In Berlin will der Rot-Rot-Grüne Senat Mietswohnungen verstaatlichen, wenn Sie Unternehmen gehören, die mehr als 3.000 Wohnungen zu vermieten haben. Angesagtes Ziel ist es, die Mietsteigerungen zu stoppen bzw. zu verlangsamen.

Aber kann das wirklich klappen? Wird es nicht vielmehr so sein, dass es gewaltigen Streit zwischen denen in diesen billigen Wohnungen und denen geben wird, die sich dann nochmal teurer um die verbliebenen Wohnungen des freien Wohnungsmarktes prügeln werden. Denn eines kann man in USA sehen: Staatliche Wohnungen mit fixer Miete zeigen nur einen Bruchteil des Mieterwechsels als andere. Die Verstaatlichung von einer großen Anzahl an Wohnungen führt also zu einer Spaltung der Gesellschaft und zu weitaus stärker steigenden Preisen der verbliebenen freien Wohnungen. Da hilft auch keine Mietpreisbremse.

Es stellt sich auch die Frage, wer das alles bezahlen soll. Berlin ist pleite und so bleiben nur Zuschüsse aus anderen Bundesländern über den Finanzausgleich. D.h. Südländer wie Bayern würden mal wieder kommunistische Experimente von rot-grünen Regierungen bezahlen.


3 KOMMENTARE

  1. Wer bezahlt dann die Wohnungen hier in Bayern? Die Berliner? Wohl kaum. Wir in Bayern und Baden-Württemberg alimentieren ohnehin, neben dem Soli, die ganze Republik.

  2. Die Mietenexplosion ist gewünscht und für die Konkursverschleppung im Bankensektor notwendig. Denn solche Immobilien dienen sehr häufig als wesentliche Sicherheiten für all die faulen Kredite.

    Würden die Preise für Immoblien dank steigendem Angebot und zurückgehender Bevölkerung sinken, dann wären viele Institute schnell insolvent. Steigen die Mieten und Immobilienbuchwerte dagegen, so kann das große Kasino noch einpaar Jahre weiter laufen wie bisher.

    Also Flüchtlinge in zu 100,000den in Städte karren und jede Maßnahme unterlaufen, die den Markt stabilisieren könnte.

    Vorbild für einen sozialen Mietmarkt könnte übrigens Holland sein. Dort gilt die Prämisse, dass Mieten kein Bereich sind, in dem man große Gewinne macht, sondern dass es darum geht die Bevölkerung mit ordentlichem Wohnraum zu versorgen.

    Hierzulande gilt: Je brutaler Du zu Deinen Mietern bist, desto eher wirst Du bei der Kanzlerin zum Geburtstagsessen eingeladen.

    Es kann ja nicht sein, dass einem erst das System ca. 56% des Lohns an Steuern und Sozialabgaben abnimmt und dann von den verbleibenden 44% nochmal 30-50% an Miete gezahlt werden müssen, so dass dem arbeitenden Trottel in zwischen 22% und 31% seines Verdienstes zum Leben übrigbleibt, bevor dann die Abgaben und indirekten Steuern wie GEZ und Mehrwertsteuer greifen, damit auch ja nichts übrig bleiben kann.

    Das Thema betrifft die riesige Mehrheit der Bevölkerung. Wenn die Politik die Interessen der Mehrheit in so einer Weise über Jahrzehnte mit Füßen tritt und aus einem Land ein besseres Arbeitslager macht, dann wird massivster Widerstand zur Pflicht.

    Und ehrlich gesagt, sind die Linken da wesentlich näher am Herz der Bevölkerung als der Reiche Sack da in dem Video. Dass man irgendwann die Reichen enteignen oder in Substanz besteurn muss, so dass der Reichtum abschmilz, wenn man wieder ein vernünftiges politische System haben will, wird ja wohl jeder verstehen, der nicht auf seinen Geldsäcken sitzt.

    Es kann nicht sein, dass 1% gegen 99% die Politik bestimmt und immer reicher und reicher wird, ohne je ernsthaft etwas dafür zu tun, und das dann Demokratie genannt wird.

    Um es mit einem Zitat von Mausfeld zu beenden, der in einem seiner Vorträge zur Weiteren Entwicklung zwischen Arm und Reich sagte: “Ich sehe Mistgabeln.” Und ich sage: “Man kann brutale Ausbeutungsstrukturen für seine Mitmenschen schaffen und an deren Leid verdienen, aber irgendwann wird es eine brutale Reaktion darauf geben. Und dann wird man es vielleicht sehr bedauern, dass man bei den Nöten der Menschen immer nur auf seinen wachsenden Kontostand geschaut hat.”

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