HoGeSa: Widersprüchliche Meldungen aus Essen

Die Demonstrationen am heutigen Nachmittag (20. September) in der Essener Innenstadt verliefen friedlich.

Das schreibt die Polizei:

Um 14 Uhr begannen die Veranstaltungen. Ohne besondere Vorkommnisse verlief ab 15 Uhr der angekündigte Aufzug der HoGeSa-Anhänger. Von der Polizei eng begleitet erreichten die etwa 220 Teilnehmer gegen 15:30 Uhr wieder den Viehofer Platz.

Etwa 15 Minuten später erklärte der Versammlungsleiter diese Demonstration für beendet.

Die Demonstrationen des Bürgerbündnisses „Essen stellt sich quer“ endeten wenig später. Etwa 260 Personen nahmen an den Gegenkundgebungen teil.

In der Abreisephase kam es zum Aufeinandertreffen zwischen Teilnehmern der Hogesa – und der Bündnisversammlung, in dessen Verlauf es trotz Anwesenheit der Polizei zunächst zu Provokationen und dann auch zu Straftaten kam. Zwei Personen wurden leicht verletzt.

Von über 100 HoGeSa-Anhängern werden zurzeit Personalien festgestellt. Anzahl und Gegenstand einzuleitender Strafverfahren müssen die weiteren Ermittlungen feststellen.

„Ich bin mit dem Einsatzverlauf zufrieden. Beide Versammlungen liefen friedlich und ohne besondere Vorkommnisse ab.“, so der Einsatzleiter, Polizeidirektor Lui.

Die Auseinandersetzung während der Abreise kann den Versammlungsleitern nicht zugerechnet werden. (LL)

In den Regionalblättchen und auf Twitter wird jedoch ein ganz anderer Eindruck vermittelt – was stimmt jetzt?

RTL meldet: Keine Ausschreitungen!

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