-grünen Regierungen bezahlen.