Höglsche Dialektik: „Wir waren zu einem extrem fröhlichen Anlass zusammengekommen“

In einer persönlichen Erklärung macht die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Dr. Eva Högl,  zu ihrem unsäglichen TV-Auftritt abermals keine gute Figur.

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Auf ihrer Internetseite schreibt sie:

„Es entsetzt mich und macht mich betroffen, dass aufgrund eines unglücklichen Filmausschnitts von mir während eines Pressestatements von Martin Schulz zum Terroranschlag in Barcelona ein falscher Eindruck entsteht. Ich entschuldige mich dafür – bei allen, die mein Verhalten in diesem Ausschnitt verunsichert hat. (Nicht bei den Hetzer*innen der AfD, die ständig danach suchen um weiter zu hetzen. Denen sind meine Erklärungen sowieso egal.)“

und weiter:

„Zum Hintergrund: Wir waren zu einem extrem fröhlichen Anlass zusammengekommen. Ein Denkmal für Marie Juchacz, eine große Sozialdemokratin, die Gründerin der AWO, die Frau, die das Frauenwahlrecht 1918 erkämpft hat, die 1919 als erste Frau eine Rede im Reichstag gehalten hat. Eine Frau, auf die die SPD sehr stolz ist. Wegen des Anschlags in Barcelona haben wir selbstverständlich auf Musik verzichtet und in einer Schweigeminute der Opfer gedacht.“

Niemand, der in der Nähe von Martin Schulz stand, habe zunächst hören, dass er über Barcelona sprach, so Högl. Das sei erst im Verlaufe der Rede klar geworden. Wer ihr unterstelle, Terror sei ihr egal oder sie würde sich sogar darüber lustig machen, „tickt nicht ganz richtig.“

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3 Kommentare

  1. Wenn die fröhlich grinsende Sozi-Högl es so meint muß ich ihr zustimmen…..ich ticke nicht ganz richtig. Und Schuld daran ist nur die AfD.

  2. Das muss ansteckend sein, mir geht es genauso. Und zur Strafe wähle ich jetzt die Blauen, sollen die mal sehen, wie man mit Regierungsverantwortung zurecht kommt…

  3. Ja, schon klar – sie lassen sich ihre Art zu leben nicht nehmen, extrem fröhlich eben. Das sind ja wahnsinnige Leistungen, da muss man schonmal die Sau rauslassen: Frauenwahlrecht und eine Frau redet im Rechstag (übrigens voll Autobahn!). Ich muss sagen, das sind alles brandaktuelle Themen. Und da hat er völlig recht: Ich bin wirklich fassungslos, bestürzt und tief traurig, allerdings über diesen Arschlöcher.

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